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Trinkwasseruntersuchung

Kontakte

Fachabteilungsleiterin; Fachärztin für Allgemeinmedizin und Internistin
Frau Dr. Abele-Haupts +49 2861 681-5905 f.abele-hauptskreis-borkende
Gesundheitsingenieur
Herr Münstermann +49 2861 681-5906 f.muenstermannkreis-borkende
Gesundheitsaufseherin; Borken, Gescher, Heiden, Reken
Hertog, Doris +49 2861 681-5907 d.hertogkreis-borkende
Hygienekontrolleur; Gronau, Heek, Schöppingen, Südohn, Velen
Herr Hausmann +49 2861 681-5914 d.hausmannkreis-borkende
Gesundheitsaufseher; Ahaus, Legden, Stadtlohn, Vreden
Bußhoff, Christoph +49 2861 681-5915 c.busshoffkreis-borkende
Hygienekontrolleurin; Bocholt, Isselburg, Raesfeld, Rhede
Klümper, Karin +49 2861 681-5926 k.kluemperkreis-borkende

Öffnungszeiten & Adressen

Warndreieck

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken bis auf die Ausländerbehörde vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen - Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab dem 27.04.2020

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, sind die Dienststellen mit Ausnahme der Ausländerbehörde für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschieht aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.

 
Ausländerbehörde:

Die Dienstleistungen derAusländerbehörde stehen zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Zur Entzerrung des Publikumsverkehrs ist der Anmelde- und Wartebereich der Ausländerbehörde befristet räumlich erweitert worden. Zu erreichen ist die Ausländerbehörde nur über einen separaten Eingang auf dem Beschäftigtenparkplatz der Kreisverwaltung. Der Weg ist ausgeschildert. Die Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 
Führerschein- und Zulassungsangelegenheiten:

Die Bearbeitung der Führerschein- und Zulassungsangelegenheiten ist nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


Führerscheinanträge müssen grundsätzlich per Post gestellt werden. Für die Antragstellung werde keine Termine vergeben. Terminvereinbarung tel. (ab 8.30 Uhr) unter 02861/681-1340 nur für die Abholung von Führerscheinen oder vorläufige Führerscheine in Borken, Bocholt oder Ahaus. Die Dokumente finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten.


Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich. Für die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges ist keine Terminvereinbarung notwendig. Außerbetriebsetzungen und Ersatzscheinausstellungen für nicht im Kreis Borken zugelassene Fahrzeuge werden derzeit nicht durchgeführt.

 

Jagdscheine:

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt zurzeit nur schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind nicht möglich. 
Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Gelbfieberimpfstelle:

Der Corona-bedingte Shut-down wird gelockert. Ab dem 28.07.2020 ist die Gelbfieberimpfstelle am Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken wieder wie gewohnt dienstags und donnerstags Nachmittag geöffnet. Terminvereinbarung bitte bei Herrn Dr. Ettlinger unter 0170 3277636. Der Zutritt zum Kreishaus ist nur mit Mund-Nase-Schutz gestattet.

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Telefon: +49 2861 681 5809
Fax: +49 2861 82 2021
fb.gesundheitkreis-borkende


Nebenstellen des Fachbereichs Gesundheit

Bahnhofstr. 93
48683 Ahaus
Telefon: +49 2861 681 5814
Fax: +49 2861 681 821590

Ostwall 67
46395 Bocholt
Telefon: +49 2861 681 5817
Fax: +49 2861 681 821600

Eschweg 8
48599 Gronau (Westf.)
Telefon: +49 2861 681 6083
Fax: +49 2861 681 821610

 

 

Um Schädigungen der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger, zu vermeiden, ist es erforderlich Wasserversorgungsanlagen und das daraus geförderte Wasser für den menschlichen Gebrauch regelmäßig zu überprüfen. Dies gilt sowohl für Wasser der öffentlichen Trinkwasserversorgung als auch für Trinkwasser aus privaten Hausbrunnen. Um das zu gewährleisten, berät der Fachbereich Gesundheit Sie über die Durchführung der Untersuchungen und gibt Auskunft zu Fragen oder bei Problemen.

Im Kreis Borken versorgen zwölf Trinkwasserversorgungsunternehmen etwa 94 % der Bevölkerung mit Trinkwasser aus dem öffentlichen Trinkwasserversorgungsnetz. Dazu nutzen die Versorgungsunternehmen eine Vielzahl von Grundwasserbrunnen in zwölf Wasserwerken und befördern das Trinkwasser über spezielle Trinkwasserbehälter an die Verbraucher.
Im Rahmen der Trinkwasserüberwchung werden regelmäßig Prüfungen der Trinkwasserversorgungsanlagen (Wasserwerke, Trinkwasserbehälter, usw.) vor Ort sowie monatlich Kontrollen der gesetzlich vorgeschriebenen regelmäßigen mikrobiologischen und chemischen Trinkwasseruntersuchungen durchgeführt.

Etwa 6 % der Bevölkerung im Kreis Borken ist nicht an das öffentliche Trinkwasserversorgungsnetz angeschlossen und muss sich deshalb über eigene Hauswasserversorgungs- bzw. Brunnenanlagen (Kleinanlagen) mit Trinkwasser versorgen. Auch diese Anlagen werden durch den Fachbereich Gesundheit überwacht.

Die aktuelle Trinkwasserverordnung sieht vor, dass Großanlagen in Warmwasser-Installationen größerer Mietwohngebäude überwacht werden. Die Überwachung derartiger Anlagen beinhaltet eine regelmäßige Untersuchungspflicht auf Legionellen. Großanlagen zur Trinkwassererwärmung sind Speicher-Trinkwassererwärmer oder zentrale Durchfluss-Trinkwassererwärmer mit einem Inhalt von mehr als 400 l und/oder 3 l in jeder Rohrleitung zwischen dem Abgang des Trinkwassererwärmers und der Entnahmestelle. Die Untersuchungen auf Legionellen sind von den Betreibern der Anlagen ohne weitere Aufforderung zu veranlassen.

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) definiert alle Anlagen, die Trinkwasser an Dritte abgeben oder für den menschlichen Gebrauch zur Verfügung stellen, als B-Anlagen. Dritte sind Verbraucher, Nutzer oder Angestellte. Dazu zählen alle Anlagen bei Vermietung oder Verpachtung.

Bei diesen Anlagen muss alle drei Jahre ein großer Parameter-Umfang untersucht werden (s. Downloads). Hinzu kommen jährliche erweiterte mikrobiologische Untersuchungen. Eine Veränderung/Verringerung von Probenumfang und/oder -häufigkeit kann über die Durchführung einer Risikobewertung (=RAP) beantragt werden. Eine solche Risikobewertung (§ 14  Abs. 2a TrinkwV) muss durch eine Person mit Fachkenntnis erfolgen. Ein schriftlicher Risikobewertungsbericht muss vorgelegt werden. Dazu müssen entsprechende Untersuchungsergebnisse aus mindestens drei Jahren vorgelegt werden. Eine solche Risikobewertung würde dann bei Genehmigung für fünf Jahre gelten, müsste danach erneuert werden. Nicht möglich ist dies für bakteriologische Parameter.

Neu ist zusätzlich, dass für alle B-Anlagen eine Reihe von Daten per Fragebogen (s. Downloads) erhoben werden müssen, um den Vorgaben des Landes NRW zu entsprechen.