Presse-Information des Klinikums Westmünsterland - Kunst im Kreishaus: Patienten zeigen ihre Werke

Das St. Vinzenz Hospital und der Sozialpsychiatrische Dienst im Kreis Borken haben eine gemeinsame Ausstellung eröffnet. Bernadette Fuest, Mitarbeiterin des sozialpsychiatrischen Dienstes in Borken, arbeitet bereits seit vielen Jahren mit Klienten des St. Vinzenz Hospitals zusammen. Die begeisterten Erzählungen der Patienten über die Ergotherapie des St. Vinenz Hospitals gaben den Impuls, die Zusammenarbeit mit der Klinik an dieser Stelle zu verdichten. Gemeinsam mit Nina Balzer, der Leitung der Ergo- und Physiotherapie des St. Vinzenz Hospitals entstand daraus das Vorhaben, Kunstwerke der Patienten, die im Rahmen der Ergotherapie entstehen, im Kreishaus Borken auszustellen.

In mehreren Treffen wurde das Vorhaben seit Beginn des Jahres geplant. Ende Mai war es soweit und die Werke wurden fertig gestellt. Nina Balzer berichtet, dass die Klienten in der Projektphase das Gestalten der Werke sehr genossen haben. Durch die Aussicht ihre Werke in einer Ausstellung präsentieren zu können, wurde für die Patienten ein hohes Maß an Wertschätzung erfahrbar. Insgesamt beteiligten sich 14 Patienten aus dem stationären und teilstationären Bereich des St. Vinzenz Hospitals.

Am Dienstag (11. Juni 2019) wurde die Ausstellung im Kreishaus Borken in Anwesenheit des Landrates Dr. Kai Zwicker eröffnet. Noch bis Dezember 2021 können die Werke im Flur des Fachbereiches Gesundheit besichtigt werden.

Sozialpsychiatrischer Dienst & Sozialpsychiatrischer Verbund im Kreis Borken:

Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet Beratung und Unterstützung für Menschen in seelischen Krisen, bei psychischen Erkrankungen und bei Suchtproblemen. Auf Wunsch werden Menschen aus dem sozialen Umfeld in die Beratung einbezogen. Das Unterstützungsangebot richtet sich an Bürgerinnen und Bürger im Kreis Borken. Der Sozialpsychiatrische Dienst kooperiert mit verschiedenen Dienstleistern und Institutionen des Sozialpsychiatrischen Verbundes im Kreis Borken. Bei Erforderlichkeit werden Wege in die ortsnahe stationäre oder teilstationäre psychiatrische Behandlung aufgezeigt. Präventive Projekte helfen gesellschaftliche Vorurteile abzubauen. Informationsveranstaltungen tragen zur Stärkung der individuellen Gesundheitsressourcen bei. Ansprechpartner: Bernadette Fuest, Tel.: 02861/821079

Ergotherapie im St. Vinzenz Hospital:

Das St. Vinzenz-Hospital Rhede ist Ansprechpartner für Menschen, die einer psychiatrischen, psychotherapeutischen oder psychosomatischen Behandlung bedürfen. In der Klinik kümmert sich ein multiprofessionelles Mitarbeiterteam aus Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, Pfl egekräften sowie Ergo- und Physiotherapeuten um das Wohlergehen der Patientinnen und Patienten. Die Klinik kommt der gemeindenahen Vollversorgungsverpflichtung für den Südkreis Borken in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten und Fachärzten, dem Sozialpsychiatrischen Dienst, sowie den ergänzenden Spezialeinrichtungen für Wohnen und Freizeit nach. Ferner ist sie auch Mitglied des Gemeindepsychiatrischen Verbundes im Kreis Borken. Innerhalb der Ergotherapie soll den Patienten des St. Vinzenz Hospitals ermöglicht werden, für sie bedeutungsvolle Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer Umwelt durchführen zu können. Ansprechpartner: Nina Balzer, Tel.: 02872/802380.

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