"Marke Münsterland" wird konkret: Die ersten drei Projekte gehen an den Start - Regionalkonferenz im Borkener Kreishaus am 11. September 2018 mit Information und Mitwirkungsmöglichkeiten

Mit den zentralen Projekten "onboarding@muensterland", "Picknick³" und "münster.land.leben" startet der Prozess zur Bildung der "Marke Münsterland" in die Umsetzungsphase. Hierüber werden im Rahmen einer Konferenz im Borkener Kreishaus am 11. September 2018 interessierte Vertreter der gesellschaftlichen Institutionen, Einrichtungen und Behörden aus dem Westmünsterland informiert. Zudem erhalten sie dann Gelegenheit, über Rolle und Bedeutung der "Marke Münsterland" zu sprechen. Ziel des 2016 gestarteten Prozesses ist es, die regionale Identität des Münsterlandes zu definieren und erlebbar zu machen.

In dem Projekt "onboarding@muensterland" geht es darum, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur von Seiten des jeweiligen Unternehmens, sondern auch aus der Region heraus in besonderer Weise willkommen zu heißen. Ab Frühjahr 2019 soll es in einer sechsmonatigen Pilotphase praktisch getestet werden. Entwickelt wird das Projekt von Unternehmen und Wirtschaftsakteuren der Region gemeinsam mit dem Münsterland e.V..

"Picknick³" zielt auf Lebensqualität und Identität des Münsterlandes. Das Bild des Picknicks ist dabei Ausdruck für die Lebensart und Landlust in der Region. Die Potenz ‚hoch drei‘ steht für die Idee, dieses Lebensgefühl über Veranstaltungen und Kommunikationsformate auch an ungewöhnlichen Orten, in Unternehmen, in Vereinen oder durch Kunst und Kultur sichtbar zu machen. Konkret starten wird das Kommunikationsprojekt mit einem Fotowettbewerb, mit dessen Hilfe "das Picknickgefühl und außergewöhnliche Picknickorte im Münsterland eingefangen werden sollen".

Im Rahmen des Projektes "münster.land.leben" entwickelt die Fachhochschule Münster zukunftsfähige Lösungen für den Gesundheits- und Versorgungssektor, die das Leben im Münsterland noch attraktiver machen. Dazu gehören beispielsweise ein innovatives Gesundheitsnetzwerk im Kreis Borken und neue, digitale Interaktionsformen zur Förderung der Gesundheitskompetenz von Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Warendorf.

In der jetzt anlaufenden Umsetzungsphase kommt es auf die Mitarbeit und die Ideen aller Akteure im Münsterland an. Bei den regionalen Veranstaltungen soll daher insbesondere veranschaulicht werden, welche Rolle die "Marke Münsterland" auf lokaler Ebene spielen kann.

Am 4. September machte die Marke "on Tour" bereits im Kreis Steinfurt Station. Am 11. September wird sie im Kreis Borken und am 24. September im Kreis Coesfeld zu Gast sein. Die Termine für den Kreis Warendorf und die Stadt Münster werden folgen.

Zum Hintergrund:

Der Markenbildungsprozess ist ein Gemeinschaftsprojekt des Münsterland e.V., der IHK Nord Westfalen und der HWK Münster. Er wird durch einen Markensteuerungskreis und einen Arbeitskreis koordiniert und begleitet, in denen Unternehmen, Kommunen und Institutionen des Münsterlandes vertreten sind. Ziel der Anfang 2017 gestarteten ersten Projektphase war es, eine Markenidentität zu definieren. In der Implementierungsphase geht es um die Entwicklung von ersten Projekten, deren Umsetzung nun in Angriff genommen wird. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.marke-msl.de.

Hinweis für die Redaktionen:

Zu der Veranstaltung im großen Sitzungssaal des Borkener Kreishauses am 11. September, 16 Uhr, sind Sie herzlich eingeladen. Ansprechpartner vor Ort ist für Sie dann Michael Weitzell, Leiter der Stabsstelle des Kreises Borken.

 

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