Kreis-Klimaschutzmanagerin Isabel Stasinski: "Auch Heizungsanlagen auf die Winterzeit umstellen" - Wer seine Heizungsanlage im Blick hat, spart Energie und Geld

Am kommenden Sonntag, 29. Oktober, werden die Uhren von drei auf zwei Uhr zurückgestellt. Während viele technische Geräte die Umstellung längst automatisch vollziehen, sollte die Zeitschaltuhr der Heizungsanlage auf jeden Fall überprüft werden. Ist diese noch auf Sommerzeit programmiert, springt die Heizung morgens eine Stunde früher an als nötig. „Zu Beginn einer neuen Heizperiode ist es also immer wichtig, einen kurzen Check-Up des Heizsystems vorzunehmen", empfiehlt daher Isabel Stasinski, Klimaschutzmanagerin des Kreises Borken. „Neben der Zeitschaltuhr sollte auch die Heizungspumpe überprüft, der Wasserdruck im Heizkreislauf kontrolliert und gegebenenfalls die Heizkörper entlüftet werden." All diese Maßnahmen helfen letztlich, Energie und damit Kosten zu sparen.

Der Schornsteinfeger prüft regelmäßig Abgase und nimmt eine Immissionsschutzmessung vor. Dennoch rät Thomas Venhorst, Energieberater der Kreishandwerkerschaft Borken, die Heizungsanlage zudem einmal im Jahr von einem Fachbetrieb warten und reinigen zu lassen. „Auch diese Leistung kann sich positiv auf den Verbrauch und die Lebensdauer der Anlage auswirken." Wer nun qualifizierte Hilfe vor Ort sucht, wird in der „AltBauNeu-Expertendatenbank" unter www.alt-bau-neu.de/kreis-borken/dienstleister/ fündig.

Der Kreis Borken ist Mitglied im landesweiten Netz „AltBauNeu", das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks, das neben der Sanierung von Altbauten auch umfassend über die Möglichkeiten der Heizungsoptimierung informiert. Die Kreishandwerkerschaft Borken unterstützt die Mitgliedschaft des Kreises.

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