"Zukunftskonferenz: Klimaschutz - eine Chance für die regionale Entwicklung" in Ahaus war ein voller Erfolg - Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten auf dem Tobit.Campus über neue Lösungsansätze

"Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind heute (08.03.2018) der Einladung zu unserer ersten Zukunftskonferenz zum Thema Klimaschutz gefolgt", freute sich Landrat Dr. Kai Zwicker zu Beginn der Tagung über die große Resonanz und nach deren Ende dann auch über die erarbeiteten Ergebnisse. Für alle habe es jede Menge Input und Impulse gegeben, erklärte er. Klimaschutz biete offensichtlich vielfältige Chancen und Perspektiven für die regionale Entwicklung. Dafür, dass sich die Konferenz so produktiv entwickeln konnte, sorgten nach Einschätzung der Veranstalter Kreis Borken und "Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken" (WFG) zum einen fachkundige Referenten und Podiumsteilnehmer und zum anderen auch die ausgezeichneten Rahmenbedingungen auf dem Tobit.Campus in Ahaus. 

Klimaschutz hat viele Schnittstellen zur heimischen Wirtschaft – das wurde schon nach den ersten Diskussionsbeiträgen deutlich. Enge Verbindungen gebe es vor allem zur fortschreitenden Digitalisierung, zum Aufgabenfeld Neue Mobilität und ganz allgemein zum Thema Innovation. Es zeige sich also, dass Klimaschutz nicht länger isoliert gesehen werden dürfe. Gerade eine integrierte Betrachtungsweise biete viele Chancen für die regionale Entwicklung. "Hier gilt es, rechtzeitig die Weichen zu stellen", konstatierte die Klimaschutzmanagerin des Kreises Borken, Isabel Stasinski. Das Westmünsterland hat dies offensichtlich erkannt. Nicht anders ließ sich die Aufbruchstimmung erklären, die in der Konferenz gleichermaßen bei Unternehmern wie Politikern zu spüren war. 

So tauschten sich in der Talkrunde zum Thema "Mobilität im ländlichen Raum" u. a. Vertreter der heimischen Wirtschaft wie Tobias Groten (Tobit.Software Ahaus) und Thorsten Heckrath-Rose (Rose Bikes GmbH Bocholt) mit Mobilitätsexperten wie Dr. Fritz Rettberg von der Technischen Universität Dortmund und Josef Himmelmann vom Münsterland e.V. aus. Derweil stieg Landrat Dr. Kai Zwicker höchstpersönlich aufs Rad, um weitere Unterstützer für den Klimaschutz im Kreis Borken zu gewinnen. 

Im Messebereich präsentierten sich viele Unternehmen aus der Region mit innovativen Produkten. So stellten etwa die Stadtwerke Ahaus ihr Ladesäulenkonzept vor und das Projekt WiEFM unter Federführung der Fachhochschule Münster bot Wärmegutscheine für die Erstellung von Machbarkeitsstudien an. 

Professor Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule, zeigte zudem in seinem Redebeitrag auf, wie Innovationen den Klimaschutz und die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen verknüpfen können und somit gleichermaßen für ökologischen wie ökonomischen Nutzen sorgen. 

Ökologischen Nutzen stifteten die Veranstalter auch ganz allgemein: Da die Organisation der Konferenz CO2 verbraucht, finanziert die Sparkasse Westmünsterland eine Baumpflanzaktion. Bäume speichern bekanntlich Kohlenstoffdioxid und kompensieren somit die verbrauchten Treibhausgase vor Ort. 

Zum Hintergrund:

Partner der Zukunftskonferenz sind die Sparkasse Westmünsterland, der Münsterland e.V., die EnergieAgentur.NRW und Tobit.Software. Darüber hinaus unterstützten die Kreishandwerkerschaft Borken, die Effizienz Agentur NRW und die Rose Bikes GmbH die Veranstaltung.

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