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Energiestandard des Eigenheims optimieren und Energieberatung für Wohngebäude fördern lassen - Informationen zu Angeboten und Ansprechpersonen gibt es auf www.alt-bau-neu.de/kreis-borken

Erstellt von pressemeldungen@kreis-borken.de (Kreis Borken) | | Pressemeldung

Viele Autofahrerinnen und Autofahrer kennen den Kraftstoffverbrauch ihres Fahrzeugs. Aber kaum jemand weiß genau, wie hoch der Energieverbrauch des Eigenheims ist und wie viel Wärme durch Wand, Dach und Fenster unnötig verloren geht, oder wie viel Energie sich einsparen ließe, wenn die Heizungsanlage optimiert würde. Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer können mithilfe einer geförderten Energieberatung den ersten Schritt in Richtung eines klimafreundlichen Hauses mit geringen Nebenkosten gehen. "Durch eine Energieberatung lassen sich energetische Schwachstellen des Gebäudes lokalisieren und ein detaillierter Sanierungsplan erstellen. Mit den aufeinander abgestimmten Maßnahmen am Gebäude haben Hausbesitzer eine langfristige Instandhaltungs- und Sanierungsstrategie", erklärt Rouven Boland, Klimaschutzmanager des Kreises Borken. So könne langfristig viel Energie und Geld gespart sowie zugleich auch der Wohnkomfort verbessert werden.

Aus der Vielzahl verschiedener Sanierungsmaßnahmen die Passende für das eigene Gebäude ausfindig zu machen, ist oft schwierig und verunsichert viele Eigentümerinnen und Eigentümer. Sicherheit können dabei individuelle Energieberatungen geben. Informationen zu den Angeboten sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Kreis Borken sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-borken zu finden.

Außerdem bietet die Verbraucherzentrale NRW verschiedene kompakte Vor-Ort-Beratungen an. Energiefachleute beraten dann zu Hause im Rahmen von Energie-Checks rund um die energetische Haussanierung, den Einsatz erneuerbarer Energien, bei Fragen zu Dämmung und Heiztechnik in den Wohnräumen und zum Energiesparen im Haushalt. Der Eigenanteil für diese Initialberatung liegt bei maximal 30 Euro. Informationen dazu gibt es auf der Internetseite der Vebraucherzentrale NRW unter https://www.verbraucherzentrale.nrw/energie/energieberatung-in-der-beratungsstelle-1493 oder unter https://www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung-zu-hause.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA) bezuschusst Energieberatungen für Wohngebäude mit bis zu 80 Prozent. Hierbei kann wahlweise die Gesamtsanierung zu einem Effizienzhaus dargestellt werden oder aber, wie das Gebäude Schritt-für-Schritt in einem individuellen Sanierungsfahrplan behandelt werden kann. Der maximale Zuschuss für Ein- und Zweifamilienhäuser liegt bei 1.300 Euro und für größere Wohngebäude bei 1.700 Euro. Falls Eigentumsgemeinschaften (WEGs) oder ähnliche Gruppen in einer Versammlung eine Erläuterung der Energieberatung wünschen, ist auch dafür ein Zuschuss vorgesehen. Dieser beträgt maximal 500 Euro. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite des BAfA https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieberatung/Energieberatung_Wohngebaeude/energieberatung_wohngebaeude_node.html.

Im Zusammenhang mit der Umsetzung von geförderten Maßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude können zusätzlich energetische Fachplanungs- und Baubegleitungsleistungen in Anspruch genommen werden. Gefördert werden dabei 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben in Form eines Zuschusses oder alternativ eines zinsgünstigen Kredites mit Tilgungszuschuss über die BAfA oder die KfW-Bank (siehe dazu https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Sanierung_Wohngebaeude/Fachplanung_Baubegleitung/fachplanung_baubegleitung_node.html oder https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Bundesf%C3%B6rderung-f%C3%BCr-effiziente-Geb%C3%A4ude/).

Planungs- und Beratungsleistungen können schon vor dem Antrag in Anspruch genommen werden. Dabei muss zwingend ein Energie-Experte, der in der Expertenliste des Bundes unter www.energie-effizienz-experten.de gelistetet ist, bei Anträgen für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle, der Anlagentechnik (außer Heizung) sowie der Fachplanung und Baubegleitung eingebunden werden.

Zum Hintergrund:

Der Kreis Borken ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks, das neben der Sanierung von Altbauten auch über die individuellen Angebote zur Energieberatung informiert. Mehr dazu gibt es unter www.alt-bau-neu.de/kreis-borken.

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