Rettungsdienst

Der Kreis Borken als Träger des Rettungsdienstes ist gem. § 6 Abs. 1 des Rettungsgesetzes NRW (RettG NRW) verpflichtet, die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallrettung und des Krankentransports sicherzustellen.

Im Kreis Borken besteht ein Netz von elf Rettungswachen, die für die Durchführung von rettungsdienstlichen Notfalleinsätzen, aber auch von Krankentransporten zuständig sind.

Grundlage ist der Rettungsdienstbedarfsplan des Kreises Borken. Im Bedarfsplan sind insbesondere Zahl und Standorte der Rettungswachen, die Zahl der erforderlichen rettungsdienstlichen Fahrzeuge (Rettungsmittel), weitere Qualitätsanforderungen sowie Vorkehrungen für Schadensereignisse mit einer größeren Anzahl Verletzter oder Kranker festgelegt.

Den Betrieb der Rettungswachen hat der Kreis Borken im Wesentlichen auf die Hilfsorganisationen und die Städte und Gemeinden übertragen. Hierbei handelt es sich um die Städte Bocholt, Ahaus, Borken, Gronau, Stadtlohn und die Gemeinde Reken. Die Standorte Gescher, Isselburg, Südlohn und Vreden werden von DRK Kreisverband Borken und der Standort Heek von der Johanniter Unfallhilfe betrieben.
Der Kreis Borken ist Träger der Rettungswachen. Eine Ausnahme bildet die Feuer- und Rettungswache Bocholt. Hier ist die Stadt Bocholt auch Träger der Rettungswache.

Der Einsatz des Rettungsdienstes und des Krankentransportes wird nach der Gebührensatzung des Kreises Borken abgerechnet. Diese gilt kreisweit. Lediglich beim Einsatz eines Fahrzeuges der Feuer- und Rettungswache Bocholt erfolgt die Abrechnung nach der Gebührensatzung der Stadt Bocholt.

Die Kosten werden im Regelfall durch die Krankenkassen getragen.

Der Fachbereich Sicherheit und Ordnung des Kreises Borken unterstützt das EU-Projekt "PREpare". Nähere Informationen hierzu finden Sie unter rettungohnegrenzen.de

Im Notfall: 112 wählen!

In Notfällen wählen Sie den Notruf 112. Ihr Anruf gelangt zur Leitstelle des Kreises Borken oder zur Feuer- und Rettungswache Bocholt (Anrufe aus dem Ortsteil Bocholt). Von dort werden die jeweils erforderlichen Rettungsmittel disponiert.  Für Krankentransporte ist die Telefonnummer 02861/19222 eingerichtet.

Gehörlose oder sprachlich eingeschränkte Bürger erreichen die Leitstelle des Kreises Borken über ein ständig besetztes Notruf-Telefaxgerät unter der Telefaxnummer 02861-9809199. Ein entsprechender Hilfe-Anforderungs-Vordruck steht in der nachfolgenden PDF-Datei zur Verfügung:

Wann rufen Sie die 116117 an?

Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Er ist in einigen Regionen Deutschlands auch als ärztlicher Notdienst oder Notfalldienst bekannt.

Der Bereitschaftsdienst ist nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst, der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet. 

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