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Impfzentrum im Kreis Borken: Mobiles und stationäres Impfen


Anfragen rund ums Impfzentrum im Kreis Borken können an diese E-Mail-Adresse geschickt werden:

impfzentrumkreis-borkende


FAQ - Fragen und Antworten zum Thema "Impfen"

(Stand: 25.02.2021)

Auf der Basis der vom Bund und den Ländern abgestimmten Maßgaben organisiert der Kreis Borken im engen Zusammenwirken mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), die für den medizinischen Bereich zuständig ist, die Impfungen im Kreisgebiet.

Dazu hat das Land NRW einen landesweit geltenden “Fahrplan” vorgegeben, der aufgrund der derzeit noch sehr begrenzt ausgelieferten Impfdosen eine Prioritätenliste beinhaltet. Nach dieser Prioritätenliste werden gegenwärtig in der Zuständigkeit der KVWL die Impfungen durch mobile Impfteams und im Impfzentrum Velen durchgeführt.

  • Die in der eigenen Häuslichkeit lebenden über 80-Jährigen – Anmeldung über die Telefonhotline oder online
  • Bewohner*innen und Personal in den stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen – Anmeldung über die Einrichtungen
  • Personal von ambulanten Pflegediensten gemäß § 71 Absatz 1 SGB XI und Betreuungsdiensten gemäß § 71 Absatz 1a SGB XI, einschließlich der leistungserbringenden Personen, welche im Rahmen von Angeboten zur Unterstützung im Alltag gemäß § 45a SGB XI tätig werden
  • Personal von Tagespflegeeinrichtungen sowie Wohngemeinschaften gemäß § 24 Absatz 1 WTG, mit Ausnahme des Personals von Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige in Hospizen und von ambulanten Hospizdiensten
  • Heilmittelerbringer, die regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätig werden
  • (Zahn-)Ärztinnen und (Zahn-)Ärzte, eingeschlossen deren medizinisches Fachpersonal, die regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätig werden oder in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung tätig sind
  • (Zahn-)ärztinnen und (Zahn-)ärzte, die in Schwerpunktpraxen vorrangig Corona-Patientinnen und Patienten behandeln
  • Ärztinnen und Ärzte, eingeschlossen deren medizinisches Fachpersonal, die in onkologischen Praxen sowie Dialysepraxen tätig sind
  • Personal in den Impfzentren
  • Rettungsdienstpersonal
  • Regelmäßig in vollstationären Pflegeinrichtungen tätige(s):
    • Betreuungsrichterinnen- und Betreuungsrichter sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger im Sinne von Betreuungs-rechtspflegerinnen und -rechtspfleger
    • Prüf- und Begutachtungskräfte insbesondere der Medizinischen Dienste
    • Personal von Hilfsmittel-/Homecare-Diensten und Sanitätshäusern
    • Fußpflegerinnen und Fußpfleger
    • Frisörinnen und Frisöre
    • Seelsorgerinnen und Seelsorger
  • Medizinprodukteberaterinnen und -berater bei der Operationsbegleitung in Krankenhäusern und bei ambulanten Operationen
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- und Prüftätigkeiten ausüben, insbesondere der Medizinischen Dienste
  • Mitarbeitende der ambulanten Spezialpflege, z.B. der Stoma- und Wundversorgung, wenn sie patientennah erbracht wird
  • Heilmittelerbringer in der aufsuchenden ambulanten häuslichen Pflege
  • (Zahn-)Ärztinnen und (Zahn-)Ärzte, die Patientinnen und Patienten wegen ihrer COVID-19-Infektion behandeln oder die aerosolgenerierende Tätigkeiten (z. B. Bronchoskopie, Laryngoskopie, Abnahme von Sputumproben, In- und Extubation, zahnärztliche Tätigkeiten) durchführen.
  • Personal der Priogruppe 1 in Krankenhäusern (auf Intensivstationen, in Notaufnahmen etc.)

Personen aus bestimmten Berufsgruppen können sich zudem im nachfolgenden Formular registrieren und bekommen dann nach Prüfung der Zugehörigkeit zur höchsten Impfkategorie eine Termineinladung.


Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Impfungen im Impfzentrum und durch mobile Teams. Sie basieren auf dem aktuellen Informationsstand und können Veränderungen unterworfen werden.

Die Impfung erfolgt grundsätzlich auf freiwilliger Basis.

Da zu Beginn der Impfkampagne der Impfstoff flächendeckend nur in begrenzter Menge zur Verfügung stehen wird, kann die Impfung zunächst nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben.

Dazu hat der Bund aufgrund der Vorschläge der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts, des Ethikrats und der Wissenschaftsakademie Leopoldina in seiner „Coronavirus-Impfverordnung“ folgende Priorisierung vorgenommen, wobei es „fließende Übergänge“ zwischen den drei Stufen geben soll:

Die Verordnung sieht drei Gruppen vor, deren Angehörige sich mit Priorität impfen lassen können.

Zur Gruppe mit "höchster Priorität", die den Impfstoff zuerst erhalten kann, zählen alle über 80-Jährigen. Außerdem gehören unter anderem dazu: Bewohner und Personal von Pflegeheimen, Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten, Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und im Rettungsdienst.

Zur zweiten Gruppe mit "hoher Priorität" zählen unter anderem Personen ab 70 Jahren, Menschen mit Trisomie 21, Demenzkranke, Transplantationspatienten und Menschen mit bestimmten chronischen Vorerkrankungen. In diese Gruppe gehören auch Bereitschaftspolizisten, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit einem Risiko ausgesetzt sind. Zudem zählen Bewohner von Obdachlosen- oder Asylbewerberunterkünften und enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren dazu.

Die dritte Gruppe mit „erhöhter Priorität“ umfasst unter anderem über 60-Jährige, Menschen mit bestimmten chronischen Vorerkrankungen, Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr, Personen in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen sowie Erzieher, Lehrer und Mitarbeiter im Einzelhandel.

Hier finden Sie den vollständigen Wortlaut der bundesweit geltenden "Coronavirus-Impfverordnung" des Bundesgesundheitsministeriums vom 08.02.2021.

Am Anfang der Impfkampagne wird der Impfstoff nur in begrenzter Menge zur Verfügung stehen. In der ersten Phase werden daher vorrangig die in der „Coronavirus-Impfverordnung“ des Bundesgesundheitsministeriums genannten Gruppen geimpft, die besonders geschützt werden müssen, weil sie ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben bzw. einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind (s. dazu auch unter "Wer wird geimpft?").

Zurzeit werden nur Personen aus der ersten Hierarchiestufe geimpft.

Die Personen in Senioren- und Altenpflegeheimen werden über die Impfmöglichkeiten und Termine von Heimleitungen informiert. Das Personal in medizinischen Einrichtungen wird von den Einrichtungsleitungen informiert. Die Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste werden durch ihre Arbeitgeber informiert.

Personen im Alter ab 80 Jahren, die in der eigenen Häuslichkeit leben, wurden bereits über die Impfungen informiert und können sich nach der Terminvereinbarung seit dem 8.02.2021 im Impfzentrum Velen impfen lassen.  

Eine Impfung im Impfzentrum ist nur mit Termin möglich. Die Terminvergabe wird ausschließlich durch die Kassenärztlichen Vereinigungen organisiert. Nutzen Sie dazu bitte am besten die Internetseite www.116117.de oder die kostenlose Telefonnummer 0800 / 116 117 02, die täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung steht.

Die Terminvergabe und die Impfungen im Impfzentrum erfolgen zunächst nur für die Gruppe der über 80-Jährigen.

Je nach der Verfügbarkeit des Impfstoffs folgen später weitere in der "Coronavirus-Impfverordnung" definierte Personengruppen, die Impftermine vereinbaren können. Über die genauen Zeitpunkte und Impfmöglichkeiten wird der Kreis Borken rechtzeitig informieren.

Onlinebuchung von Impfterminen (Anleitung)

In jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt in NRW wurde ein zentrales Impfzentrum eingerichtet. Im Kreis Borken befindet sich das Impfzentrum im „Interkommunalen Bauhof des Kreises Borken und der Stadt Gescher“ (IKB) in Velen (Schlatt 23).

In der ersten Phase erfolgt dort nur die Impfung der in der „Coronavirus-Impfverordnung“ des Bundesgesundheitsministeriums genannten Personengruppen, die besonders hohem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs bzw. einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind (s. dazu auch unter "Wer wird geimpft?").

Daneben wird es mobile Impfteams geben, die die vulnerablen Personen und medizinisch-pflegerisches Personal in Einrichtungen des Gesundheitswesens (v.a. stationäre Pflegeeinrichtungen) versorgen.

Mit weiter steigender Anzahl der zur Verfügung stehenden Impfstoffe wird das Impfgeschehen auf weitere Bevölkerungsgruppen ausgedehnt. Die sog. Massenimpfung erfolgt dann zum späteren Zeitpunkt ggf. auch in den Hausarztpraxen und durch Betriebsärzte. Die Möglichkeiten dazu und die Abläufe müssen aber erst noch geprüft werden.

Die beste Route zum Impfzentrum berechnen:

Hinweis:
Ältere Navis können Fahrzeuge fehlleiten. Der Kreis Borken bittet daher alle Anreisenden, immer auch die großflächige Ausschilderung zum Impfzentrum im Blick zu haben. So sollten sie bei einer Anfahrt über die B 525 erst dann von der Bundesstraße abfahren, wenn die Hinweis-Tafel „Impfzentrum“ dies anzeigt.

Die Impfungen im Impfzentrum in Velen haben am 8. Februar 2021 begonnen. Die Impfungen sind nur mit einem Termin möglich.

Am Anfang der Impfkampagne wird der Impfstoff nur in begrenzter Menge zur Verfügung stehen. In der ersten Phase werden daher vorrangig die in der „Coronavirus-Impfverordnung“ des Bundesgesundheitsministeriums genannten Personengruppen geimpft. Das sind v.a. Personen im Alter von 80 Jahren und mehr, Bewohner/innen sowie das Personal von Senioren- und Altenpflegeheimen und bestimmtes Personal in medizinischen Einrichtungen (s. dazu auch unter "Wer wird geimpft?").

Nachdem die Impfungen in diesen Gruppen abgeschlossen sind, werden weitere Personengruppen folgen. Darüber wird rechtzeitig informiert.  

Für die Bürgerinnen und Bürger soll die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

  • Wo befindet sich das Impfzentrum im Kreis Borken?
    Adresse: Schlatt 23,  46342 Velen
    Das Impfzentrum ist ausgeschildert. Wenn Sie über die Bundesstraße B 525 anreisen, bleiben Sie bitte solange auf dieser Straße, bis Sie von Schildern zum Impfzentrum abgeleitet werden. Ältere Navis können ggf. eine falsche Abfahrt anzeigen.

  • Wie kann ich das Impfzentrum erreichen?
    Anreise mit dem ÖPNV: Sie können das Impfzentrum mit dem Bus zum normalen Westfalentarif erreichen. Die Fahrtauskunft finden Sie unter www.bubim.de und in diesem Fahrplan. Melden Sie bitte Ihre Fahrt mindestens 30 Minuten vor Abfahrt unter Tel. 02 51 / 144 80 444 an.
    Hinweis: Um die Nutzung von Bus und Bahn zu erleichtern, bieten die Verkehrsunternehmen im Münsterland allen Personen über 80 Jahre eine kostenlose Fahrt zum Impftermin und wieder zurück an. Als Fahrtberechtigung dient ein Personalausweis, mit dem die Impfwilligen ihr Alter nachweisen können. Sofern vorhanden, sollte der Terminnachweis zur Covid-19-Impfung ebenfalls vorgezeigt werden. Auch darf eine weitere Person die über 80-Jährigen kostenlos begleiten. Das Alter der Begleitperson spielt keine Rolle.
  • Anreise mit dem PKW:  Über die B 525 bzw. L608 ist das Impfzentrum aus allen Richtungen erreichbar und entsprechend ausgeschildert.
    Anreise mit dem Taxi: Wenn Sie mit dem Taxi zum Impfzentrum fahren möchten, rufen Sie frühzeitig bei Ihren örtlichen Taxiunternehmen an. Einige Unternehmen bieten die Fahrten bei Voranmeldung zu einem günstigeren Tarif an.
    Anreise mit Kostenübernahme der Krankenkasse: Sofern Sie im Sinne des § 60 SGB V anspruchsberechtigt Versicherter (zum Beispiel schwerbehindert mit Merkzeichen oder Pflegegrad 3, 4 oder 5) sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrer Krankenkasse auf, um die Übernahme der Fahrtkosten für das medizinisch notwendige Transportmittel zu klären.

  • Wie viele Parkplätze sind vorhanden?
    Es stehen über 300 kostenfreie Parkplätze zur Verfügung.

  • Öffnungszeiten?
    Sobald ausreichend Impfstoff vorliegt: 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr an 7 Tagen je Woche.

  • Wieviel Zeit insgesamt muss ich für meinen Besuch im Impfzentrum einplanen?
    Es wird derzeit von rund 45 Minuten ausgegangen, wobei die Verweildauer je nach zu impfender Person variieren kann.

  • Wie bekomme ich einen Termin? Für mich? Für Verwandte? Kann ich ohne Termin, spontan vorbeikommen?
    Für die Terminreservierung wurde die Internetseite www.116117.de sowie die kostenlose Telefonnummer 0800 / 116 117 02 freigeschaltet, die täglich von 8 bis 22 Uhr zur Verfügung steht. Zunächst werden die Termine aber nur an die über 80-Jährigen vergeben, die in eigener Häuslichkeit leben (s. dazu auch unter "Wer wird geimpft?").
    Ohne vorher vereinbarten Termin kann keine Impfung erfolgen.
     
  • Darf ich eine Begleitperson zum Impftermin im Impfzentrum mitbringen?
    Ja, Begleitpersonen sind sogar sehr erwünscht. Sie dürfen Sie die ganze Zeit begleiten und unterstützen. Dies hilft auch dem Personal im Impfzentrum, z. B. bei der Anmeldung, Beantwortung von Fragen etc. Lediglich in der Impfkabine selbst könnte es für eine dritte Person etwas zu eng sein. Dabei sind die üblichen Coronavirus-Schutzregeln zu beachten (u.a. Maskenpflicht, Abstandsregeln, …). Aus diesem Grund sollte auch die Anzahl der Begleitpersonen auf ein erforderliches Minimum begrenzt werden. Hinweis: Begleitpersonen werden jedoch nicht mitgeimpft.
     
  • Was passiert im Impfzentrum am Anmelde-Schalter?
    Es wird geprüft, ob ein Termin und die Anspruchsberechtigung gemäß der „Coronavirus-Impfverordnung“ (entsprechende Prioritätsgruppe) vorliegen. Zudem werden eine Impfaufklärung und ein auszufüllender Anamnesebogen ausgegeben, falls diese nicht ausgefüllt mitgebracht wurden. Sollte kein Impfausweis mitgebracht werden, wird eine Impfbescheinigung ausgegeben, in der dann anstelle des Impfausweises die Eintragung über die Impfung erfolgt.

  • Welche Unterlagen/Papiere muss ich zur Anmeldung mitbringen?
    Die Gesundheitskarte (sofern vorhanden), ein Ausweisdokument mit Lichtbild, den Impfausweis (wenn vorhanden), bestenfalls die ausgefüllten und unterschriebenen Impfunterlagen (Aufklärungsmerkblatt, Anamnesebogen) und bei Bedarf eine ärztliche Bescheinigung, den Medikamentenplan und den Marcumar/INR-Ausweis.  

  • Wie verhalte ich mich im Falle chronischer Erkrankungen?

    Die Coronavirus-Impfverordnung regelt u.a., in welcher Reihenfolge die Impfschutzberechtigten berücksichtigt werden. Es wurden drei Gruppen definiert, die mit höchster, hoher bzw. erhöhter Priorität Anspruch auf die Schutzimpfung haben.
    Zu der 2. Gruppe (hohe Priorität) gehören u.a. Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht (Personen mit Trisomie 21, Personen nach Organtransplantation, Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression, Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt, Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung, Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%), Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, Personen mit chronischer Nierenerkrankung, Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40) sowie Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht).
    Zu der 3. Gruppe (erhöhte Priorität) gehören u.a. Personen bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht (Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt, Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen, Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie, Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung, Personen mit Asthma bronchiale, Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung, Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%), Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30) sowie Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht).
    Zum Nachweis der Anspruchsberechtigung und zur Prüfung der Priorisierung müssen die o.g. Personen vor der Schutzimpfung gegenüber dem Impfzentrum neben ihrem Personalausweis auch ein ärztliches Zeugnis über das Vorliegen dieser Erkrankung vorlegen. Berechtigt zur Ausstellung eines solchen Nachweises sind die Arztpraxen.

  • Was passiert nach der Anmeldung am Check-In-Schalter?
    Am Check-In-Schalter wird geprüft, ob die zu impfenden Personen die Impfaufklärung und den Anamnesebogen vollständig ausgefüllt haben. Auf Wunsch wird hierbei unterstützt.  

  • Wer führt das Aufklärungsgespräch? Welche Informationen erhalte ich dort?
    Das Aufklärungsgespräch wird durch einen Arzt geführt. Es wird über die Impfung aufgeklärt.

  • Wie wird sichergestellt, dass ich mich nicht im Impfzentrum mit dem Corona-Virus infiziere?
    Durch bauliche und organisatorische Maßnahmen wird sichergestellt, dass die AHA+L-Regeln eingehalten werden. Für das Impfzentrum ist ein Hygienekonzept erstellt.

  • Was passiert nach der eigentlichen Impfung?
    In einem Nachsorgebereich können sich die geimpften Personen aufhalten, um etwaige körperliche Reaktionen (z. B. Schwindel) abzuwarten. Je nach Impfstoff und Indikation des Arztes wird eine Verweildauer von derzeit mindestens 5 Minuten empfohlen. Sanitätspersonal ist zugegen. Zudem erfolgt der sogenannte Check-Out, bei dem die Patentendaten inkl. der verimpften Charge erfasst werden. Die geimpfte Person nimmt seine Unterlagen der Impfung inkl. eines Hinweises auf den zweiten Impftermin mit nach Hause.

  • Wie muss ich mich bei der Nachbeobachtung verhalten? Worauf muss ich achten?
    Es sind keine Besonderen Maßnahmen notwendig. Befolgen Sie die allgemeinen AHA-Regeln.

  • Sollte ich mich noch vor Ort plötzlich schlecht fühlen – an wen kann ich mich wenden?
    Im Nachsorgebereich hält sich Sanitätspersonal für diesen Fall auf.

  • Was soll ich tun, wenn ich mich nach der Impfung zu Hause nicht gut fühle?
    Eine gewisse Impfreaktion ist vollkommen normal. Ruhen Sie sich aus und beobachten Sie den Verlauf. In der Regel lässt eine Impfreaktion schnell nach. Wenn Sie sich unsicher sind, nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf.

  • Muss ich ein zweites Mal kommen? Wie bekomme ich den Termin für die zweite Impfung?
    Ja – es sind zwei Impfungen erforderlich. Beide Termine werden gemeinsam vergeben.
     
  • Allgemeine Erläuterungen zum Ablauf im Impfzentrum - von Prof. Dr. Marylyn Addo (Uni-Klinik HH-Eppendorf)

Weitere Informationen


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