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Gleichstellung - allgemeine Informationen

Öffnungszeiten & Adressen

Warndreieck

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, werden ab sofort die Dienststellen für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschiet aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.

Die Bearbeitung der Führerschein- und Zulassungsangelegenheiten ist nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Terminvereinbarung für Führerscheinabholungen in Borken nur telefonisch möglich unter 02861/681-1340. Antragsstellungen nur noch schriftlich. Die Dokumente finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten. Ab sofort werden keine Führerscheinangelegenheiten mehr in den Nebenstellen in Ahaus und Borken bearbeitet.

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt ab sofort nur noch schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind somit nicht mehr möglich. 

Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur in zwingend notwendigen, unaufschiebbaren Fällen und nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich.


Wir bitten um Ihr Verständnis.

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Benachteiligungen hin.“ (Art. 3 Abs. 2 Grundgesetz)

Trotz der rechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern sieht die gesellschaftliche Wirklichkeit heute immer noch anders aus. Frauen und Männer müssen die Möglichkeit erhalten, familiäre Aufgaben und die Erwerbstätigkeit ohne berufliche Nachteile vereinbaren zu können. Die Gleichstellungsbeauftragte berät und unterstützt bei allen Fragen rund um das Thema „Gleichstellung von Frau und Mann“. Sie setzt sich im Rahmen ihrer Aufgabenstellung dafür ein, Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts abzubauen und die gleichberechtigte Stellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft zu fördern.

Die Gleichstellungsbeauftragte vertritt in Fragen der Gleichstellung sowohl die Interessen der Beschäftigten der Kreisverwaltung als auch die der Bürgerinnen und Bürger des Kreises Borken. Sie informiert auch über weitergehende spezielle Beratungs-, Hilfs-  und Unterstützungsangebote.

Der Gleichstellungsplan hat zum Ziel, das in der Verfassung verankerte Gleichstellungs- und Gleichbehandlungsgebot von Frauen und Männern in der Kreisverwaltung Borken zu verwirklichen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) unterstützt die Gleichstellungsarbeit vor Ort durch fachliche und finanzielle Hilfen. So erhält der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt  - GewAlternativen – für seine Projekte und Maßnahmen auf Antrag eine jährliche finanzielle Förderung vom Land.

Auch die Projekte des  Netzwerkes W im Kreis Borken werden schon seit vielen Jahren  vom  Ministerium finanziert. Allerdings ist noch unklar, ob die Förderung ab 2020 fortgeführt wird.


Filme der “Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen” (BAG):

  • Der Film "Agentinnen des Wandels" präsentiert Frauen, die Benachteiligungen aufspüren und für die Gleichstellung kämpfen.
  • Der Film "Klug.Mutig.Unbeirrt.“ handelt von dem Kampf der Frauen um das Wahlrecht, Tricks der Männer mit den Listenplätzen und der Forderung nach Parité.

Geschlechtergerechte Sprache
Sprache ist die Basis unserer Kommunikation und prägt damit die Wahrnehmung und das Bewusstsein. Eine faire und zeitgemäße Sprache zeigt Nähe zu Bürgerinnen und Bürgern und steht für eine moderne öffentliche Verwaltung. Sprache ist mehr als das gesprochene Wort und der Austausch von Informationen. Sprache erzeugt Bilder und aktiviert Vorstellungen in den Köpfen der anderen.
Geschlechtergerecht zu formulieren bedeutet, Frauen in der Sprache sichtbar zu machen. Es genügt nicht, Frauen „mit zu meinen“, „hinzu zu denken“ oder in eine Fußnote zu verbannen. Nicht nur was gesagt wird, ist wichtig, sondern auch das, was ankommt. Über den offensichtlichen Inhalt hinaus vermittelt Sprache Botschaften, die persönliche Ansichten und Erwartungen beinhalten. Der bewusste Umgang mit Sprache und eine wertschätzende Ansprache aller Geschlechter machen sprachliche Gleichberechtigung aus.

Unter folgenden Links finden Sie weiterführende Informationen, Beispiele und Tipps, die Ihnen helfen können, geschlechtergerecht zu formulieren: