Behindertenbeauftragte/r

Das Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen (BGG NRW) ist zum 01.01.2004 in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz werden die Kommunen verpflichtet, dazu beizutragen, dass Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben führen und gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilhaben können. Mit der Umsetzung dieses Gesetzes möchte der Kreis Borken das Leitbild der Inklusion verwirklichen. Inklusion bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen von Anfang an gleichberechtigt zur Gesellschaft gehören und benötigte Hilfen dort erhalten, wo sie wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.

Für die unterschiedlichen Lebensbereiche gibt es in unserer Region inzwischen ein umfangreiches Angebot verschiedener Hilfen. Für diese Hilfen sind viele unterschiedliche Stellen zuständig. Vielfach wissen Ratsuchende nicht, an wen sie sich in erster Linie wenden können.

Die Behindertenbeauftragte des Kreises Borken ist Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige. Sie gibt Auskunft und Beratung zu individuellen Fragen, zu den verschiedenen Hilfsangeboten im Kreis Borken und stellt bei Bedarf Kontakt zu anderen Diensten oder Leistungsträgern her.

Über die persönliche Beratung hinaus berät die Behindertenbeauftragte die in der Behindertenarbeit tätigen Vereinen und Verbänden und koordiniert die Angebote und Planungen unterschiedlicher Träger vor Ort.

Die Behindertenbeauftragte ist darüber hinaus Geschäftsführerin des Arbeitskreises Behindertenhilfe im Kreis Borken und arbeitet auch im Arbeitskreis aller Behindertenkoordinatoren aus NRW mit.

Kontakt

Telefon: 02861 82-1220
 
Stellvertretung
Telefon: 02861 82-1217
 

Copyright 2014 - Kreis Borken