(Ergänzungs-)Prüfung zum/zur Notfallsanitäter/in

Mit Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes (NotSanG) zum 1. Januar 2014 hat der Bundesgesetzgeber mit dem Notfallsanitäter ein neues Berufsbild geschaffen, das den bisherigen Rettungsassistenten perspektivisch als höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst ablöst. Das bisherige Rettungsassistentengesetz trat zum 31. Dezember 2014 nach einer einjährigen Übergangsphase außer Kraft.

Das Gesundheitsamt des Kreises Borken ist im Kreis Borken für die Durchführung der Prüfungen nach dem NotSanG und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter (NotSan-APrV) zuständig.

Rettungsassistenten mit mehrjähriger Berufserfahrung können sich zunächst im Rahmen einer staatlichen Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter innerhalb einer siebenjährigen Übergangsfrist nach Einführung des NotSanG nachqualifizieren. Ob im Vorfeld eine ergänzende Ausbildung absolviert werden muss, ist vom Umfang der Berufstätigkeit als Rettungsassistent/in abhängig:

Die staatliche Ergänzungsprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil und gilt als bestanden, wenn beide Prüfungsteile inhaltlich bestanden sind. Prüfungsnoten im klassischen Sinne sind nicht vorgesehen. Die Anmeldung zur Prüfung bzw. zum ergänzenden Ausbildungslehrgang erfolgt über eine staatlich anerkannte Rettungsdienstschule, an der auch die Abschlussprüfung stattfindet.

Nach Zulassung zur Prüfung durch das Gesundheitsamt und erfolgreichem Abschluss der Ergänzungsprüfung wird auf Antrag die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung "Notfallsanitäter/in" erteilt. Bitte benutzen Sie zur Abwicklung die dafür vorgesehenen Vordrucke.

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