Hilfen bei Behinderung in Arbeit

Das Schwerbehindertenrecht verfolgt das Ziel, schwerbehinderte oder gleichgestellte Menschen in das Arbeitsleben einzugliedern bzw. die Arbeitsplätze dieser Personen zu erhalten.

Nach den Vorschriften des Schwerbehindertenrechts gilt eine Person als behindert, wenn Sie körperlich, geistig oder seelisch beeinträchtigt ist und diese Funktionsstörung für mindestens sechs Monate bestehen wird.

Unterstützt werden können schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50. Personen mit einem Grad der Behinderung von 30 oder 40 können auf Antrag von der Agentur für Arbeit Coesfeld einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf den Internetseiten der Agentur für Arbeit.

Weitere Informationen zur Feststellung einer Behinderung und zum Antragsverfahren finden Sie unter der Rubrik Schwerbehinderung und Ausweis.

Der Kreis Borken als örtlicher Träger und Fachstelle für behinderte Menschen im Beruf berät und unterstützt in Fragen der Beschäftigung von schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen.

Das Angebot richtet sich an

  • die schwerbehinderten oder gleichgestellten Menschen
  • die Mitarbeitervertretungen, Betriebsräte und Personalräte
  • die Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen
  • die Arbeitgeber,

wenn der Arbeitsplatz bzw. der Wohnort der schwerbehinderten oder gleichgestellten Person im Kreisgebiet (Ausnahme: Stadt Bocholt) liegt. Die Stadt Bocholt hat eine eigene Fachstelle für behinderte Menschen im Beruf.

Die Hilfestellung umfasst neben der gezielten Beratung auch finanzielle Leistungen um einen Arbeitsplatz zu schaffen oder zu erhalten.

Über unser Leistungsspektrum informieren wir Sie gerne.

Kontakt:

Hilfen im Arbeitsleben
Telefon: 02861 82-1218
 
Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen
Telefon: 02861 82-1219
 

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