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Zensus 2022

Kontakt

Zensus 2022-Erhebungsstelle:

Zentrale Telefonnr.:   +49 2861 681-9000
E-Mail-Adresse:   zensus2022kreis-borkende
Postanschrift:  Kreis Borken, Zensus 2022 - Erhebungsstelle, 46320 Borken

Öffnungszeiten & Adressen

Wichtiger Hinweis: Persönliche Besuche in den Dienststellen der Kreisverwaltung sind mit Ausnahme der Ausländerbehörde nur nach Terminvereinbarung möglich.

Ausländerbehörde:

Die Ausländerbehörde des Kreises Borken ist zu den gewohnten Servicezeiten (montags, dienstags und freitags: 08.00 -12.00 Uhr und donnerstags: 08.00 - 16.00 Uhr) für den freien Publikumsverkehr geöffnet. Eine persönliche Vorsprache unter Einhaltung der Hygieneregeln ist möglich. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig.

 
Führerscheine:

Die neuen, zurzeit geltenden Regelungen bezüglich der Führerscheinbeantragung und -abholung finden Sie auf der Seite „Auto & Verkehr

 

Kfz-Zulassung:

Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich.

 

Jagdscheine:

Ab dem 14. Februar 2022 ist wieder eine persönliche Antragsstellung für Jagdscheine mit vorheriger Terminvereinbarung beim Kreis Borken möglich. Eine vorherige Terminvereinbarung ist  zwingend erforderlich. Termine können ab sofort für die Zeit ab dem 14. Februar 2022 über https://kreis-borken.de/termin-jagdschein gebucht werden. Eine Übersicht über häufig gestellte Fragen und Antworten rund um die persönliche Antragstellung finden Sie hier. Die Jagdscheine können zunächst alternativ weiterhin auf schriftlichem Wege an die Anschrift: Kreis Borken, Untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken beantragt werden.

 

Elterngeldstelle:

Die Elterngeldstelle ist für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Eine telefonische Beratung erfolgt über die Servicerufnummer 02861/681-1466. Von zwischenzeitlichen Anfragen über den Bearbeitungsstand oder über den Eingang von Unterlagen bitten wir Abstand zu nehmen. Sie erhalten unaufgefordert Nachricht.

 

Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz:

Für die Einsichtnahme in ausgelegte Antragsunterlagen oder Genehmigungsbescheide im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung von Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nutzen Sie bitte vordringlich die Einsichtnahme über das Internet (www.kreis-borken.de/bauen-bekanntmachungen). Die Auslegungszeiträume werden auf Grund der Sondersituation bis zur Einwendungs- bzw. Klagefrist ausgeweitet. Sollte Ihnen eine Online-Einsicht nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an die Immissionsschutzbehörde (Kontakte unten auf der Seite).

 

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Der Zensus ist eine Volkszählung, bei der ermittelt wird, wie viele Menschen in einem Land, in einer Gemeinde leben, wie sie wohnen und arbeiten.
Im Jahr 2011 fand in Deutschland zum ersten Mal seit 1987 wieder eine solche Erhebung statt. Im Jahr 2013 wurden vom Statistischen Bundesamt und den Statistischen Landesämtern die ersten Ergebnisse präsentiert.

Mit dem Zensus 2022 nimmt Deutschland an einer EU-weiten Zensusrunde teil, die seit 2011 alle zehn Jahre stattfinden soll. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der anstehende Zensus von 2021 in das Jahr 2022 verschoben.

2022 findet in Deutschland wieder ein Zensus statt. Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Bevölkerungszahl notwendig. In erster Linie werden hierfür Daten aus Verwaltungsregistern genutzt, sodass die Mehrheit der Bevölkerung keine Auskunft leisten muss. In Deutschland ist der Zensus 2022 eine registergestützte Bevölkerungszählung, die durch eine Stichprobe ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird. Mit dem Zensus 2022 nimmt Deutschland an einer EU-weiten Zensusrunde teil, die seit 2011 alle zehn Jahre stattfinden soll. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der anstehende Zensus von 2021 in das Jahr 2022 verschoben.

Die Vereinten Nationen empfehlen, die Bevölkerung alle zehn Jahre zu zählen. Mit dem Zensus 2022 folgt Deutschland zusätzlich auch einer Verordnung der Europäischen Union, die die Mitgliedstaaten verpflichtet, alle zehn Jahre aktuelle Bevölkerungszahlen festzustellen.

Volkszählungen in Form einer Vollerhebung fanden zuletzt 1987 im früheren Bundesgebiet und 1981 in der ehemaligen DDR statt – also vor der deutschen Vereinigung, vor der Einführung des Euro und vor der Erweiterung der Europäischen Union. 2011 folgte dann der erste EU-weite Zensus.

Der Zensus 2022 wird wieder aktuelle Daten liefern. Durch den Zensus stehen verlässliche Einwohnerzahlen der Gemeinden, der Länder und der Bundesrepublik zur Verfügung. Die amtliche Einwohnerzahl ist eine wichtige Grundlage für zahlreiche rechtliche Regelungen: Zum Beispiel werden auf dieser Basis Wahlkreise eingeteilt und auch die Stimmenverteilung im Bundesrat orientiert sich an den Einwohnerzahlen. Zudem werden Ausgleichszahlungen wie der Länderfinanzausgleich und der kommunale Finanzausgleich sowie EU-Fördermittel pro Kopf berechnet.

Die Informationen zum Wohnraum, zur Bildung und zum Erwerbsleben sind außerdem für viele Planungen wichtig, wie zum Beispiel neue Schulen, Krankenhäuser oder Einrichtungen für ältere Menschen.

Anders als bei einer traditionellen Volkszählung, bei der alle Bürgerinnen und Bürger direkt befragt werden, stützt sich der Zensus auch im Jahr 2022 auf bereits bestehende Verwaltungsregister. In erster Linie liefern die Melderegister der Kommunen die Ausgangsdaten.

Für die Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) im Zensus 2022 werden alle privaten Eigentümer von Wohnungen oder Gebäuden mit Wohnraum befragt, ebenso gewerblich tätige Mehrfacheigentümer und Verwalter, sowie sonstige Verfügungs- und Nutzungsberechtigte von Gebäuden oder Wohnungen.

Mit der Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis werden im Zensus zwei Ziele verfolgt. Zum einen die Qualitätssicherung der amtlichen Einwohnerzahl, indem Über- und Untererfassungen aufgedeckt werden. Zum anderen ermöglicht die Haushaltsstichprobe die Erhebung weiterer Merkmale, die nicht oder nicht hinreichend verlässlich in den Melderegistern enthalten sind. Um die Qualität der Datenbasis zu verbessern, wird in einer Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis neben der Verwendung der Daten aus Melderegistern  ein Teil der Bevölkerung zusätzlich direkt befragt.

Bei Wohnheimen und Gemein­schaftsunterkünften ist aufgrund einer relativ hohen Fluktuation oder unzureichendem Meldeverhalten sowie zum Teil unterschiedlicher Meldevorschriften in den Bundesländern von überdurchschnittlich vielen Registerfehlern auszugehen. Deshalb findet in diesen Sonderbereichen eine Vollerhebung statt. In Wohnheimen werden alle direkt befragt, die zum Stichtag dort wohnen. In Gemeinschaftsunterkünften übernimmt die Einrichtungsleitung stellvertretend die Auskunftspflicht für die Bewohnerinnen und Bewohner.

In Wohnheimen können Bewohnerinnen und Bewohner unabhängig davon im Zuge der Haushaltsstichprobe erneut befragt werden. Zu den Wohnheimen zählen beispielsweise Studierenden- oder Arbeiterwohnheime, bei denen von einer eigenen Haushaltsführung ausgegangen werden kann, d. h. die Bewohnerinnen und Bewohner wirtschaften selbstständig. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften führen hingegen in der Regel keinen eigenen Haushalt und werden in der Unterkunft durch deren Betreiber versorgt und/oder betreut. Zu den Gemeinschaftsunterkünften zählen beispielsweise Alten- und Pflegeheime, psychiatrische Einrichtungen, Justizvollzugsanstalten oder Gemeinschaftsunterkünfte von Flüchtlingen.

Der Zensus 2022 besteht aus folgenden vier Komponenten, die sich alle auf den Stichtag 15. Mai 2022 beziehen:

  • Zusammenführung und Auswertung der Daten der Meldebehörden, der Bundesagentur für Arbeit und von Dateien zum Personenbestand der öffentlichen Hand
  • Postalische Befragung der Gebäude- und Wohnungseigentümer zur Gewinnung von Wohnungs- und Gebäudedaten
  • Stichprobenerhebungen bei ca. 10 Prozent der Bevölkerung (sog. Haushaltestichprobe) zur Gewinnung der in Registern nicht enthaltenen personen-, erwerbs- und bildungsstatistischen Daten
  • Befragung von Verwaltungsleitungen oder Bewohner/-innen von Gemeinschaftsunterkünften wie Anstalten, Wohnheimen und ähnlicher Einrichtungen (sogenannte Sonderbereiche)

Alle Daten dienen ausschließlich statistischen Zwecken und unterliegen ansonsten der Geheimhaltung. Eine Weitergabe - auch an andere Behörden - ist ausgeschlossen.

EU-Verordnung

Die EU-Verordnung 763/2008 verpflichtet die Mitglieds­staaten zur Erfassung von Bevölkerungs­ergebnissen. Grundlage ist ein festgelegter Merkmals­katalog. So sind die Ergeb­nisse EU-weit miteinander vergleichbar.

Zensus­vorbereitungs­gesetz (ZensVorbG)

Ein Großprojekt wie der Zensus 2022 benötigt eine lange Vorlaufzeit. In Deutschland bildet das im März 2017 verabschiedete Zensus­vorbereitungs­gesetz (ZensVorbG) den rechtlichen Rahmen für die vorbereitenden Arbeiten. Es regelt alle notwendigen Schritte zum Aufbau der für den registergestützten Zensus erforderlichen Infrastruktur sowie zum Aufbau und zur Pflege des Steuerungs­registers.

Das Gesetz zur Vorbereitung eines register­gestützten Zensus einschließlich einer Gebäude- und Wohnungs­zählung enthält die rechtlichen Voraus­setzungen für die notwendigen Vorbereitungs­arbeiten des register­gestützten Zensus 2022. Das Gesetz regelt unter anderem

  • den Aufbau der für die Vorbereitung des register­gestützten Zensus 2022 benötigten Infra­struktur
  • die Verant­wortlichkeit des Statistischen Bundesamtes für den zentralen IT-Betrieb und für die IT-Entwicklung
  • den Aufbau und die Haltung des anschriften­bezogenen Steuerungs­registers
  • die zum Aufbau und zur Pflege des Steuerungs­registers erforderlichen Daten­quellen und deren Übermittlungen an die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder durch die Melde­behörden, das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, die für die Geobasisdaten zuständigen Landesbehörden (Vermessungs­verwaltung), die Finanz­verwaltung und die Grund­steuer­stellen.

 

Zensusgesetz (ZensG)

Am 3. Dezember 2019 ist das Zensusgesetz in Kraft getreten. Damit wurde die Rechtsgrundlage für die Durchführung des Zensus geschaffen. Im Zensusgesetz werden die Erhebungsmerkmale für die Gebäude- und Wohnungszählung, die Haushalte­befragung auf Stichprobenbasis und die Erhebungen in Wohnheimen und Gemein­schafts­unterkünften festgelegt. Auch die Maßnahmen zur Gewährung des Datenschutzes, die Kosten­aufteilung zwischen Bund und Ländern und der Stichprobenumfang sind im Zensusgesetz geregelt.

Zensusausführungsgesetz NRW (ZensG AG NRW)

Im Zensusausführungsgesetz NRW wird geregelt, wer für die Vorbereitung und Durchführung des Zensus 2022 zuständig ist und wer die amtlichen Einwohnerzahlen feststellt. Darüber hinaus wird bestimmt, wer für die örtliche Durchführung verantwortlich ist (Erhebungsstellen) und welche Aufgaben die Erhebungsstellen haben. Zudem wird im Zensusausführungsgesetz die Übernahme der den Erhebungsstellen entstehenden Kosten geregelt.

Gesetz zur Verschiebung des Zensus

Der Zensus wurde aufgrund der Corona-Pandemie in das Jahr 2022 verschoben. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Verschiebung des Zensus steht als neuer Stichtag der 15. Mai 2022 fest. Das Gesetz ist am 10. Dezember 2020 in Kraft getreten. Die Verschiebung erfolgt aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, die auch die Vorbereitungen des Zensus in der öffentlichen Verwaltung betrafen. Ursprünglich sollte der Zensus im Jahr 2021 durchgeführt werden.

Wenn Sie Interesse an der Tätigkeit als Erhebungsbeauftragte oder Erhebungsbeauftragter haben, melden Sie sich bitte bei uns unter folgenden Kontaktdaten der Zensus 2022-Erhebungsstelle:


*Datenschutzhinweis:
Bitte berücksichtigen Sie bei der Nutzung, dass Facebook, Instagram, Twitter und YouTube u. a. Ihre IP-Adresse speichern und diese Daten auswerten. Zum Umfang der Datenerhebung, der Verarbeitung und den Schutz Ihrer Privatsphäre beachten Sie die jeweils aktuellen Datenschutzhinweise. Die Datenschutzerklärung des Kreises Borken finden Sie hier.

Zurzeit werden Personen gesucht, die als Erhebungsbeauftragte im Kreis Borken tätig sein möchten. Daher stellen wir Ihnen im Folgenden die Tätigkeit der Erhebungsbeauftragten näher vor.

  • Was ist ein/e Erhebungsbeauftragte/r?
    Erhebungsbeauftragte sind Interviewerinnen und Interviewer, die einen, durch Gesetz geregelten, öffentlichen Auftrag zur Durchführung der Zensus-Befragungen haben. Es handelt sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit.
    Sie werden im März oder April 2022 für die Aufgaben geschult und erhalten dabei alles Notwendige für die selbständig durchzuführenden Befragungen.
     
  • Was sind die Aufgaben der Erhebungsbeauftragten?
    Die Erhebungsbeauftragten sind für die Durchführung und Organisation der Befragungen (rund 140 bis 160 Personen) in den ihnen zugeteilten Erhebungsbezirken  eigenverantwortlich zuständig.
    Im gesamten Befragungszeitraum sind die Erhebungsbeauftragten direkte Ansprechpartner/innen gegenüber der auskunftspflichtigen Bürger/innen, um z.B. Terminanpassungen telefonisch abzustimmen und allgemeine Fragen zur Erhebung zu klären.

  • Wie ist der Ablauf der Befragungen?
    Die Erhebungsbeauftragten führen eine Begehung der zugeteilten Anschriften vor Ort durch und kündigen den jeweiligen Befragungstermin schriftlich an. Hierfür erhalten sie entsprechende Informationskärtchen, die sie in den jeweiligen Briefkasten einwerfen können. Anschließend führen sie die Befragung zum angekündigten Termin durch, um eine Existenzfeststellung an der Anschrift vorzunehmen.
    Danach übergeben die Erhebungsbeauftragten die Zugangsdaten für die umfangreichere Onlinebefragung. Falls die auskunftspflichtige Person keinen Internetzugang hat oder dies wünscht, führen sie die Befragung vor Ort mit Hilfe eines Papierfragebogens durch.
    Nach erfolgter Befragung übergeben die Interviewerinnen und Interviewer die Erhebungsunterlagen an die Zensus-Erhebungsstelle des Kreises Borken.
     
  • Wie viel Zeit nimmt die Tätigkeit in Anspruch?
    Der Zeitaufwand der Befragungsdurchführung hängt von der zu befragenden Person sowie der Anzahl an zugeteilten auskunftspflichtigen Personen ab. Daher ist es nicht möglich einen genauen Zeitaufwand vorab mitzuteilen. Ungefähr werden für die Befragung 10 Minuten je auskunftspflichtiger Person kalkuliert. Hinzu kommt eine Vorbegehung der zugeteilten Anschriften, für die ein Zeitaufwand von 5 - 10 Minuten je Anschrift einzuplanen ist.
    Anfallende Anfahrtszeiten sind in den genannten Zeitaufwänden nicht mit inbegriffen.
     
  • Gibt es ein Hygienekonzept?
    Zum Zeitpunkt der Befragungen wird es, zum Schutz aller involvierten Personen, ein entsprechendes Hygienekonzept geben. Dieses Hygienekonzept wird den zum Befragungszeitraum vorliegenden pandemischen Gegebenheiten angepasst sowie den dann geltenden rechtlichen Anforderungen entsprechen.
     
  • Welche Anforderungen sind zu erfüllen?
    • Volljährigkeit und Wohnsitz in Deutschland zum Antritt der Tätigkeit
    • Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit
    • telefonische Erreichbarkeit (nach Möglichkeit mobil)
    • gute Deutschkenntnisse und ggf. weitere Fremdsprachenkenntnisse
    • Verantwortungsbewusstsein und genaue Arbeitsweise
    • gewissenhafter Umgang mit vertraulichen Informationen
    • sympathisches, vertrauenswürdiges, serviceorientiertes und sicheres Auftreten
    • Kommunikationsfähigkeit und Kontaktfreudigkeit
    • zeitliche Flexibilität, Mobilität und gute Arbeitsorganisation
       
  • Warum lohnt sich die Tätigkeit als Erhebungsbeauftragte/r?
    Die Tätigkeit wird mit einer und steuer- und sozialversicherungsfreien Aufwandsentschädigung vergütet. Erhebungsbeauftragte wirken aktiv und direkt an einem europaweiten Projekt der amtlichen Statistik mit und sie leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zu einer Erhebung, die die Grundlage für künftige politische und gesellschaftliche Entscheidungen ist.


Aufwandsentschädigung für Erhebungsbeauftragte
(Befragung von Normalanschriften und Wohnheimen)

Die Aufwandsentschädigung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, die je nach der Fallgestalltung entsprechend aufsummiert werden. Im Regelfall werden jedem Erhebungsbeauftragten ca. 140 bis 160 auskunftspflichtige Personen zugeteilt. Die Erfassung der Ziel 1-Merkmale* findet bei allen Auskunftspflichtigen statt. Bei den meisten Auskunfstpflichtigen werden zudem auch die Ziel 2-Merkmale* erfasst.

1. Begehung4,00 € je Erhebungsbezirk (Anschrift)
(Begehung der Stichprobenanschrift, Aufnahme von Anschriftenbefunden und Einwurf einer Terminankündigung /einmalig/)

2. Antwortausfälle von Haushalten:   2,00 € je Haushalt
(keine Befragung des Haushalts, da final nicht angetroffen oder verweigert)

3. Erhebung Ziel 1-Merkmale*:

  • vollständige Erfassung:  5,00 € je auskunftspflichtiger Person
  • unvollständige Erfassung (nur Kernmerkmale):  0,50 € je auskunftspflichtiger Person

4. Erhebung Ziel 2-Merkmale* und Vervollständigung Ziel-1 Merkmale3,00 € je auskunftspflichtiger Person
(Übergabe der IDEV-Zugangsdaten bzw. Papierfragebögen für Online-Selbstausfüller oder ein persönliches Interview)

*Ziel 1-Befragung: Befragung zu Kernmerkmalen, die der Existenzfeststellung und Ermittlung der amtlichen Einwohnerzahl dienen
 Ziel 2-Befragung: Befragung zu weiteren sozioökonomischen Zensusmerkmalen, die der Ermittlung von Strukturmerkmalen der Bevölkerung dienen

Berechnungsbeispiele:

  • Ein Einfamilienhaus mit einem 4-köpfigen Haushalt mit Ziel 1+2-Befragung:  4,- € + 4 * 5,- € + 4 * 3,- € = 36,- €
  • Ein Haus mit 6 Singlehaushalten und Ziel 1+2 Befragung:  4,- € + 6 * 5,- € + 6 * 3,- € = 52,- €
  • Ein Haus mit 6 Singlehaushalten und Ziel 1 Befragung:  4,- € + 6 * 5,- € = 34,- €
  • Ein Zweifamilienhaus mit einem 2-köpfigen Haushalt und einem zweiten Haushalt, der final nicht angetroffen wurde (nur Ziel 1-Befragung):  4,- € + 2 * 5,- € + 1 * 2,- € = 16,- €