Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

Der Bereich des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes ist sowohl in §14 SGB VIII, als auch in §14 des KJFÖG als Aufgabe der Jugendhilfe definiert. Jungen Menschen und Erziehungsberechtigten sollen Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes gemacht werden. Die Maßnahmen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sollen junge Menschen zur Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie zur Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen führen.

Der junge Mensch soll vorbeugend vor gefährdenden Einflüssen, Stoffen und Handlungen geschützt werden. Hierbei kooperieren die Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe nach Bedarf insbesondere mit den Schulen, der Polizei und den Ordnungsbehörden. Im Vordergrund stehen pädagogische Angebote und Maßnahmen, welche Kinder, Jugendliche und Erziehungsberechtige in geeigneter Form informieren und schützen sollen.

Zielgruppen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sind auch die Fachkräfte in der Jugendhilfe, Bildungs- und Erziehungsinstanzen oder bei Bedarf auch Veranstalter von Festivitäten sowie Gewerbetreibende.

Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz teilt sich auf in unterschiedliche Handlungsfelder. Beispielhaft können folgende Bereiche genannt werden:

  • Suchtprävention
  • Gewaltprävention
  • Prävention von Fremdenfeindlichkeit und Radikalismus
  • Jugendmedienschutz
  • Gesundheitsförderung

Die Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sind bedarfsorientiert. Die Abteilung Kinder- und Jugendförderung bietet insbesondere in Kooperation mit der Jugendarbeit und Schule vielfältige Maßnahmen an und fördert diese.

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