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Informationen zu Einzelfallentscheidungen

bei Menschen mit Vorerkrankungen

Das Land NRW hat das Verfahren zur Impfung der Personen mit Vorerkrankungen geregelt. Ab dem 6. April 2021 beginnt die Impfversorgung der Personengruppe mit einer Erkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV in den niedergelassenen Ärzteschaften. Hierbei haben die Ärzte die Impfreihenfolge des Bundes/Landes einzuhalten. Impfwillige mit Vorerkrankungen wenden sich zur Terminvereinbarung bitte an ihre Hausärztin / ihren Hausarzt. Sollte der Arztpraxis noch nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehen, ist Geduld gefordert.

Bevor Sie einen Antrag auf Einzelfallprüfung aufgrund einer Vorerkrankung stellen, klären Sie bitte vorab eine Impfmöglichkeit durch Ihre Ärztin / Ihren Arzt vor Ort ab. Falls die/der behandelnde Ärztin / Arzt generell keine Impfungen gegen das Coronavirus vornimmt, können sich Betroffene an die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe unter Tel. 116 117 wenden.

Wenn Sie einen Einzelfallantrag stellen möchten, benötigen Sie zunächst ein ärztliches Attest. Von den Ärztekammern ist eine Musterbescheinigung Musterbescheinigung  ausgestellt worden, die von Ihrem Arzt auszufüllen ist. Anhand des ärztlichen Attestes sind folgende Konstellationen möglich:

Konstellation 1:
Bescheinigt Ihr/e Ärztin / Arzt in dem Attest, dass bei Ihnen eine Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 oder § 4 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfVO vorliegt, verfügen Sie aufgrund des Attestes über einen vorrangigen Impfanspruch. In diesem Fall brauchen Sie keinen Einzelfallantrag zu stellen. Die Impfung der Personengruppe "Menschen mit Vorerkrankungen" erfolgt wie beschrieben über die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte.

Konstellation 2:
Bescheinigt Ihnen Ihr/e Ärztin / Arzt eine Vorerkrankung, bei der aufgrund der Seltenheit der Erkrankung oder der besonderen Schwere keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zum möglichen Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion vorliegen, aber von einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf ausgegangen werden muss, können sie einen Einzelfallantrag stellen. Wichtig: Hierbei handelt es sich um keine Vorerkrankung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 oder § 4 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV. In dem anschließenden Verfahren wird aufgrund ärztlicher Beurteilung geprüft, ob bei Ihnen ein vorrangiger Impfanspruch besteht. Der Kreis Borken wird sich anschließend mit Ihnen in Verbindung setzen.

Der Einzelfallantrag kann über dieses Meldeformular gestellt werden.

In der folgenden Übersicht werden Ihnen Informationen zu häufig gestellten Fragen rund um das Thema Einzelfallentscheidungen zur Verfügung gestellt: