Unterlagen und Formulare

In Abhängigkeit von der Höhe des Grundwasserstandes wird hinsichtlich der Abbautechnik der Rohstoffe zwischen Trocken- und Naßabgrabungsverfahren unterschieden. Das Bild links zeigt einen Sandabbau im Trockenverfahren, bei dem eine Böschung für die endgültige Herrichtung in die gewünschte Neigung gebracht wird.

Für den Antrag auf Genehmigung einer Abgrabung hat die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Borken ein Antragsformular entworfen, das Sie sich herunterladen können (siehe unten).

Dem Antrag sind die zur Prüfung erforderlichen Zeichnungen, Pläne und Beschreibungen (Abgrabungsplan) beizufügen. Je nach Abgrabungsart (Trocken-/Nassabbau) können zusätzlich geologische oder hydrogeologische Gutachten erforderlich werden. Bei Abgrabungen über 10 ha Größe sowie bei Naßabgrabungen ist darüber hinaus eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.

 

Der Abgrabungsplan muss alle wesentlichen Einzelheiten der Abgrabung und der Herrichtung (Landschaftspflegerischer Begleitplan) enthalten, insbesondere:

  • Darstellung von Lage und Umgebung des Abbaubereiches sowie Art und Umfang der abzubauenden Bodenschätze,
  • Zeitplan und Art der Durchführung der Abgrabung und Herrichtung,
  • Nachweis über die fachgerechte Unterbringung des Abraumes sowie über die Sicherung und Verwendung des Mutterbodens,
  • Darstellung der Oberflächengestaltung und Wiedernutzbarmachung des Abbau- und Betriebsgeländes nach
  • Beendigung des Abbaues einschließlich einer Schätzung der dafür entstehenden Kosten.

Dem Antrag ist eine Erklärung des Grundstückseigentümers beizufügen, aus der hervorgeht, dass er mit dem Abgrabungsplan einverstanden ist. Der erforderliche Antragsvordruck hierfür liegt ebenfalls dem Antragsformular bei. Zur Sicherung der Herrichtung nach Abschluß der Abgrabung ist eine Bankbürgschaft zu hinterlegen.

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