"Runder Tisch Psychiatrie" hilft und berät - Nächster Termin am Donnerstag, 18. Mai, mit dem Thema "Gratwanderung - Borderline als Diagnose und Erfahrung"

Versucht man Borderline aus der Betroffenen-Perspektive zu beschreiben, ist es gar nicht so einfach, passende Worte dafür zu finden. Was Fachleute als Störung der Emotionsregulation beschreiben, ist im Alltag der Betroffenen ein permanentes Gefühlschaos: Stimmungsschwankungen, impulsives Verhalten, anhaltende Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen und Selbstverletzung sind mögliche Symptome einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Schätzungsweise 1 bis 5 Prozent der Bevölkerung leiden an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Spezialisierte Behandlungskonzepte wurden entwickelt und haben die Prognose für Betroffene deutlich verbessert. Hilfreich kann es darüber hinaus auch sein, die Situation mit Abstand von außen zu betrachten und sich in die Lage aller Beteiligten hineinzuversetzen. Genau das geschieht beim „Runden Tisch Psychiatrie“, wenn Betroffene, Angehörige und Fachleute sich auf gleicher Augenhöhe zum Austausch von Erfahrung und Wissen an einem Tisch setzen. Der nächste Termin unter dem Thema „Gratwanderung – Borderline als Diagnose und Erfahrung“  ist am Donnerstag, 18. Mai, von 18 bis 20 Uhr im Pfarrheim St. Gudula, Gudulastraße 16, in Rhede. Intreressierte sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Runde Tisch ist ein gemeinsames Angebot von Mitgliedern des Sozialpsychiatrischen Verbundes im Kreis Borken. Mitwirkende sind der Förderverein Fähre, der Verein InSel, der Sozialpsychiatrische Dienst des Kreises Borken und das St.-Vinzenz-Hospital in Rhede. Weitere Informationen zum „Runden Tisch Psychiatrie“ gibt es bei Bernadette Fuest vom Sozialpsychiatrischen Dienst unter der Telefonnummer 02861/82-1079.

 

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