Zum Inhalt springen

Führerschein: Neuerteilung / Wiedererteilung

Warnhinweis

Führerscheinanträge müssen grundsätzlich per Post/Einwurf in den Briefkasten (in Borken, Bocholt und Ahaus möglich!) gestellt werden. Die Antragsformulare finden Sie unter dem jeweiligen Menüpunkt. Wir bitten davon abzusehen, telefonisch den Eingang Ihres Antrags oder sonstiger Unterlagen oder den aktuellen Sachstand zu erfragen. Die Bearbeitungszeit beträgt aktuell ca. 6 - 8 Wochen.

Für die reine Antragstellung werden keine Termine vergeben. Im Onlinekalender können Sie sehen, für welche Anliegen Sie einen Termin vereinbaren können. 

Aufgrund des erhöhten Anrufaufkommens, nutzen Sie gern auch den Rückrufservice Führerscheinstelle. Wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurückmelden.

Fahrerlaubnissperre

Ist die Fahrerlaubnis durch ein Gericht oder eine Verwaltungsbehörde rechtskräftig entzogen worden, erlischt diese mit allen Rechten und Pflichten. Gleichzeitig wird in der Regel vom Gericht eine sog. Fahrerlaubnissperre ausgesprochen.

Der Richter hält den Betroffenen während dieser Zeitspanne für ungeeignet zum sicheren Führen eines Kraftfahrzeuges im öffentlichen Straßenverkehr. An diese Fahrerlaubnissperre ist die Fahrerlaubnisbehörde gebunden, d. h. eine Neuerteilung kann nicht vor Ablauf dieser Sperre erfolgen.

Antrag auf Neuerteilung

Ein Antrag auf Neuerteilung sollte 8 - 10 Wochen vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden.
Im Antragsverfahren auf Neuerteilung ist die Kraftfahreignung (körperlich, geistig und charakterlich) des Antragstellers zu überprüfen

Bei einigen Eignungszweifeln ist die Beibringung von Gutachten durch amtlich anerkannte Begutachtungsstellen für Fahreignung vorgeschrieben und wird im Rahmen des Antrages auf Neuerteilung schriftlich angeordnet.

  • Wiederholter Entzug der Fahrerlaubnis
  • Straftaten im Rahmen der Straßenverkehrsteilnahme
  • Straftaten im Zusammenhang mit der Kraftfahreignung
  • Straftaten mit Anhaltspunkten für ein hohes Aggressionspotential
  • Konsum von Betäubungsmitteln
  • Sonstige Tatsachen, die die Annahme von Alkoholmissbrauch begründen
  • Wiederholte Verkehrszuwiderhandlungen unter Alkoholeinfluss
  • Trunkenheitsfahrt mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,60 Promille oder mehr

Gebühr ohne Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung:   42,60 €
Gebühr mit Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung:    129,80 €

Für alle Klassen:

  • aktuelles biometrisches Passfoto
  • Meldebestätigung

Für die Klassen C, CE, C1, C1E, D, DE, D1 und D1E:

  • Gutachten über die ärztliche Untersuchung des Sehvermögens (nicht älter als 2 Jahre)
  • Ärztliches Gutachten (nicht älter als 1 Jahr)
  • Zusätzlich für die Klassen D, DE, D1 und D1E:
  • Betriebs- oder arbeitsmedizinisches oder medizinisch-psychologisches Gutachten (nicht älter als 1 Jahr)

Außerdem müssen Sie bei Ihrer Gemeinde ein Führungszeugnis beantragen, das unmittelbar an die Führerscheinstelle übersandt wird.

 

Den Antrag finden Sie hier.