Klimaschutz im Kreis Borken: Aktionen und Aktivitäten

„Zukunftskonferenz: Klimaschutz - eine Chance für die regionale Entwicklung" in Ahaus war ein voller Erfolg

„Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sin der Einladung zu unserer ersten Zukunftskonferenz zum Thema Klimaschutz gefolgt", freute sich Landrat Dr. Kai Zwicker zu Beginn der Veranstaltung über die große Resonanz und nach deren Ende dann auch über die erarbeiteten Ergebnisse. Für alle habe es jede Menge Input und Impulse gegeben, erklärte er. Klimaschutz biete offensichtlich vielfältige Chancen und Perspektiven für die regionale Entwicklung.

Landrat Dr. Kai Zwicker eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit Dr. Christoph Holtwisch, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Borken und Bürgermeister der Stadt Vreden im Dialog. Dabei stellten sie auch die beachtlichen Klimaschutz-Bemühungen der letzten 10 Jahre vor.

Unter dem Titel „Energie 4.0: Möglichkeiten der Digitalisierung für Erzeuger und Verbraucher" zeigte Ludwig Karg, Gründer und Geschäftsführer des Umweltberatungsunternehmen B.A.U.M. Consult, München Zukunftsszenarien einer neuen Energiezukunft auf. Mit viel Witz präsentierte der gebürtige Allgäuer Knackpunkte und gesellschaftliche Hürden sowie technische Lösungsansätze für eine Welt mit mehr Erneuerbaren Energien. In der darauf folgenden Talkrunde zum Thema „Mobilität im ländlichen Raum" tauschten sich Vertreter der heimischen Wirtschaft wie Tobias Groten (Tobit.Software Ahaus) und Thorsten Heckrath-Rose (Rose Bikes GmbH Bocholt) mit den Mobilitätsexperten Dr. Fritz Rettberg von der Technischen Universität Dortmund und Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. aus. Neue Mobilitätslösungen müssen Spaß machen - damit der eigene PKW nicht die einzige Mobilitätsoption bleibt, waren sich die Fachleute einig. Derweil stieg Landrat Dr. Kai Zwicker höchstpersönlich aufs Rad, um weitere Unterstützer für den Klimaschutz im Kreis Borken zu gewinnen. Ihre Zustimmung konnten die Besucherinnen und Besucher über ein Online-Tool ausdrücken, welches von Co-Moderatorin und Klimaschutzmanagerin Isabel Stasinski ausgewertet wurde - Alles ganz digital natürlich. Im Messebereich präsentierten sich viele Unternehmen aus der Region mit innovativen Produkten.

Viel Prominenz kam in der zweiten Talkrunde zusammen, in der lokale Experten wie Christian Grotholt (2G Energy AG), Karl-Heinz Siekhaus (Stadtwerken Ahaus) und Christoph Bruns (Kreishandwerkerschaft Borken) gemeinsam mit weiteren Experten wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche und Chancen, die mit dem Klimaschutz einhergehen, diskutierten. Zum Abschluss zeigte Professor Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule, in seinem Redebeitrag auf, wie Innovationen den Klimaschutz und die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen verknüpfen können und somit gleichermaßen für ökologischen wie ökonomischen Nutzen sorgen.

Klimaschutz hat viele Schnittstellen zur heimischen Wirtschaft - das wurde schon nach den ersten Diskussionsbeiträgen deutlich. Enge Verbindungen gebe es vor allem zur fortschreitenden Digitalisierung, zum Aufgabenfeld Neue Mobilität und ganz allgemein zum Thema Innovation. Partner der Zukunftskonferenz waren die Sparkasse Westmünsterland, der Münsterland e.V., die ErnergieAgentur NRW und Tobit.Software. Darüber hinaus unterstützten die Kreishandwerkerschaft Borken, die Effizienz Agentur NRW und die Rose Bikes GmbH die Veranstaltung.


Betriebskosten senken? Energieberatungsaktion vom 19. bis 23. Februar in Gronau mit kostenfreien Energieeffizienz-Beratungen für Unternehmen

Gibt es in meinem Unternehmen energetische Einsparpotenziale? In vielen Unternehmen schlummern Potenziale, die mithilfe einer professionellen Energieberatung gehoben werden können. Einen kostenfreien Einstieg in die Thematik bot das Pilotprojekt, Energieberatungstage, eine gemeinsame Kampagne der Wirtschaftsförderung Gronau (WTG), der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) und des Energieberaternetzwerk aus dem Kreis Borken.

Vom 19. bis zum 23. Februar hatten Gronauer Unternehmen die Möglichkeit, sich kostenfrei zum Thema „Energieeffizienz" beraten zu lassen. In Impulsberatungsgesprächen, die für rund eineinhalb Stunden angesetzt waren, gaben Energieberater den Unternehmen erste Hinweise zu Einsparmöglichkeiten und stellten weitere Förderprogramme vor. Viele verschiedene Stellschrauben können in einem solchen Gespräch identifiziert werden, um mithilfe von Energieeffizienzmaßnahmen die Betriebskosten zu senken und etwas für das Klima zu tun. Energieberater Andreas Pries weißt in der Impulsberatung auf verschiedene Möglichkeiten hin. So ist der Wärmeverlust groß, wenn die großen Tore der Werkstatt geöffnet werden. Dem könnte man mit verschiedenen Herangehensweisen begegnen, wie etwa einer Automatischen Abschaltung. Auch die Beleuchtung könnte mithilfe eines Dämmerungssensors automatisch gesteuert werden um Stromkosten zu sparen. Hinter dem Thema Druckluft schlummert häufig ein großes Einsparpotenzial: Kleinste Leckagen oder ein zu hoher Systemdruck können hohe Kosten verursachen.


Kommunales Klimaschutznetzwerktreffen im Kreishaus

Auf Einladung des Klimaschutzmanagements kam das „Netzwerk Klimaschutz" aus Kreis und Kommunen auch im Jahr 2017 wieder zusammen. Es dient einerseits der Vernetzung und dem Austausch des Kreises und der Kommunen untereinander. Andererseits werden die Kommunen über aktuelle Projekte und Aktionen informiert und über Fachvorträge mit Fachwissen versorgt. Auf dem Programm standen im November 2017 die folgenden Themen: Neuigkeiten aus der Klimaschutz-Förderlandschaft, Impulse für die Klimaschutzarbeit, Aktuelles aus der Klimaschutzarbeit im Kreis Borken, die Beantragung von Fördermitteln für ein Klimaschutzkonzept und die Förderung der energetischen Stadtsanierung mit kfW Fördermitteln anhand von Beispielen aus dem ländlichen Raum.


Mitmach-Aktion Stadtradeln

Im Jahr 2017 nahm der Kreis Borken zum ersten Mal gemeinsam mit 7 Kommunen an der Aktion Stadtradeln teil. Als Aktionspartner waren die Kommunen Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Rhede, Reken und Vreden dabei. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben im dreiwöchigen Aktionszeitraum im Mai 971.695 km mit dem Rad zurückgelegt. Damit ist der Kreis ad hoc auf dem vierten Platz des nationalen Wettbewerbs gelandet. Als Wettbewerbs-Neuling hat die Region sich in einem Feld mit 620 Mitstreitern als auf Anhieb sehr gut positioniert. Mit der Aktion Stadtradeln konnten im Kreis Borken 246.247 kg Co2 eingespart werden.

Dafür wurde der Kreis Borken in Stuttgart von Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann und Thomas Brose, Geschäftsführer des europäischen Städtenetzwerks Klima-Bündnis mit dem „Newcomer-Award" in der Kategorie „Fahrrad-aktivste Kommune mit den meisten Kilometern" ausgezeichnet. Bernhard Sieverding vom Fachbereich Verkehr und Klimaschutzmanagerin Isabel Stasinski, die die Aktion gemeinsam begleitet haben, nahmen die Trophäe stellvertretend entgegen.


Energetisch sanieren ist mehr als neue Farbe an der Fassade

Die neue Internetpräsenz von ALTBAUNEU ist online

Die Internetpräsenz von ALTBAUNEU strahlt in neuem Glanz. Und wie bei einer soliden energetischen Altbau-Sanierung, geht es nicht nur um einen schönen neuen Anstrich, sondern um das Gesamtkonzept. Im Fokus des umfassenden Relaunchs standen sowohl die Aktualität und Qualität der baufachlichen Inhalte, als auch die Optimierung der Seiten für die touch-Bedienung. „Das neue Portal ist so gestaltet, dass es auf allen gängigen Endgeräten - auch den mobilen - komfortabel nutzbar ist", beschreibt Klimaschutzmanagerin Isabel Stasinski vom Kreis Borken das neue Design.

In der Rubrik „Aktuell & Lokal" finden Ratsuchende zudem interessante Angebote zur energetischen Sanierung, die vor der eigenen Haustür angeboten werden; schnell und übersichtlich zusammengestellt. Wird ein lokaler Fachmann in Sachen Energieberatung, Planung oder im Handwerk gesucht, ist die Kategorie „Experte finden" genau die richtige.

Die Klimaschutzmanagerin freut sich auf viele Besucher der Seiten: „Mit dem neuen Auftritt transportieren wir das sperrige Thema „energetische Gebäudemodernisierung" modern, fokussiert und anschaulich für alle Ratsuchende."

Der Kreis Borken ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur NRW koordiniert wird und vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Energieeffizienz ist das zentrale Thema des Netzwerks, das unter  www.alt-bau-neu.de/kreis-borken umfassend zur Sanierung von Altbauten informiert. Die Kreishandwerkerschaft Borken unterstützt die Mitgliedschaft des Kreises im Netzwerk ALTBAUNEU.


Solarenergieaktion in den Kindergärten in Heek und Nienborg

„Jetzt kleben wir das hier fest. Und dann scheint da die Sonne drauf. Und das Wasser wird warm." Erklärt Anna, Kindergartenkind im St. Johannes Kindergarten in Heek fachmännisch. Die Kinder arbeiten hoch konzentriert an der Realisierung ihres Sonnenhauses. Während Sie fleißig schneiden und kleben, beantwortet Erzieherin Marion Ratering alle Fragen und erklärt, wie so ein „Sonnenhaus" denn eigentlich funktioniert. „Das Sonnenhaus funktioniert so ähnlich wie ein Planschbecken." erläutert sie. „Es sammelt die Wärme der Sonnenstrahlen und speichert sie in einem Warmwasserspeicher."

Aber nicht nur im Kindergarten St. Johannes haben sich die Kinder mit der regenerativen Kraft der Sonne auseinander gesetzt. In den fünf Kindergärten in Heek und Nienborg bekamen rund 300 Kinder das Pixi-Buch „Ein Sonnenhaus für Mia und Jakob" und den dazugehörigen Bastelbogen. Anhand dessen thematisierten sie anschaulich die Solarenergie. Möglich gemacht hat die Aktion das Klimaschutzmanagement des Kreises Borken und das Netzwerk ALTBAUNEU.

In dem Prixi-Buch wird ein verfallenes Haus zu einem gut gedämmten "Sonnenhaus" mit großen Fenstern nach Süden umgebaut. So erfahren Kinder, wie man eine solarthermische Anlage nutzt. "Zusammen lernen Jakob und Mia, dass wir dank Sonnenkraft weniger heizen müssen und weniger Heizöl oder Gas verbrauchen", erklärt Klimaschutzmanagerin Isabel Stasinski. " Schon Kinder können lernen, wie man mit Sonne und Wind Ressourcen sparen kann. Und die Kindergartenkinder von heute sind die Energieverbraucher von Morgen - je eher sie ein Energie- und Umweltbewusstsein entwickeln, umso besser."


Klimawoche im Kreis Borken - buntes Programm für Jung und Alt

„Klimaschutz - geht uns alle an!" Unter diesem startete Anfang Juli die dritte Klimawoche im Kreis Borken. Denn: Der Klimaschutz ist zwar eine globale Aufgabe, dennoch ist sowohl die kommunale Ebene, als auch jeder Einzelne von uns gefordert!

Die kreisweite Klimawoche startete am Samstag den 01. Juli mit vielen Aktionen rund um den Klimaschutz. In 12 Kommunen im Kreis Borken wurde vom 01. Juli bis zum 09. Juli ein buntes Programm für Jung und Alt angeboten. Vom Kunstprojekt, über die Besichtung des Wasserwerks bis zum Infoabend war für Jeden etwas dabei. „Ich freue mich, dass wir im Schulterschluss von Kreis, Kommunen und anderen Akteuren so ein tolles Angebot zum Thema Klimaschutz geschaffen haben. Zum Klimaschutz können wir alle einen Beitrag leisten. Und viele Menschen machen das auch schon - Tag für Tag." Freut sich Klimaschutzmanagerin Isabel Stasinski über das Engagement der Beteiligten. Insgesamt boten die 23 Akteure, die sich für die Klimawoche engagierten, gemeinsam mit dem Kreis 35 Aktionen, Veranstaltungen und Termine rund um den Klimaschutz in den Kommunen im Kreis Borken an.

Der RVM verloste beispielsweise ÖPNV-Tickets und machte so eine kostenfreie Schnupperfahrt im öffentlichen Busnetz möglich. In Borken, Ahaus und Reken hatten Kinder die Möglichkeit in kleinen Experimenten spielerisch das Thema Klimaschutz unter die Lupe zu nehmen. In Bocholt und Rhede gingen zwei Schulklassen auf KlimaReise und erkundeten einen Tag lang Unternehmen, die sich mit dem Thema Klimaschutz auseinandersetzten. In Gronau, Isselburg und Heek erfuhren Interessierte über Fenster und in Legden endete mit dem Start der Klimawoche die Eisblockwette, die anschaulich die Wirkung einer effektiven Wärmedämmung aufzeigte. In Heiden, gab die lokale Volksbank mit einer Ausstellung Einblick in ihre Klimaschutzaktivitäten und in Gescher warfen fünf Schulklassen einen Blick hinter die Kulissen der Abfallverwertung im Kreis Borken. In Raesfeld zeigt uns eine Ausstellung zum Thema Stromtrassen, wie die Windenergie aus der Nordsee in Nordrhein-Westfälische Haushalte transportiert werden soll.


Ausstellung Ressourceneffizienz - es steckt mehr dahinter

Am 27.04. öffnete die Ausstellung „Ressourceneffizienz - es steckt mehr dahinter" der Effizienz Agentur NRW in den Räumlichkeiten des Ahauser Barockschloss' ihre Pforten. Drei Wochen lang hatten Unternehmerinnen und Unternehmer, aber auch Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich zum sparsamen Einsatz von Ressourcen in der Produktion zu informieren. Die Ausstellung ist dabei bewusst interaktiv gestaltet. Kleine Videosequenzen, Bauteile aus der Produktion und informative Texte vermitteln das Wissen über anschauliche Elemente.

Zur Auftaktveranstaltung lud das Klimaschutzmanagement gemeinsam mit der Technischen Akademie Ahaus und der Effizienz Agentur NRW zu einem Fachvortrag mit anschließender gemeinsamer Besichtigung der Ausstellung ein. Hier wurden insbesondere Best Practice Beispiele aus der Region vorgestellt. Darüber hinaus bot das Format Zeit zum Erfahrungsaustausch sowie zu bilateralen Gesprächen mit dem Experten der Effizienz Agentur NRW.


Erste Ahauser Energiespar- und Sanierungstage

Erste Ahauser Energiespar- und Sanierungstage

Vom 20. bis zum 21. Mai laden die Green Plan AG, der Kreis Borken, die Stadt Borken und die Volksbank Gronau Ahaus herzlich zu den ersten Ahauser Energiespar- und Sanierungstagen ein. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit sich an den Infoständen der lokalen Dienstleister rund um das Thema Altbausanierung, energetische Optimierung, Sicherheit und Barrierefreiheit zu informieren. Darüber hinaus laden die Veranstalter und ihre Partner alle Interessierten dazu ein, sich für kostenfreie, später datierte Themenworkshops, etwa zum Thema Heizen mit Solarthermie, BHKW oder Fassadendämmung anzumelden. „Die Ahauser Energiespar- und Sanierungstage bieten Eigentümerinnen und Eigentümern – und solchen die es werden wollen – eine hervorragende Möglichkeit gleichzeitig ihre Fragen an die unterschiedlichen Gewerke loszuwerden.“ freut sich Klimaschutzmanagerin Isabel Stasinski über das tolle Angebot. „Gleichzeitig sind aber auch unabhängige Energieberater und Planungsunternehmen vor Ort, die helfen, die richtigen Entscheidungen im Sanierungsprozess zu treffen – und die richtigen Fördermittel dafür zu beantragen.“


6. Energieforum Westmünsterland - Möglichkeiten effizienter Wärmegewinnung im Fokus

Donnerstag, 24. November 2016, um 17 Uhr bei der Fa. Döpik Energietechnik,Thyssenstraße 21, 48703 Stadtlohn

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG) und der Kreis Borken laden Sie herzlich zur kostenfreien Informationsveranstaltung in die Ausstellungsräume der Firma Döpik Energietechnik GmbH ein. In Unternehmen der Region spielt das Thema innovative Wärmeerzeugung zunehmend eine große Rolle. Dabei wirft das Thema je nach den Bedürfnissen der verschiedenen Branchen unterschiedliche Fragen auf. Welches Heizsystem ist für meinen Betrieb das effizienteste? Wie kann mein Unternehmen Abwärme sinnvoll einsetzen? Dies sind nur einige Fragen, die in diesem Zusammenhang aufkommen. Den Weg hin zu einer effizienten und innovativen Wärmeversorgung zeigt das "Energieforum Westmünsterland" mit praxisnahen Expertenvorträgen und der Möglichkeit sich zu informieren und auszutauschen.


Erste Energieeffizienz Werkstatt - Intelligente Eigenstromnutzung im Unternehmen

Mittwoch, 16. November 2016, ab 15:00 Uhr bei der Fa. B&W Energy, Leblicher Str. 27, 46359 Heiden

Die HWK-Münster, die KH Borken und die Wirtschaftsförderung im Kreis Borken laden herzlich ein. Unternehmen werden durch steigende Energiepreise immer mehr belastet und sollten daher moderne Möglichkeiten der Einsparungen durchalternative Energieerzeugung ausschöpfen. Trotz der geänderten Einspeisebedingungen ist die Nutzung regenerativer Energien immer noch die beste Antwort auf die Verteuerung und gleichzeitig positiver Beitrag zum Klimaschutz. Die Investition, den eigenen Strom mittels einer PV-Anlage selbst zu produzieren und zu nutzen rechnet sich bereits mittelfristig, dabei steht der Eigenverbrauch des Sonnenstroms im Mittelpunkt.


Kreis Borken erhält Auszeichnung „Climate Star“

Netzwerk ALTBAUNEU zählt nun zu den herausragenenden Klimaschutzprojekten in ganz Europa

Mit dem diesjährigen „Climate Star“ sind die am Projekt ALTBAUNEU beteiligten Kreise, Städte und Gemeinden ausgezeichnet worden. Dazu zählt auch der Kreis Borken. Für dessen Projektteam nahmen jetzt im Düsseldorfer Landtag Isabel Stasinski, Klimaschutzmanagerin für den Kreis Borken, und Christoph Bruns, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Borken, die Glückwünsche von NRW-Umweltminister Johannes Remmel entgegen. Der „Climate Star“ wird durch das internationale Klima-Bündnis (Climate Alliance)  vergeben. Gewürdigt mit dem Preis der ambitionierte Anspruch des Netzwerks ALTBAUNEU, die energetischen Modernisierungspotenziale, die im vorhandenen Wohngebäudebestand stecken, flächendeckend zu erschließen. 



Treffen der kommunalen Klimaschutzbeauftragten

Im September kamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Kommunen im Kreishaus zusammen. Die Klimaschutzmanagerin Isabel Stasinski hatte sie eingeladen um sich über vergangene, aktuelle und zukünftige Klimaschutzprojekte auszutauschen. Mit dabei war auch Klimaschutznetzwerker Rüdiger Brechler von der EnergieAgentur.NRW, der einen Überblick über den aktuellen „Förder-Dschungel“ in Sachen Klimaschutz gab.

Ceres-Award für "Energielandwirt" in Reken

Die Landwirtsfamilie Benning aus Reken wurde für ihr großes Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien durch das dlz agrarmagazin in der Kategorie "Energielandwirt" ausgezeichnet. Im heimischen Betrieb produzieren sie in ihrer Biogasanlage nicht nur Strom, sondern durch ein Satelliten-Blockheizkraftwerk (BHKW) auch Wärme. So versorgen sie beispielweise das Rekener Frei- und Hallenbad mit Wärme. Ihr Konzept ist mittlerweile so erfolgreich, dass es weitere Nachahmer-Projekte in NRW gibt. (Quelle: innovation & energie, 1/2016, S. 19)

Verleihung EEA-Award

Aktiv im Klimaschutz - European Energy Award Gold für die Kreisverwaltung Borken

Schon seit Sommer 2012 nimmt der Kreis Borken am European Energy (EEA), einem europaweitem Zertifikat für kommunale Klimaschutzaktivitäten, teil. Die Maßnahmen zum Schutz des Klimas und zur Steigerung der Energieeffizienz zahlen sich jetzt aus. Für sein besonderes Engagement wurde der Kreis Borken vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und der EnergieAgentur NRW mit dem mit dem EEA Gold ausgezeichnet. Das bedeutet, dass in der Projektlaufzeit von vier Jahren schon rund 75% der geplanten Maßnahmen umgesetzt werden konnten.

Effizienz Forum Wirtschaft

Mittwoch, 4. März 2015, auf dem Campus der Westfälischen Hochschule in Bocholt

Die Einbindung von Ressourceneffizienz bietet große Chancen für Unternehmen. Die Effizienz-Agentur NRW (EFA), die EnergieAgentur.NRW (EA) und der VDI möchten Ihnen während der Veranstaltung Möglichkeiten vorstellen, den Umgang mit natürlichen Ressourcen entlang der Wertschöpfungskette effektiver und effizienter zu gestalten. 

Mitveranstalter ist neben dem Kreis Borken die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Kreis Borken und die Wirtschaftsförderung Bocholt. Auch die Handwerkskammer Münster und die Kreishandwerkerschaft Borken sowie die NRW.Bank unterstützen die Veranstaltung. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier: www.effizienz-forum-wirtschaft.de

Modernisierungsprogramm für Altbauten - Haus-zu-Haus-Beratung in Gronau

Energieberater der Kreishandwerkerschaft Borken sind ab dem 23.02.2015 in Gronau / Bürgermeisterin informiert ausgewählte Haushalte über kostenlose Beratungsaktion

Kreis Borken / Gronau. Gerade die Besitzerinnen und Besitzer älterer Häuser und Wohnungen bekommen häufig einen Schreck, wenn die neuste Rechnung für Öl, Gas und Strom vorliegt. Die Gründe liegen für Energieberater auf der Hand: An den Rollladenkästen zieht es, über die schlecht isolierten Fenster geht Wärme verloren und die Heizung ist auch nicht mehr auf dem aktuellen technischen Stand. Rund 400 Haus- und Wohnungsbesitzerinnen und -besitzer in Gronau und Epe haben jetzt die Möglichkeit, mit Hilfe eines Fachmannes herauszufinden, wie ihre Immobilie energetisch verbessert werden kann. Die kostenlose „Haus-zu-Haus-Beratungskampagne“ hat der Kreis Borken im Rahmen seines Klimaschutzkonzeptes initiiert. Kooperationspartner sind die Stadt Gronau, die Sparkasse Gronau, die Kreishandwerkerschaft Borken sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken. Die Stadt hat dazu Häuser und Wohnungen aus den 50er- bis 70er-Jahren ausgewählt. Die betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer haben in den vergangenen Tagen einen Brief von Bürgermeisterin Sonja Jürgens bekommen. Darin erläutert sie die Hintergründe der Aktion.

Modernisierungsprogramm für Altbauten - Haus-zu-Haus-Beratung in Velen

Energieberater der Kreishandwerkerschaft Borken sind ab dem 26.01.2015 in Velen / Bürgermeister informiert ausgewählte Haushalte über kostenlose Beratungsaktion

Kreis Borken / Velen. Gerade die Besitzerinnen und Besitzer älterer Häuser und Wohnungen bekommen häufig einen Schreck, wenn die neuste Rechnung für Öl, Gas und Strom vorliegt. Die Gründe liegen für Energieberater auf der Hand: An den Rollladenkästen zieht es, über die schlecht isolierten Fenster geht Wärme verloren und die Heizung ist auch nicht mehr auf dem aktuellen technischen Stand. Rund 200 Haus- und Wohnungsbesitzerinnen und -besitzer in Velen und Ramsdorf haben jetzt die Möglichkeit, mit Hilfe eines Fachmannes herauszufinden, wie ihre Immobilie energetisch verbessert werden kann. Die kostenlose „Haus-zu-Haus-Beratungskampagne“ hat der Kreis Borken im Rahmen seines Klimaschutzkonzeptes initiiert. Kooperationspartner sind die Stadt Velen, die Sparkasse Westmünsterland, die Kreishandwerkerschaft Borken sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken. Die Stadt hat dazu Häuser und Wohnungen aus den 50er- bis 70er-Jahren ausgewählt. Die betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer haben in den vergangenen Tagen einen Brief von Bürgermeister Dr. Schulze Pellengahr bekommen. Darin erläutert er die Hintergründe der Aktion.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Klimaschutzmanagerin des Kreis Borken

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