Feldstreifen für Artenvielfalt

Feldstreifen für Artenvielfalt

Mehrjährige Brachestreifen auf Ackerflächen haben sich als wirksame Methode erwiesen, um die Artenvielfalt in der Feldflur zu steigern.
Sie bieten Lebensräume für viele Pflanzen- und Tierarten und dienen zugleich der ökologischen Vernetzung.

Mit dem Projekt "Feldstreifen für die Artenvielfalt finanziert die Naturfördergesellschaft bereits seit einigen Jahren diese biotopverbessernden Maßnahmen in der Feldflur.

Die von den Projektteilnehmern (überwiegend Landwirte) anzulegenden Feldstreifen sollen 6 bis 12 m breit sein und können innerhalb eines Schlages oder an Schlaggrenzen liegen, jedoch nicht in Waldnähe.
Im Frühjahr des ersten Jahres ist der Streifen mit einer von der Naturfördergesellschaft gelieferten Saatmischung einzusäen. Danach bleibt er für 3 bis 5 Jahre sich selbst überlassen (keine Düngung, keine Pflanzenschutzmittel, kein Abmähen).

Die Naturfördergesellschaft zahlt dem Flächenbesitzer zum Ausgleich für die finanziellen Nachteile durch das Anlegen der Feldstreifen eine jährliche Entschädigung von 0,10 € pro m².

Die Vereinbarung ist auf 5 Jahre ausgerichtet, sollte jedoch aufgrund des Zustandes nach 3 bzw. 4 Jahren der Feldstreifen ökologisch nicht mehr sinnvoll erscheinen, so endet die Vereinbarung entsprechend.

Die Naturfördergesellschaft geht davon aus, dass besonders Jagdrevierinhaber starkes Interesse an das Anlagen von Feldstreifen haben. Deshalb können sowohl die Eigentümer der Ackerflächen als auch Jagdrevierinhaber einen Antrag auf Projektteilnahme bei der Naturfördergesellschaft stellen.

Weitere Auskünfte über die Projektteilnahme erteilt die Geschäftsstelle der Naturfördergesellschaft.

Formular für die Teilnahme am Feldstreifenprojekt

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