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Aids, sexuell übertragbare Krankheiten: Beratung & Testung

Mobilfunknummer: 0160 7211679
aidsberatung(at)kreis-borken.de

Öffnungszeiten & Adressen

Warndreieck

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken bis auf die Ausländerbehörde vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen - Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab dem 27.04.2020

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, sind die Dienststellen mit Ausnahme der Ausländerbehörde für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschieht aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.

 
Ausländerbehörde:

Die Dienstleistungen derAusländerbehörde stehen zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Zur Entzerrung des Publikumsverkehrs ist der Anmelde- und Wartebereich der Ausländerbehörde befristet räumlich erweitert worden. Zu erreichen ist die Ausländerbehörde nur über einen separaten Eingang auf dem Beschäftigtenparkplatz der Kreisverwaltung. Der Weg ist ausgeschildert. Die Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 
Führerscheine:

Die neuen, zurzeit geltenden Regelungen bezüglich der Führerscheinbeantragung und –abholung finden Sie auf der Seite „Auto & Verkehr

 

Kfz-Zulassung:

Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich. Für die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges ist keine Terminvereinbarung notwendig. Außerbetriebsetzungen und Ersatzscheinausstellungen für nicht im Kreis Borken zugelassene Fahrzeuge werden derzeit nicht durchgeführt.

 

Jagdscheine:

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt zurzeit nur schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind nicht möglich.

 

Elterngeldstelle:

Sprechstunden der Elterngeldstelle in der Nebenstelle des Kreises in Ahaus finden bis auf Weiteres nicht statt.

 

Gelbfieberimpfstelle:

Der Corona-bedingte Shut-down wird gelockert. Ab dem 28.07.2020 ist die Gelbfieberimpfstelle am Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken wieder wie gewohnt dienstags und donnerstags Nachmittag geöffnet. Terminvereinbarung bitte bei Herrn Dr. Ettlinger unter 0170 3277636. Der Zutritt zum Kreishaus ist nur mit Mund-Nase-Schutz gestattet.

 

Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz:

Für die Einsichtnahme in ausgelegte Antragsunterlagen oder Genehmigungsbescheide im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung von Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nutzen Sie bitte vordringlich die Einsichtnahme über das Internet (www.kreis-borken.de/bauen-bekanntmachungen). Die Auslegungszeiträume werden auf Grund der Sondersituation bis zur Einwendungs- bzw. Klagefrist ausgeweitet. Sollte Ihnen eine Online-Einsicht nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an die folgende Telefonnummern: 02861/681-6824 oder 02861/681-6726.

 

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Telefon: +49 2861 681 5809
Fax: +49 2861 681 821580
fb.gesundheitkreis-borkende


Nebenstellen des Fachbereichs Gesundheit

Bahnhofstr. 93
48683 Ahaus
Telefon: +49 2861 681 5814
Fax: +49 2861 681 821590

Ostwall 67
46395 Bocholt
Telefon: +49 2861 681 5817
Fax: +49 2861 681 821600

Eschweg 8
48599 Gronau (Westf.)
Telefon: +49 2861 681 6083
Fax: +49 2861 681 821610

 

 

Sie haben Fragen zu HIV und Aids oder zu anderen sexuell übertragbaren Krankheiten?
Sie suchen Testangebote zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen?
Wir beraten und informieren Sie anonym, kostenfrei und vertraulich.

HIV

HIV ist eine Abkürzung und bedeutet "Humanes Immundefizienz-Virus". Übersetzt bedeutet es: menschliches Abwehrschwäche-Virus. HIV schädigt die körpereigenen Abwehrkräfte, die wir auch Immunsystem nennen.
Der Körper kann bei einer HIV-Infektion die eindringenden Krankheitserreger wie Bakterien, Pilze oder Viren nicht mehr bekämpfen. Im unbehandelten Fall treten dann bestimmte lebensbedrohliche Erkrankungen auf, zum Beispiel seltene Tumorerkrankungen oder schwere Lungenentzündungen. Dann spricht man von aidsdefinierenden Erkrankungen oder dem Aids-Vollbild:

Aids

Aids ist deshalb keine eigenständige Krankheit, sondern kann sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Krankheiten ausdrücken, die wegen des immer schwächer werdenen Immunsystems auftreten (Aids = Aquired Immuno Deficiency Syndrom = Erworbenes Immunschwäche-Syndrom).

Gegen HIV gibt es heute sehr wirkungsvolle Medikamente. Sie verhindern die Vermehrung des Virus im Blut. Dank der kombinierten medikamentösen Therapie können die meisten HIV-infizierten Menschen heute lange Zeit mit dem Virus leben, ohne an Aids zu erkranken.
Die Medikamente müssen allerdings lebenslang eingenommen werden und auch sind in manchen Fällen schwere Nebenwirkungen nicht auszuschließen.

STI

STI ist die Abkürzung für Sexuell übertragbare Infektionen. Hierzu gehören etwa Syphilis, Chlamydien, Gonorrhoe oder Hepatitis-Formen.

Der HIV-Suchtest, auch Aids-Test genannt, wird in der Beratungsstelle anonym und kostenlos durchgeführt. Mit dem Test ist stets ein Beratungsangebot verbunden, das selbstverständlich vertraulich ist. Zur Durchführung des HIV-Suchtests wird Blut entnommen. Der Test kann erst einige Zeit nach einem möglichen Ansteckungsrisiko das HI-Virus als Erreger für Aids sicher ausschließen, weil im Blut nicht nach dem Virus selbst, sondern nach den Antikörpern und Antigenen gesucht wird. Diese werden bei einer Ansteckung erst nach einigen Wochen gebildet.

Die Beratungsstelle zu HIV, Aids und sexuell übertragbaren Krankheiten bietet den HIV-Suchtest in zwei Varianten an: als Labortest (Ergebniswartezeit: 3-7 Tage) und als Schnelltest (Ergebniswartezeit: etwa 40 Minuten). Beide Testverfahren sind frühestens 2 Wochen nach HIV-Risikokontakten möglich. Der Labortest kann bereits 6 Wochen nach einem Ansteckungsrisiko eine HIV-Infektion ausschließen, der Schnelltest erst 12 Wochen nach einem Ansteckungsrisiko.

In der Tabelle finden Sie die Unterschiede als Übersicht:

  Labortest Schnelltest
Ergebnis nach ... 3 - 7 Tagen <40 Minuten
Diagnostisches Fenster 6 Wochen 12 Wochen
Anbieter Labor Krone, Bad Salzufflen Fa. Alere, Köln
Untersuchung von Vollblut (venös) Vollblut (venös) / Kapillarblut

Aids ist bis heute nicht heilbar und es gibt noch keine Impfung gegen das Virus. Medikamente können den Verlauf einer HIV-Infektion günstig beeinflussen, das Virus jedoch nicht unschädlich machen. Wer über die Ansteckungswege und die Folgen einer HIV-Infektion Bescheid weiß, kann sich selber besser schützen, und durch vorbeugende Maßnahmen eine Anstreckung vermeiden.

Wer von einer HIV-Infektion betroffen ist, steht vor einer Reihe von Fragen und Problemen, ebenso wie Angehörige und Freunde. Dabei ist häufig Hilfe von außen nötig. Eine persönliche Beratung kann dabei helfen, eigene Unsicherheiten zu beseitigen.

Die Aids-Beratungsstelle bietet umfassende Beratung, persönliche Gespräche und vermittelt weitergehende Hilfen. Sie brauchen Ihren Namen nicht zu nennen. Alle persönlichen Beratungen werden vertraulich behandelt. Die Beraterin unterliegt der Schweigepflicht.

Auch der HIV-Antikörper-Test (sog. "Aids-Test") ist mit einer eingehenden Beratung verbunden. Der Test wird anonym und kostenlos während der Sprechstunden oder nach Absprache durchgeführt. 

Die Beratungsstelle führt Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen für Gruppen, Institutionen und Einrichtungen durch oder ist bei deren Organisation behilflich. Info-Materialien werden nach Bedarf zusammengestellt.

Im Auftrag der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Kreises Borken soll das Thema Sexuelle Gesundheit in unserer Region stärker ins Blickfeld rücken. Im Mai 2011 richtete die Aidskoordination eine entsprechende Arbeitsgruppe ein, an der sich hiesige Akteure engagiert und tatkräftig einbringen.

Die Kolleginnen und Kollegen befassen sich in kooperativer Zusammenarbeit mit Arbeitsfeldern der

  • Sexualpädagogik,
  • Sozial- bzw. Konfliktberatung zu Schwangerschaft,
  • Hilfen in wirtschaftlichen Notlagen bei Schwangerschaft,
  • Gesundheitsförderung von Frauen und Männern,
  • Kinder- und Jugendförderung,
  • Sexualberatung oder auch
Mitglieder der AG Sexuelle Gesundheit im Kreis Borken sind: