Fachtag Barrierefreiheit am 19.05.2017 im Kreishaus Borken

Mehr als 200 Interessierte kamen auf Einladung des Arbeitskreises Behindertenhilfe im Kreis Borken ins Kreishaus

Das Thema „Barrierefreiheit“ spielt in den unterschiedlichsten Lebensbereichen der Menschen mit und auch ohne Behinderung eine Rolle. Der Arbeitskreis Behindertenhilfe im Kreis Borken hat dies zum Anlass genommen, das Thema „Barrierefreiheit“ weiter in den Blick zu nehmen. Mit einer Fachtagung zu diesem Thema stießen die Organisatoren auf großes Interesse: Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen ins Borkener Kreishaus. Die Veranstaltung richtete sich an Menschen mit und ohne Behinderungen, Mitarbeiter aus Kindertageseinrichtungen und Schulen, Vertreter von Verbänden und Einrichtungen, Politiker sowie alle Interessierten, die sich dafür einsetzen, dass Menschen mit Behinderungen mehr Chancen haben.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Arbeitskreises Behindertenhilfe, Heiner Buß, führte ein Kurzvortrag in das Thema ein. Marcus Windisch von der Koordinierungsstelle „Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben“ in Gelsenkirchen ging dazu näher auf Barrierefreiheit in den verschiedenen Lebensbereichen ein. Im Verlauf des Nachmittags konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen besuchen. Dabei ging es um elektronische Karten, Technik für barrierefreies Wohnen, leichte Sprache, positive Beispiele aus der Praxis der Werkstatträte, ein Projekt für den Weg zum ersten Arbeitsmarkt, Kommunikation im Gesundheitswesen, „Barrieren im Kopf“ oder die Alltagsbewältigung aus Sicht eines Betroffenen.

Darüber hinaus konnten sich die Besucher an den Infoständen verschiedener Aussteller über das Thema „Barrierefreiheit“ informieren. So waren das „kult“ und die Abteilung Wohnungswesen des Kreises Borken vertreten, die Wohnraumberatung sowie die Koordinierungsstelle „Inklusives Borken“ des DRK, der Benediktushof Maria Veen und der Wittekindshof Gronau.

Das große Interesse an dem Fachtag, besonders auch von Privatpersonen und Betroffenen, zeigte, dass der Bedarf an Information und praktischen Beispielen sehr groß ist. Die Organisatoren zogen nach der Fachtagung ein positives Fazit: Die Arbeitsgruppen seien von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als sehr informativ und hilfreich eingestuft worden. Viele weitere und konkretere Schritte würden aber in den kommenden Jahren folgen müssen.

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