Hochwassernetz im Kreis Borken - gemeinsam stark für die Anpassung an den Klimawandel

 

Förderkennzeichen:

03DAS171

 

Zuwendungsempfänger:

Kreis Borken 

 

Förderschwerpunkt:

Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen (Förderschwerpunkt 3)

 

Beschreibung:

Im Rahmen des Projektes Hochwassernetz Kreis Borken soll begleitend zur Erarbeitung des HWSK Bocholter Aa eine verstärkte Beteiligung der Anliegerkommunen (s.o), der Landwirtschaft als Flächeneigentümer, der Zivilgesellschaft sowie weiterer ggf. im Prozess zu identifizierender Partner (z.B. Wasser- und Bodenverbände, Umweltschutzverbände) erfolgen. Ziel des Projekts Hochwassernetz Kreis Borken ist die stärkere Einbindung und dauerhafte Vernetzung von relevanten Akteueren im Rahmen der Erstellung und der späteren Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes für die Bocholter Aa. Durch die frühzeitige Beteiligung soll auch die Transparenz des HWSK-Aufstellungsprozesses erhöht und damit die Akzeptanz von späteren Hochwasserschutzmaßnahmen entwickelt und zur Entscheidung vorbereitet werden. Die lokalen Kooperationen innerhalb der einzelnen Städte und Gemeinden und die regionalen Kooperationen zum Hochwasserschutz sollen die Umsetzungsfähigkeit der im HWSK erarbeiteten Maßnahmen erhöhen, indem Entscheidungen transparent gemacht und die relevanten Akteure von Beginn an in den Prozess der Leitbild- und Zielentwicklung sowie der Maßnahmenplanung mit einbezogen werden. Darüber kann ein großer Beitrag zu einem robusten Fließgewässersystem geleistet werden. Wegen der Grenzsituation des Kreises Borken sind im weiteren Verlauf auch niederländische Stellen, z.B. Waterschappen Rijn en Ijssel und Vechtestromen, einzubeziehen. Darüber hinaus soll das Projekt Hochwassernetz Kreis Borken basierend auf dem begleitenden Prozess im Rahmen der Aufstellung des HWSK Bocholter Aa, eine langfristige regionale und ggf. lokale Kooperationsstruktur zum Thema Hochwasserschutz im Kreis Borken aufbauen.

 

Fördermittelgeber:

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 

Projektlaufzeit:

01.01.2019 - 31.12.2020

 

Weiterführende Links:

Link zum BMU

Link zum Projektträger

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