Frau und Beruf

Die Förderung der beruflichen Chancengleichheit ist ein Aufgabenschwerpunkt der Gleichstellungsbeauftragten.

Schon seit vielen Jahren wird von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Borken das Fortbildungsprogramm „Frau und Beruf“ erstellt. Das Konzept, in den Städten und Gemeinden des Kreises Veranstaltungen zur Förderung der beruflichen Chancengleichheit anzubieten, hat bei vielen Frauen schon erfolgreich gewirkt. Sie schätzen die Möglichkeit, ein wohnortnahes Angebot zur Verbesserung ihrer Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt in Anspruch nehmen zu können.

Die Palette der Veranstaltungen reicht dabei von Themen wie beruflicher Wiedereinstieg, Karriereplanung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Existenzgründung bis hin zu Minijobs, Altersabsicherung, Kommunikation und Gesundheitsförderung und –erhaltung.

Broschüre "Frau und Beruf 2019"

Sofern eine Anmeldung erforderlich ist, sind entsprechende Kontaktdaten hinterlegt.
Alle anderen Veranstaltungen können ohne vorherige Anmeldung besucht werden.


Broschüre "Geringfügige Beschäftigung"


Netzwerk W im Kreis Borken

Ein Zusammenschluss, der sich die berufliche Förderung von Frauen zum Ziel gesetzt hat, ist das Netzwerk W, eine vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW geförderten Initiative. Der Aufbau dieses Netzwerkes, in dem auch die Kreisgleichstellungsbeauftragte und die Beauftragte für Chancengleichheit des Jobcenters des Kreises Borken vertreten sind, erfolgte im Kreis Borken in
der Pilotphase 2007 mit dem Projekt „Potentiale nutzen – Fachkräfte gewinnen“. Durch dieses Projekt konnten die Perspektiven für Berufsrückkehrerinnen im gewerblichtechnischen Bereich verbessert, Good-practice-Beispiele aufgearbeitet und über das Netzwerk in die Region hineingetragen werden.
Koordinierende Stelle des Netzwerkes W war und ist die Berufsbildungsstätte Westmünsterland in Ahaus. In den letzten Jahren konnte der Kreis Borken immer in den Genuss der für das Netzwerk W bereit gestellten Landesmittel kommen. Zu nennen sind hier die Kooperation mit den Jugendämtern im Kreis, um die Tageseinrichtungen als vermittelnde bzw. informierende Stellen für Berufsrückkehrerinnen zu installieren, mehrere
„Job-Speed-Datings“ sowie eine Onlinebefragung zur Situation erwerbstätiger Frauen und Wiedereinsteigerinnen, die Kinder in weiterführenden Schulen haben. Dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schon längst kein Frauenthema mehr ist, machte eine Fachtagung im April 2014 deutlich. Unter dem Titel „Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin“ diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Rolle der Väter in der Familienphase. Es wurde festgestellt, dass die Unterstützung des Partners gerade bei der Haushaltsorganisation und der Kindererziehung wichtig ist, damit der berufliche Wiedereinstieg der Partnerin gelingen kann. Im Jahr 2015 entstand der Mutmach-Film für Wiedereinsteigerinnen mit dem Titel „Weil ich es kann.“ Das Drehbuch wurde von den Netzwerkpartnerinnen entworfen. Vorgestellt werden in diesem Film vier Berufsrückkehrerinnen aus dem Kreis Borken und ihre jeweiligen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber.

Beruflicher Wiedereinstieg im Kreis Borken/Coesfeld - Film Netzwerk W Borken

Bei Rückfragen steht Ihnen die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken gerne zur Verfügung:

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