Fachtag des Interkulturellen Netzwerks Westmünsterland - Erstes kreisweit ausgerichtetes Treffen zum Thema "Miteinander verbindet. Vereine stärken - Teilhabe verbessern"

Auf Einladung des Interkulturellen Netzwerks Westmünsterland haben sich über 50 Vertreterinnen und Vertreter deutsch-ausländischer Kulturvereine aus dem Kreis Borken sowie die Integrationsräte aus Bocholt und Gronau im Bocholter Rathaus getroffen. Eröffnet wurde die Veranstaltung unter dem Titel "Miteinander verbindet. Vereine stärken – Teilhabe verbessern" vom Integrationsbeauftragten der Stadt, Jochen Methling. Die stellvertretende Bürgermeisterin Bocholts, Hanni Kammler, und der Vorsitzende des Bocholter Integrationsrates, Juan Lopez Casanava, betonten bei ihren Grußworten zur ersten kreisweiten Fachtagung die große Bedeutung einer Kooperation der Kulturvereine für eine gelingende Integrationsarbeit. Marijan Renić von der Caritas Integrationsagentur stellte den Anwesenden das Netzwerk und dessen Arbeit vor. Gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Ivan Mihalj skizzierte er am Beispiel der Kroatischen Kulturgemeinschaft Bocholt  den erfolgreichen Werdegang von der Idee bis zur Gründung eines eingetragenen Vereins und seine Aktivitäten.

Moderiert wurde die Tagung von Anno Kluß von der Agentur context aus Köln. Die Themen der ersten Arbeitsgruppe, begleitet von Torsten Henseler vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises Borken, waren vielfältig. So ging es beispielsweise um Vereinsgründung, Vereinsleben, Abruf von Gründerwissen, kreisweite Vernetzung und Patenschaften. Sarah Schmalenstroer von der DRK-Integrationsagentur aus Gronau thematisierte mit der zweiten Arbeitsgruppe unter anderem die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, die Entwicklung innovativer Ideen und weitere mögliche Kooperationsvereinbarungen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten das Treffen zudem für einen sehr intensiven Austausch. Sie zogen am Ende der Tagung ein positives Fazit und zeigten sich mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Auch wurde der Wunsch nach einer Folgeveranstaltung geäußert, um den Austausch zu vertiefen. Dafür sollen nun die Ergebnisse ausgewertet werden, damit im Frühjahr 2018 ein erneutes Treffen stattfinden kann. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Bocholter Saz-Musiker Turabi Alici.

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