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Zulassung: Zuteilung von Kurzzeitkennzeichen für Probe- und Überführungsfahrten

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Kontakt

Kreis Borken, Fachbereich Verkehr, Zulassungsstelle, 46322 Borken
E-Mail: zulassungsstellekreis-borkende

Telefonische Erreichbarkeit ab 8.30 Uhr:
Zulassungsstelle Borken: 02861/82-2059
Nebenstelle Ahaus: 02561/912215
Nebenstelle Bocholt: 02871/953396

Alle Ansprechpartner/innen der Zulassungsstelle finden Sie auf der Seite  Ansprechpersonen  unter Verwendung des dortigen Filters (Fachabteilung "36.3 - Zulassungsstelle").

Öffnungszeiten & Adressen

Öffnungszeiten der Zulassungsstelle und der Führerscheinstelle:

  • montags bis mittwochs: 7:30 - 12:30 Uhr, 13:30 - 15:30 Uhr
  • donnerstags: 7:30 - 12:30 Uhr,
    13:30 - 18:00 Uhr
    (Bocholt nur bis 17:00 Uhr)
  • freitags: 7:30 - 12:30 Uhr
  • Telefonische Erreichbarkeit ab 8.30Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken


Nebenstellen der Zulassungsstelle:

Bahnhofstraße 93
48683 Ahaus
(im ehemaligen Kreishaus in Ahaus)

Berliner Platz 1
46395 Bocholt
(im Rathaus der Stadt Bocholt)


Sie wollen mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug eine Probefahrt unternehmen oder innerhalb Deutschlands überführen?
 In diesem Fall bieten wir Ihnen die Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens an. Das Kurzzeitkennzeichen kann für Probe- und Überführungsfahrten eingesetzt werden. Die Gültigkeitsdauer ist auf maximal fünf Tage beschränkt. Das Ablaufdatum wird auf den Kennzeichen am rechten Rand eingestanzt. Nach Ablauf der Frist müssen Sie die Kennzeichen nicht an die Zulassungsstelle zurückgegeben, sondern können sie vernichten.

Ab dem 01.04.2015 werden Kurzzeitkennzeichen nur für Fahrzeuge mit gültiger Hauptuntersuchung/Sicherheitsprüfung (HU/SP) ausgegeben. Sofern diese nicht vorliegt, wird das Kurzzeitkennzeichen beschränkt auf die Fahrt zur nächstgelegenen Untersuchungsstelle im Zulassungsbezirk und zurück. Wird dem Fahrzeug im Rahmen der Prüfung keine Mängelfreiheit bescheinigt, dürfen auch Fahrten zur unmittelbaren Reparatur in einer nächstgelegenen Einrichtung im Zulassungsbezirk oder in einem angrenzenden Bezirk und zurück durchgeführt werden. Verkehrsunsicher darf das Fahrzeug nicht sein. Sobald eine gültige HU/SP vorliegt, kann das Kurzzeitkennzeichen für eine Probe- und Überführungsfahrt ohne weitere örtliche Beschränkung mit dem betreffenden Fahrzeug bis zum Ablauf der Gültigkeit des Kurzzeitkennzeichens genutzt werden. Hierzu müssen Sie nicht erneut in der Zulassungsstelle vorsprechen. Es reicht aus, wenn Sie neben dem Fahrzeugschein für das Kurzzeitkennzeichen den gültigen HU/SP mitführen.

Zudem werden ab 01.04.2015 Kurzzeitkennzeichen nur erteilt, wenn das Fahrzeug einem genehmigten Typ entspricht oder eine Einzelgenehmigung erteilt ist. Sofern diese Voraussetzung nicht erfüllt ist, dürfen nur noch Fahrten zur nächstgelegen Begutachtungsstelle im Bezirk der Zulassungsstelle oder im angrenzenden Bezirk zur Erlangung einer neuen Betriebserlaubnis durchgeführt werden. Zur Erteilung der Betriebserlaubnis/Einzelgenehmigung müssen Sie erneut bei der Zulassungsstelle vorsprechen. Bis zum Ende der Gültigkeit des Kurzzeitkennzeichens und bei Vorliegen einer aktuellen HU/SP kann das Kurzzeitkennzeichen ohne räumliche Beschränkung weiterhin für Probe- und Überführungsfahrten genutzt werden.

Hinweis bei Fahrzeugzulassung auf minderjährige Personen:

Eine Fahrzeugzulassung auf minderjährige Personen ist nur zulässig, sofern die minderjährige Person aufgrund einer Schwerbehinderung die Voraussetzungen des § 3a Kraftfahrzeugsteuergesetz erfüllt oder für das zuzulassende Fahrzeug die erforderliche Fahrerlaubnis besitzt.

Gebühr im Regelfall: 13,10 €

Für die Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • den aktuell gültigen HU-Bericht (nicht bei Neuwagen), ggfls. auch in Kopie, falls keine HU vorliegt, s. obige Erläuterungen
  • eine Versicherungsbestätigung (eVB) für Kurzzeitkennzeichen
  • einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass (bei EU-Bürgern den Reisepass mit Aufenthaltserlaubnis oder den EU-Ausweis, bei Bürgern anderer Länder den Reisepass mit Aufenthaltserlaubnis)
  • Benennung eines bestimmten Fahrzeugs: Dieses muss durch Vorlage der entsprechenden Fahrzeugpapiere (z. B. Fahrzeugschein, COC, Gutachten nach § 21 StVZO bzw. § 13 EG-FGV), ggfl. auch in Kopie, nachgewiesen werden. Die Angaben werden vor Ort entsprechend geprüft.
  • eine Vollmacht und den Personalausweis des Vollmachtgebers, wenn der Fahrzeughalter nicht persönlich erscheint
  • Bei Fahrzeugzulassungen durch minderjährige Personen bzw. auf  minderjährige Personen müssen deren eigene Ausweise sowie die Vollmachten, SEPA-Lastschriftmandat und Personalausweise beider Elternteile (ggf. Nachweis der Alleinerziehungsberechtigung) vorgelegt werden.
  • Wohnt der Antragsteller bzw. die Antragstellerin nicht im Kreis Borken, so ist ein Nachweis zum Standort des Fahrzeugs erforderlich (z. B. Kaufvertrag, Vorführung des Fahrzeugs)

Hinweis für Gewerbetreibende/Firmen:

Bei der Zulassung auf eine Einzelfirma sind die aktuelle Gewerbeanmeldung oder soweit vorhanden – der Handelsregisterauszug und das Original-Ausweisdokument des Firmeninhabers vorzulegen.

Bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) kann ein Fahrzeug nur auf eine natürliche Person (Gesellschafter) zugelassen werden. Diese muss ihre Original-Ausweisdokumente, die Gewerbeanmeldung und falls vorhanden den Gesellschaftervertrag vorlegen.

Bei juristischen Personen des Privatrechts (zum Beispiel GmbH, KG, AG, OHG, GmbH und Co. KG, UG etc.) ist der aktuelle vollständige Handelsregisterauszug und eine Vollmacht eines Vertretungsberechtigten vorzulegen, sowie Ausweisdokumente der unterschriftsberechtigten Personen.