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Wohnen: Modernisierung / Förderung von Eigenheimen & Mietobjekten

Öffnungszeiten & Adressen

Öffnungszeiten des Fachbereiches "Bauen, Wohnen und Immissionsschutz":

  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Für Modernisierungsmaßnahmen werden Eigentümern und Vermietern Baudarlehn mit 20 % Tilgungsnachlass gewährt.

Förderfähig sind alle baulichen Maßnahmen der Modernisierung in und an bestehenden Wohngebäuden und auf dem zugehörigen Grundstück (Wohnumfeld).

  • Der Wohnraum muss zum Zeitpunkt der Antragsstellung mehr als fünf Jahre bezugsfertig sein.
  • Über die fachgerechte Durchführung der Maßnahmen ist ein Nachweis zu erbringen.
  • Förderfähig sind auch Maßnahmen, die nicht durch die Modernisierung verursacht werden, soweit sie im Rahmen der geförderten Modernisierung erfolgen.

Eigentümer werden gefördert werden wenn das Haushaltseinkommen eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreitet (Förderberater und Einkommensgrenzen) und sie mit ihrem Nettoeinkommen die finanzielle Belastungen aus dem Förderobjekt tragen können.

Vermieter mit ausreichender Kreditwürdigkeit werden gefördert. Mit der Förderung sind Mietpreis- und Belegungsbindungen für 20/25 Jahre verbunden.

Eigentümer

Die Vergabe der Fördermittel ist an fest an gesetzlich vorgegebene Einkommensgrenzen gebunden. Die Einkommensgrenze ist abhängig von der Zahl der zum Haushalt rechnenden Personen.
 
Sie können mit dem Chancenprüfer der NRW.BANK testen, ob Sie gefördert werden können.

zulässiges Bruttoeinkommen
Für einen 1-Personen-Haushalt 30.318,- €
Für einen 2-Personen-Haushalt 42.379,- €
Alleinerziehend mit 1 Kind 43.439,- €
2 Personen mit einem Kind 45.500,- €
Zusätzlich für jedes weitere Kind +9.181,- €
Junges Ehepaar * + 6.061,- €

Für alle Haushaltstypen gilt:

  • Eventuell sind weitere Abzugsbeträge möglich, die ein höheres Einkommen ermöglichen. Für bestimmte Einkünfte (zum Beispiel Renteneinkünfte, Beamtengehälter) gelten abweichende Werte.
  • Zur Ermittlung Ihrer persönlichen Einkommensgrenze beraten wir Sie gerne.

*Junges Ehepaar.

  • keiner der beiden Ehegatten darf das 40. Lebensjahr vollendet haben,
  • nur bis zum Ablauf des fünften Kalenderjahres nach dem Jahr der Eheschließung
  • mindestens ein Kind

Vermieter

Es sind folgende  Bewilligungsmieten einzuhalten:

Stadt/Gemeinde Bewilligungsmiete je qm Wohnfläche
Ahaus, Gescher, Heek, Isselburg, Legden, Reken, Schöppingen, Südlohn, Velen 5,35 € zzgl. einfacher Energiekostenersparnis, max. 0,80€/m² Wohnfläche
Bocholt, Borken, Gronau, Heiden, Raesfeld, Rhede, Stadtlohn, Vreden 5,70 € zzgl. einfacher Energiekostenersparnis, max. 0,80€/m² Wohnfläche

Die Förderung erfolgt mit Darlehen bis zu 100 % der förderfähigen Bau- und Baunebenkosten.

Das Darlehen beträgt höchstens bis zu 100.000 € pro Wohnung oder Eigenheim.

Darlehensbeträge unter 5.000 € pro Wohnung oder Eigenheim werden nicht bewilligt (Bagatellgrenze).

 

Verbesserung der Energieeffizienz
Förderfähige Maßnahmen sind z. B.

  • Maßnahmen zur Wärmedämmung
  • Maßnahmen bzw. Einbau zur energieeffi zienten Verbesserung von Heizungs- und Warmwasseranlagen
  • Einbau von Lüftungsanlagen,
  • Einbau von Fenstern und Fenstertüren, Dachflächenfenstern und Außentüren
  • Instandsetzungsmaßnahmen, die durch die geförderten Maßnahmen verursacht werden
  • Nachweise bzw. Energiegutachten, die im Zusammenhang mit den geförderten Maßnahmen stehen


Verbesserung der Sicherheit und Digitalisierung
Förderfähige Maßnahmen sind z. B.

  • der Einbau von Sicherheitstechnik zum Schutz gegen Einbruch
  • der Einbau oder das Nachrüsten von Türen mit Türspion oder Querriegelschloss
  • die Verriegelung von Fenstern oder Fenster- und Kellertüren
  • das Verbessern der Belichtung am und im Gebäude zum Beispiel durch Bewegungsmelder
  • der Einbau von intelligenter Gebäudetechnik (Smart Home) zum Beispiel für optimiertes Bewirtschaften und Steuern des Verbrauchs, für Kommunikation und Vernetzung sowie wohnbegleitende Service- und Assistenzangebote
  • Maßnahmen, die ein Brandschutzgutachten empfiehlt

 

Reduzierung von Barrieren im Bestand
Es werden Maßnahmen gefördert, die dazu beitragen, die Barrierefreiheit im Sinne der „DIN 18040 Teil 2 Wohnungen“ zu verbessern, z. B.:

  • Einbau einer bodengleichen Dusche
  • Ausstattungsverbesserungen, wie z. B. unterfahrbarer Waschtisch, erhöhte Toilette, Verlegung von Schaltern, Steckdosen und Haltegriffen
  • Grundrissveränderungen zur Schaffung barrierearmer Wohnfl ächen (auch Anbau einzelner Räume)
  • Einbau neuer, verbreiterter Türen (Innentüren, Wohnungsabschlusstüren und Balkontüren zum Abbau von Türschwellen)
  • Schaffung stufenfrei erreichbarer Abstellflächen
  • barrierefreier Umbau/Anbau eines Balkons oder einer Terrasse
  • Überwindung von Differenzstufen zwischen Eingang und Erdgeschoss durch Rampen, Aufzug, Treppenlift oder Umgestaltung eines Nebeneingangs
  • Nachrüstung mit elektrischen Türöffnern

 

Verbesserung des Wohnumfelds
Förderfähige Maßnahmen sind z. B.

  • das Verbessern oder Neugestalten des Wohnumfelds, zum Beispiel Quartiersplätze, Spielplätze, Bolzplätze und Bewegungsfelder für Mietwohnungen auf dem Baugrundstück und im Wohnquartier
  • das Herstellen der Barrierefreiheit auf Wegen, Freiflächen und Stellplätzen des Grundstücks und im Wohnquartier
  • das Verbessern oder Schaffen von alternativen, barrierefrei erreichbaren Nahmobilitätsangeboten für die Hausgemeinschaft (Mietwohnungen) auf dem Baugrundstück und im Wohnquartier, zum Beispiel Abstellanlagen für (Lasten-)Fahrräder, Rollatoren, Kinderwagen
  • das Neugestalten der Eingangsbereiche von Wohnanlagen
  • der Umbau von Räumen oder Wohnungen im Erdgeschoss zu Abstellräumen oder Gemeinschaftsräumen sowie die Neuordnung der Müllbeseitigungsanlagen
  • das Verbessern der inneren Erschließung
  • bauliche Maßnahmen zum Schutz vor Lärm
  • das Erstellen von Quartierskonzepten

Zinsen:
0,0 % für die ersten 10 Jahre danach
0,5 % bis zum Ende der Zinsverbilligungsdauer
(20 oder 25 Jahre); danach marktübliche Verzinsung

Tilgung:
2,0 % pro Jahr, unter Zuwachs der durch die fortschreitende
Tilgung ersparten Zinsen

Verwaltungskostenbeitrag:
0,5 % pro Jahr laufend vom Darlehensbetrag.
Auszahlung: 99,6 %
 

Für die Förderzusage wird eine Verwaltungsgebühr von 1 % der Darlehnssumme erhoben.
 

  • Antragsvordrucke (3-fach, siehe Downloads/Formulare)
  • Kostenvoranschläge oder detaillierte Kostenaufstellung eines Architekten
  • Bescheinigung des Einwohnermeldeamtes
  • Nachweis über das Nettoeinkommen der letzten 6 Monate vor Antragstellung
  • Selbstauskunft
  • Wohnflächenberechnung nach örtlichem Aufmaß mit Bauzeichnungen nach DIN 18025 Teil 2 (Barrierefreies Wohnen)
  • Lageplan und Bauzeichnungen der Maßnahme
  • Grundbuchauszug
  • Darlehenszusagen
  • Nachweis der Selbsthilfe
  • Nachweis des Eigenkapitals