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Wohnen: Mietwohnraumförderung

Kontakt

Fachabteilungsleitung; Förderung von Mietwohnungen und Heimplätzen; Aufsichtsangelegenheiten; Wohnraumförderung
Brune, Claudia +49 2861 681-6865 c.brunekreis-borkende
Technische Prüfung; Beratung für behindertengerechtes Wohnen
Eynk, Helga +49 2861 681-6775 h.eynkkreis-borkende
Wohnraumförderung; Eigenheimförderung; Modernisierungsförderung; Schwerbehindertenförderung
Hörst, Werner +49 2861 681-6866 w.hoerstkreis-borkende

Öffnungszeiten & Adressen

Warndreieck

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken bis auf die Ausländerbehörde vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen - Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab dem 27.04.2020

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, sind die Dienststellen mit Ausnahme der Ausländerbehörde für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschieht aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.

 
Ausländerbehörde:

Die Dienstleistungen derAusländerbehörde stehen zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Zur Entzerrung des Publikumsverkehrs ist der Anmelde- und Wartebereich der Ausländerbehörde befristet räumlich erweitert worden. Zu erreichen ist die Ausländerbehörde nur über einen separaten Eingang auf dem Beschäftigtenparkplatz der Kreisverwaltung. Der Weg ist ausgeschildert. Die Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 
Führerschein- und Zulassungsangelegenheiten:

Die Bearbeitung der Führerschein- und Zulassungsangelegenheiten ist nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


Führerscheinanträge müssen grundsätzlich per Post gestellt werden. Für die Antragstellung werde keine Termine vergeben. Terminvereinbarung tel. (ab 8.30 Uhr) unter 02861/681-1340 nur für die Abholung von Führerscheinen oder vorläufige Führerscheine in Borken, Bocholt oder Ahaus. Die Dokumente finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten.


Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich. Für die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges ist keine Terminvereinbarung notwendig. Außerbetriebsetzungen und Ersatzscheinausstellungen für nicht im Kreis Borken zugelassene Fahrzeuge werden derzeit nicht durchgeführt.

 

Jagdscheine:

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt zurzeit nur schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind nicht möglich. 
Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Gelbfieberimpfstelle:

Der Corona-bedingte Shut-down wird gelockert. Ab dem 28.07.2020 ist die Gelbfieberimpfstelle am Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken wieder wie gewohnt dienstags und donnerstags Nachmittag geöffnet. Terminvereinbarung bitte bei Herrn Dr. Ettlinger unter 0170 3277636. Der Zutritt zum Kreishaus ist nur mit Mund-Nase-Schutz gestattet.

Öffnungszeiten des Fachbereiches "Bauen, Wohnen und Immissionsschutz":

  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Zentrale Auskunft:

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Tel. +49 2861 681-6725 oder +49 2861 681-6726.

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Neubau und die Neuschaffung von qualitätsvollen, energieeffizienten und barrierefreien Mietwohnungen durch Investoren  für Haushalte mit mittlerem und niedrigem Einkommen. Die Förderung erfolgt durch die Vergabe von zinslosen oder zinsgünstigen Darlehen  und Gewährung von attraktiven Tilgungsnachlässen von 15 % bis zu 50 %.

Als Gegenleistung ist für die Zeitdauer der Förderung eine Mietpreis- und Belegungsbindung zu Gunsten von Haushalten mit niedrigen und mittlerem Einkommen einzuräumen.

Fördermittel können beim Kreis Borken beantragt werden, sobald ein Förderobjekt in Planung ist. Ein vorzeitiger Baubeginn schließt eine spätere Förderung aus. Als vorzeitiger Beginn ist der Abschluss von Lieferungs- und Leistungsverträgen anzusehen, die der Ausführung zuzurechnen sind. Planung, Grunderwerb und Bodenuntersuchung gelten nicht als Beginn des Bauvorhabens.

Gefördert wird der Neubau und Neuschaffung im Gebäudebestand von

  • Mietwohnungen und Genossenschaftswohnungen
  • zur Vermietung bestimmter Eigentumswohnungen
  • Mieteinfamilienhäusern
  • bindungsfreien Wohnungen gegen Einräumung von Besetzungsrechten an geeigneten Ersatzwohnungen
  • Gruppenwohnungen

Gefördert werden  im Zusammenhang mit dem Neubau/der Neuschaffung auch

  • Gemeinschaftsräume
  • Infrastrukturräume
  • bauliche Maßnahmen für Schwerbehinderte
  • Sinnesgärten, Quartiersplätze, Nahmobilitätsangebote
  • Pflegebäder in Gruppenwohnungen
  • baulicher Mehraufwand infolge von Brandschutzauflagen für Gruppenwohnungen
  • Kosten für die Standortaufbereitung

Kreditwürdige natürliche und juristische Personen.
 

Vergabe zinsloser/zinsgünstiger Darlehen und attraktiver Tilgungsnachlässe (=Geldgeschenke) abhängig von

  • der Größe der Wohnung
  • dem Einkommen des Mieterhaushaltes (Einkommensgruppe A/B)
  • der Art der Baumaßnahme
  • Mietpreis- und Belegungsbindung von 20,25 oder 30 Jahren als Gegenleistung

Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass der Tilgungsnachlass in der Regel zu versteuern ist. Sprechen Sie Ihren Steuerberater aktiv auf diese Thematik an.

Darlehenshöhe je m² Wohnfläche beim Neubau im Kreis Borken
Wohnungen für Mieterhaushalte der Einkommensgruppe A Wohnungen für Mieterhaushalte der Einkommensgruppe B Tilgungsnachlass bei 20 oder 25-jähriger Bindung Tilgungsnachlass bei 30-jähriger Bindung
1.980 € 1.150 € 15% 20%
Darlehenshöhe je m² Wohnfläche bei Neuschaffung im Bestand
Wohnungen für Mieterhaushalte der Einkommensgruppe A Wohnungen für Mieterhaushalte der Einkommensgruppe B Tilgungsnachlass bei 20 oder 25-jähriger Bindung Tilgungsnachlass bei 30-jähriger Bindung
1.400 € 850 € 15% 20%

Für folgende( Bau)-Maßnahmen sind Zusatzdarlehen möglich:

Maßnahme Darlehen Tilgungsnachlass bei 20 oder 25-jähriger Bindung Tilgungsnachlass bei 30-jähriger Bindung
Kleine Wohnungen bis 55 m² 5.000 € 15% 20%
Aufzüge 15.000 € pro Aufzug und 10.000 € pro Geschoss, das durch einen Aufzug erschlossen wird, maximal 55.000 € 15% 20%
Aufzüge für Liegendtransport 25.000 € pro Aufzug und 10.000 € pro Geschoss, das durch einen Aufzug erschlossen wird, maximal 65.000 € 15% 20%
Mieteinfamilienhaus 10.000 € 15% 20%
Familienwohnung (ab 5 Zimmer und mit 2. WC) 5.000 € 15% 20%
Zusatzangebote wie Sinnesgärten, Quartiersplätze, Spielplätze, Bolzplätze, Bewegungsfelder, Dach- und Fassadenbegrünung 75 % der Herstellungskosten, maximal 500 € pro m² gestalteter Fläche 15% 20%
alternative, barrierefreie Nahmobilitätsangebote (z. B. Abstellanlagen für (Lasten-)Fahrräder, Car-Sharing, Ladestationen für Elektromobilität), Stellplatzschlüssel in der Baugenehmigung max. 0,5 pro Wohnung 75 % der Herstellungskosten, maximal 500 € pro m² gestalteter Fläche 15% 20%
Passivhausstandard 150 € pro m² förderfähiger Wohnfläche 15% 20%
Zusatzdarlehen für Gruppenwohnungen
Maßnahme Darlehen Tilgungsnachlass bei 20 oder 25-jähriger Bindung Tilgungsnachlass bei 30-jähriger Bindung
Pflegebäder in Gruppenwohnungen 20.000 € 15% 20%
baulicher Mehraufwand infolge von Brandschutzauflagen für Gruppenwohnungen 5.000 € pro Appartment oder Wohn-/Schlafraum 15% 20%
Gruppenwohnungen für mehr als 4 Personen 2.000 € ab der 5. Person 15% 20%
Ausstattung der Gemeinschaftsfläche 15.000 € 15% 20%
Weitere Zusatzdarlehen
Maßnahme Darlehen Tilgungsnachlass unabhängig von der Bindungsdauer
Wohnraum für Rollstuhlnutzende 7.000 € pro Wohnung 50%
je Tür mit Nullschwelle zum Freibereich 1.000 € 50%
je Tür in Wohnung und Gebäude mit elektrischer Bedienung 1.500 € 50%
je rollstuhlgerechte, unterfahrbare Einbauküche 5.000 € 50%
Zusatzdarlehen für Menschen mit Schwerbehinderung; nicht kombinierbar mit nachfolgendem Schwerbehindertendarlehen pauschal 7.000 € je Wohnung 50%
Schwerbehindertendarlehen; abhängig von Einkommensgruppe und Kosten max. 40.000 € je Wohnung 50%
Zusatzdarlehen für Bauen mit Holz; 0,80 € je kg Holz max. 15.000 € 50%
städtebauliche oder gebäudebedingte Mehrkosten bis zu 600 € je m² förderfähiger Wohnfläche 50%
Zusatzdarlehen für standortbedingte Mehrkosten 75 % der förderfähigen Kosten, max. 20.000 € pro Wohnung 50%

Zinsen:
0,0 % für die ersten 15 Jahre, danach
0,5 % für die Dauer der Miet- und Belegungsbindung (wahlweise 20, 25 oder 30 Jahre), danach marktübliche Verzinsung.
Eine Bindungsverlängerung ist auf Antrag möglich

Tilgung:
1 % pro Jahr bzw. auf Antrag 2 % pro Jahr

Verwaltungskostenbeitrag:
0,4 % einmalig vom Darlehensbetrag
0,5 % pro Jahr laufend vom Darlehensbetrag

Bewilligungsmiete je m² Wohnfläche
Einkommensgruppe A 5,80 €
Einkommensgruppe B 6,50 €

Mietsteigerungen sind in Höhe von 1,5 % bezogen auf die Bewilligungsmiete für jedes Jahr seit der Bezugsfertigkeit möglich.
 
Neben der Miete dürfen die Betriebskosten, eine Sicherheitsleistung (Kaution) und ggf. eine Betreuungspauschale erhoben werden.

Für Wohnungen mit Passivhausstandard erhöhen sich die Mietobergrenzen um 0,30 € pro m² Wohnfläche.

Bei eigenständig gewerblicher Lieferung von Wärme reduzieren sich die Mietobergrenzen um 0,20 € pro m² Wohnfläche.

Die geförderte Wohnung darf nur Wohnungssuchenden mit Wohnberechtigungsschein überlassen werden (Einkommensgruppe A bzw. B).

Die Dauer der Mietpreis- und Belegungsbindung beträgt für alle geförderten Wohnungen wahlweise 20, 25 oder 30 Jahre. Die einmal getroffene Wahl ist bindend. Rückzahlungen des Darlehens verkürzen die Bindungsfrist nicht.

Auf Antrag ist eine Bindungsverlängerung möglich.
 

20 % der Gesamtkosten des Förderobjektes sind als Eigenleistung zu erbringen.

Als Eigenleistung können eigene Geldmittel, der Wert des nicht durch Fremdmittel finanzierten Baugrundstücks und der Wert der Selbsthilfeleistungen berücksichtigt werden.

Als Eigenleistung können auch Fremdmittel berücksichtigt werden, deren Besicherung nicht oder im Grundbuch im Rang nach den Fördermitteln erfolgt und die der Finanzierung der Gesamtkosten dienen.

Die zu gewährenden Tilgungsnachlässe können auf Antrag bis zur Hälfte auf den Betrag der erforderlichen Höhe der Eigenleistung angerechnet werden.

Für die Mietwohnungen muss ein Bedarf in der Kommune bestehen, in der sie gebaut werden sollen.

Die Wohnungen sind barrierefrei zu errichten und müssen weiteren Qualitätsanforderungen genügen, z. B. muss jede geförderte Wohnung mit einem Balkon, einer Terrasse oder Loggia ausgestattet sein.

Bei Neuschaffung im Bestand müssen die Baukosten mindestens 700 € pro m² Wohnfläche betragen.

Mietwohnungen werden nur gefördert, wenn ihre Wohnfläche in einem angemessenen Verhältnis zur Raumzahl steht.

Wohnflächenobergrenzen
Wohnungen bestehend aus barrierefrei barrierefrei mit zusätzlicher Badewanne Rollstuhlfahrer
1 Zimmer, Küche, Nebenräume 47qm 52qm 55qm
2 Zimmer, Küche, Nebenräume 62qm 67qm 70qm
3 Zimmer, Küche, Nebenräume 77qm 82 qm 87qm
4 Zimmer, Küche, Nebenräume 92qm 97qm 102qm
5 Zimmer, Küche, Nebenräume 107qm 112qm 117qm


Bei Wohnungen mit mehr als 5 Zimmern erhöht sich die Wohnflächenobergrenze um 15 m² für jedes zusätzliches Zimmer.

Wohnungen, die für eine Person bestimmt sind, müssen mindestens 35 m² groß sein.

Aus planerischen Gründen und auch bei Mieteinfamilienhäusern ist ggf. eine Überschreitung der Wohnflächenobergrenze möglich.

Für die Förderzusage wird eine Verwaltungsgebühr von 1 % der Darlehnssumme erhoben.
 

Antragsvordrucke werden auf Anfrage übersandt.