Baum stärkt Zusammenarbeit von Emscher-Lippe Region und Münsterland - Regierungspräsidentin Dorothee Feller pflanzt eine Winterlinde in Haltern am See - Landrat Dr. Kai Zwicker unter den Teilnehmenden

Die beiden Regionen des Regierungsbezirks Emscher-Lippe und Münsterland noch näher zusammenzubringen, ihren Austausch und ihre Zusammenarbeit auszubauen, das hat sich die neue Regierungspräsidenten Dorothee Feller auf die Agenda geschrieben. Deshalb traf sie sich am Mittwoch (27.09.2017) mit Vertretern des „Naturparks Hohe Mark – Westmünsterland" an der Stadtmühlenbucht in Haltern am See, um im Beisein von vielen Akteuren aus der Region – darunter Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker – die künftige enge Zusammenarbeit der beiden Regionen symbolisch mit der Pflanzung einer Winterlinde zu besiegeln.

In der Stadt Haltern am See treffen der Emscher-Lippe-Raum und das Münsterland direkt aufeinander. Dort findet sich ein sehr ländliches Ruhrgebiet und gleichzeitig ein Münsterland mit deutlich urbanen Zügen; die Grenzen verschwimmen. Auch die Wahl der Baumart und der konkrete Pflanzort haben eine besondere Bedeutung. Die Linde gilt als ein Symbol für Gerechtigkeit, Liebe, Frieden und Heimat sowie als Platz der Gemeinschaft. Die Winterlinde (Tilia cordata) ist „Baum des Jahres 2016". Der Baumstandort grenzt direkt an die Stadtmühlenbucht an. Die Allee an der Stadtmühlenbucht besteht ebenfalls aus Linden. Der Ausbau der Stadtmühlenbucht in Haltern erfolgte als Projekt der „Regionale 2016", die als erfolgreicher Steigbügel für eine Zusammenarbeit der beiden Regionen Emscher-Lippe und Münsterland angesehen werden kann.

„Unsere symbolische Pflanzaktion ist mir aus mehreren Gründen sehr wichtig", sagte Regierungspräsidentin Dorothee Feller. „Ich will damit unterstreichen, dass wir als Bezirksregierung Münster sehr froh darüber sind, dass unser Bezirk aus diesen beiden Regionen besteht. Die unterschiedliche Struktur ist ein Gewinn! Mein Bestreben als neue Behördenleitung wird unter anderem sein, die beiden Regionen näher zusammenzubringen und den Austausch zu verstärken, so wie wir es schon in der ‚Regionale‘ getan haben. Dem ‚Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland‘ kommt dabei mit seiner Lage und seinen vielfältigen Kontakten eine besondere Symbolkraft als Scharnier zu. Zugleich wird er ein gutes Feld für gemeinsame Tätigkeiten sein". Die „Regionale 2016" habe in Projekten wie WALDband gezeigt, wie beide Regionen jeweils von den Stärken des Nachbarn profitieren können. Solche Kooperationen sollen nach dem Ende des Förderprogramms gepflegt und weiter ausgestaltet werden.

Mit dem Projekt WALDband wollen die drei Initiatoren – der Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland e.V., der Regionalverband Ruhr und der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen – gemeinsam modellhafte Antworten auf wesentliche Fragen zur künftigen Entwicklung von Wald und Landschaft im Übergangsraum zwischen dem Ruhrgebiet und dem Münsterland sowie dem Niederrhein finden.

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Sie pflanzten gemeinsam die Winterlinde: (v.l.) Hubert Grothues (erster Vorsitzender des Naturparks), Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Halterns Bürgermeister Bodo Klimpel, Christoph Noelke (Sozialdezernent Stadt Dülmen), Helmut Czichy (Kreis Wesel), Dagmar Beckmann (Geschäftsführerin Naturpark), Thomas Fock vom Lippeverband, Dr. Kai Zwicker (Landrat des Kreises Borken), Carsten Uhlenbrock (Kreis Recklinghausen), Nina Frense vom Regionalverband Ruhr, Cay Süberkrüb (Landrat des Kreises Recklinghausen), Dr. Christian Schulze-Pellengahr (Landrat des Kreises Coesfeld) und Friedhelm Kahrs-Ude (zweiter Vorsitzender des Naturparks).

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