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Wohnen: Förderung für Personen mit einer Schwerbehinderung oder eines Pflegegrades

Kontakt

Fachabteilungsleitung; Förderung von Mietwohnungen und Heimplätzen; Aufsichtsangelegenheiten; Wohnraumförderung
Brune, Claudia +49 2861 681-6865 c.brunekreis-borkende
Technische Prüfung; Beratung für behindertengerechtes Wohnen
Eynk, Helga +49 2861 681-6775 h.eynkkreis-borkende
Wohnraumförderung; Eigenheimförderung; Modernisierungsförderung; Schwerbehindertenförderung
Hörst, Werner +49 2861 681-6866 w.hoerstkreis-borkende

Öffnungszeiten & Adressen

Dienststellen der Kreisverwaltung Borken bleiben mit Terminvereinbarung unter Berücksichtigung von „3G“ geöffnet

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung Borken zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus beispielsweise in Wartezonen zu vermindern, ist der Zutritt zu den Dienststellen dieser Behörde (Kreishaus Borken und Nebenstellen im Kreisgebiet) ab Mittwoch, 01.12.2021, nur noch unter Einhaltung der „3G-Regelung“ (Geimpft, Genesen, Getestet) möglich. Ein entsprechender Nachweis ist mitzuführen und bei Aufforderung vorzuzeigen. Im Besuchsverkehr wird damit das umgesetzt, was für die Beschäftigten der Kreisverwaltung bereits seit der vergangenen Woche verbindlich gilt.

Wichtiger Hinweis in dem Zusammenhang: Persönliche Besuche sind mit Ausnahme der Ausländerbehörde weiterhin nur nach Terminvereinbarung möglich.
 

Ausländerbehörde:

Die Ausländerbehörde des Kreises Borken ist zu den gewohnten Servicezeiten (montags, dienstags und freitags: 08.00 -12.00 Uhr und donnerstags: 08.00 - 16.00 Uhr) für den freien Publikumsverkehr geöffnet. Eine persönliche Vorsprache unter Einhaltung der Hygieneregeln ist möglich. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig - jedoch ist ein 3G-Nachweis zu erbringen.

 
Führerscheine:

Die neuen, zurzeit geltenden Regelungen bezüglich der Führerscheinbeantragung und -abholung finden Sie auf der Seite „Auto & Verkehr

 

Kfz-Zulassung:

Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich.

 

Jagdscheine:

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt zurzeit nur schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind nicht möglich.

 

Elterngeldstelle:

Die Elterngeldstelle ist für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Eine telefonische Beratung erfolgt über die Servicerufnummer 02861/681-1466. Von zwischenzeitlichen Anfragen über den Bearbeitungsstand oder über den Eingang von Unterlagen bitten wir Abstand zu nehmen. Sie erhalten unaufgefordert Nachricht.

 

Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz:

Für die Einsichtnahme in ausgelegte Antragsunterlagen oder Genehmigungsbescheide im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung von Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nutzen Sie bitte vordringlich die Einsichtnahme über das Internet (www.kreis-borken.de/bauen-bekanntmachungen). Die Auslegungszeiträume werden auf Grund der Sondersituation bis zur Einwendungs- bzw. Klagefrist ausgeweitet. Sollte Ihnen eine Online-Einsicht nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an die Immissionsschutzbehörde (Kontakte unten auf der Seite).

 

Öffnungszeiten des Fachbereiches "Bauen, Wohnen und Immissionsschutz":

  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Zentrale Auskunft:

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Tel. +49 2861 681-6725 oder +49 2861 681-6726.

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Es werden zinsgünstige Darlehen und attraktive Tilgungsnachlässe von 50 % für die Anpassung von bestehendem Wohnraum an den konkreten, individuellen Bedarf von schwerbehinderten oder pflegebedürftigen Haushaltsangehörigen vergeben.

Förderbeispiele:

  • Rampe oder Hebeanlage
  • besondere Haustechnik/- elektronik,
  • behinderungsgerechte Küche oder
  • ein behindertengerechtes Bad/WC
  • Abbau von Barrieren...

Förderfähig sind bauliche Maßnahmen, die dazu beitragen, die Barrierefreiheit in und an bestehenden Wohngebäuden und auf dem zugehörigen Grundstück herzustellen oder zu verbessern. Die Wohngebäude müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mehr als fünf Jahren bezugsfertig sein.

Gefördert werden können alle Haushalte

  • zu denen eine schwerbehinderte Person (Grad der Behinderung mindestens 50) oder eine pflegebedürftige Person gehört; hierbei kann es sich auch um einen Einpersonenhaushalt handeln,
  • deren Gesamteinkommen eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreitet und
  • die mit ihrem Nettoeinkommen die finanzielle Belastungen aus dem Förderobjekt tragen können.

Es werden zinsgünstige Förderdarlehen und attraktive Tilgungsnachlässe von 50 % auf das Förderdarlehen gewährt.

Baudarlehen bis zu 120.000,- €

Der Aufwand für die Maßnahme(n) muss mindestens 5.000,- € betragen.

Zuschüsse von Dritten (z. B. der Pflegekasse) verringern die Darlehnshöhe.
 

Für das Einzeldarlehen gelten folgende Konditionen:

  • Zinsen: 0,0 % für die ersten zehn Jahre, danach
  • Zinsen: 0,5 % bis zum Ablauf der Zweckbindung
  • Verwaltungskosten: 0,5 %  laufend pro Jahr 
  • Auszahlung: 100 % 
  • Tilgung: 2,0 %  zuzüglich ersparter Zinsen 
  • Tilgungsnachlass: 50 % für den Darlehensbestandteil, der zum Abbau von Barrieren dient

Die Vergabe der Fördermittel ist fest an gesetzlich vorgegebene Einkommensgrenzen gebunden. Die Einkommensgrenze ist abhängig von der Zahl der zum Haushalt gehördenden Personen.

Wir beraten Sie gern bei der Ermittlung Ihrer persönlichen Einkommensgrenze.
 
Sie können mit dem Chancenprüfer der NRW.BANK testen, ob Sie die Einkommensgrenze einhalten.

Die sich aus dem Neubau/Hauskauf/der Baumaßnahme ergebende finanzielle monatliche Belastung muss auf Dauer tragbar sein. Dies ist der Fall, wenn Ihnen nach Abzug aller Finanzierungskosten, Unterhaltungskosten für die Immobilie und sonstigen Zahlungsverpflichtungen folgende monatliche Beträge für Ihren Lebensunterhalt verbleiben. Hierbei werden das Kindergeld und ein eventl. Lastenzuschuss nach dem Wohngeldgesetz als Einkommen angerechnet. 
 

Haushaltsgröße Guthaben
für einen 1-Personen-Haushalt 825 €
für einen 2-Personen-Haushalt 1.060 €
für einen 3-Personen-Haushalt 1.330 €
für einen 4-Personen-Haushalt 1.600 €
für jede weitere Person 270 €

Eine Eigenleistung ist nicht erforderlich.
 

Die Förderung ist ausgeschlossen, wenn bereits mit den Maßnahmen begonnen wurde.

Für die Förderzusage wird eine Verwaltungsgebühr von 1 % der Darlehenssumme erhoben.
 

  1. Vertretungsvollmacht für die/den Bevollmächtigte(n) 1 x
  2. Schwerbehindertenausweis bzw. Nachweis des Pflegegrades (Kopie) 1 x
  3. Aufstellung der besonderen baulichen Aufwendungen (gemäß Formular) 1 x
  4. Nachweis über das Einkommen der Familie aus den letzten 12 Monaten 1 x (gemäß Formular(e)) Bei Selbständigen: Bescheinigung des Steuerberaters über den Gewinn und die Zahlungsbeträge des Gewerbetriebes hinsichtlich Lebensversicherung, Kranken- versicherung und Steuern des Vorjahres sowie Prognose für das laufende und das kommende Jahr
  5. Steuerbescheid des Vorjahres (Kopie) 1 x
  6. Nettoeinkommensnachweise (Gehalts-/Lohnabrechnungen) der letzten 1 x 12 Monate (Kopie)
  7. Bonitätsauskunft der Schutzgemeinschaft für Allgemeine Kreditsicherung (Schufa) 1 x im Original
  8. Selbstauskunft (gemäß Formular) 1 x
  9. Merkblatt „Tragbarkeit der Belastung“ (gemäß Formular) 1 x
  10. Kostendarstellung der konkreten Maßnahme(n) durch  Architekten oder Kostenvoranschläge 1 x

Diese Aufstellung ist nicht abschließend.