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Kinder- und Jugendförderung

Warndreieck

Coronavirus: Aktuelle Informationen und Hinweise

Außendienste und Besprechungstermine werden zurzeit nicht wahrgenommen

Ziel der Maßnahme ist es die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus zu vermindern.

Die Abteilung ist aber weiterhin im Dienst.

Wir sind telefonisch montags und mittwochs von 9:00 – 12:00 Uhr und donnerstags von 14:30 – 18:00 Uhr für Sie erreichbar. Alternativ schicken Sie uns auch gerne eine Mail.

Kontakt

Fachabteilungsleitung, Fachberatung Schulsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
Isferding, Ute +49 2861 681 5401 u.isferdingkreis-borkende
Fachberatung für die mobile und aufsuchende Jugendarbeit, erzieherischer Kinder- und Jugendschutz und die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Schöppingen, Heek, Legden und Vreden
Berlekamp, Sandra +49 2861 681 5405 s.berlekampkreis-borkende
Fachberatung für die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Südlohn-Oeding, Rhede und Raesfeld-Erle
Suer, Kirsten +49 2861 681 5402 k.suerkreis-borkende
Fachberatung für die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Velen-Ramsdorf, Reken und Isselburg – Anholt
Krasenbrink, Christina +49 2861 681 5403 c.krasenbrinkkreis-borkende
Fachberatung für die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Stadtlohn, Gescher und Heiden
Elsing, Katharina +49 2861 681 5404 k.elsingkreis-borkende
Ansprechpartnerin Antragsbearbeitung
Kampshoff, Wiltrud +49 2861 681 5406 w.kampshoffkreis-borkende
Warndreieck

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, werden ab sofort die Dienststellen für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschiet aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.


Anliegen sollen bis auf Weiteres möglichst per Telefon, E-Mail, Brief oder Einwurf von Unterlagen erledigt werden. Persönliche Besuche sind nur noch nach telefonischer Absprache mit den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich.


Weitere Informationen gibt es hier.

Öffnungszeiten & Adressen

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) ist eine Pflichtaufgabe der Jugendhilfe und im §11 SGB VIII und §12 KJFöG gesetzlich verankert. Sie stellt einen unentbehrlichen Bestandteil von sozialer Infrastruktur dar und richtet sich grundsätzlich an alle Kinder und Jugendlichen von 6 bis 21 Jahren, in Ausnahmefällen bis 27 Jahren.

Durch ihre geeigneten Angebote trägt die offene Kinder- und Jugendarbeit dazu bei, positive Lebensbedingungen im Sozialraum von Kindern und Jugendlichen zu schaffen und Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen. Der junge Mensch selbst mit seinen Bedürfnissen ist Thema, Inhalt und Programm der offenen Arbeit. Offene Kinder- und Jugendarbeit findet in Einrichtungen oder in aufsuchender Form statt. Im Kreis Borken gibt es in Zuständigkeit des Fachbereiches Jugend und Familie 24 Jugendhäuser. In sechs Kommunen findet OKJA in aufsuchender Form statt.

Das sogenannte Sozialraumteam Jugendarbeit, welches sich aus Vertretern der OKJA, der Schulsozialarbeit, der Kinder- und Jugendförderung und anderen wichtigen Akteuren für die Kinder- und Jugendarbeit zusammensetzt, ist in den 13 Kommunen seit vielen Jahren eine wichtige Vernetzungsstruktur. Das Sozialraumteam dient vorrangig dem fachlichen Austausch und der Entwicklung von bedarfsgerechten Angeboten für die Zielgruppe.


AdressBuch Offene Kinder- und Jugendarbeit

Wo finden Sie Angebote der Kinder- und Jugendförderung?
Neben einer Auflistung der Einrichtungen können Sie sich auch über eine Kartenansicht navigieren.

In §12 SGB VIII sowie §11 KJFÖG sind die Aufgaben und Inhalte der Jugendverbandsarbeit festgehalten. Jugendverbände unterstützen in wertvoller Weise das Hineinwachsen von Kindern und Jugendlichen in die demokratische Gesellschaft. Die Jugendverbandsarbeit findet in von jungen Menschen selbst organisierten Verbänden statt. Die verbandliche Jugendarbeit ist auf Eigeninitiative, Eigenverantwortlichkeit und Beständigkeit ausgelegt. Seit vielen Jahrzehnten leisten Jugendverbände mit ihren Zusammenschlüssen im Kreis Borken einen wesentlichen Beitrag zur Heranführung an selbstständiger Tätigkeit und an ehrenamtlichen Engagements junger Menschen und haben hierdurch einen ganz besonderen Stellenwert in der Kinder- und Jugendarbeit. Die Prinzipien der Selbstorganisation, der Partizipation und der Werteorientierung sind wesentliche Elemente der verbandlichen Jugendarbeit.

Einmal jährlich findet das Treffen der Jugendverbände auf Kreisebene statt. Gemäß dem kommunalen Kinder- und Jugendförderplan erhalten die Jugendverbände mit gewählten Kreis- bzw. Bezirksvorständen eine jährliche Geschäftsführerpauschale für die ehrenamtliche Geschäftsführung sowie eine Pauschale für die Einrichtung bzw. Aufstockung des Materialpools, die im Rahmen des Jahrestreffens abgewickelt wird.

Der Bereich des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes ist sowohl in §14 SGB VIII, als auch in §14 des KJFÖG als Aufgabe der Jugendhilfe definiert. Jungen Menschen und Erziehungsberechtigten sollen Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes gemacht werden. Die Maßnahmen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sollen junge Menschen zur Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie zur Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen führen.

Der junge Mensch soll vorbeugend vor gefährdenden Einflüssen, Stoffen und Handlungen geschützt werden. Hierbei kooperieren die Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe nach Bedarf insbesondere mit den Schulen, der Polizei und den Ordnungsbehörden. Im Vordergrund stehen pädagogische Angebote und Maßnahmen, welche Kinder, Jugendliche und Erziehungsberechtige in geeigneter Form informieren und schützen sollen.

Zielgruppen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sind auch die Fachkräfte in der Jugendhilfe, Bildungs- und Erziehungsinstanzen oder bei Bedarf auch Veranstalter von Festivitäten sowie Gewerbetreibende.

Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz teilt sich auf in unterschiedliche Handlungsfelder. Beispielhaft können folgende Bereiche genannt werden:

  • Suchtprävention
  • Gewaltprävention
  • Prävention von Fremdenfeindlichkeit und Radikalismus
  • Jugendmedienschutz
  • Gesundheitsförderung

Die Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sind bedarfsorientiert. Die Abteilung Kinder- und Jugendförderung bietet insbesondere in Kooperation mit der Jugendarbeit und Schule vielfältige Maßnahmen an und fördert diese.

Die Jugendsozialarbeit unterstützt junge Menschen, deren Chancen auf Entwicklung, Bildung, Ausbildung und Teilhabe aufgrund von sozialen Benachteiligungen oder individuellen Beeinträchtigungen gefährdet sind. Hierzu entwickelt und konzipiert sie bedarfsgerechte sozialpädagogische Hilfen, welche die schulische und berufliche Ausbildung sowie die Eingliederung in die Arbeitswelt und die soziale Integration fördern.

Kinder und Jugendliche - gerade, wenn sie unter schwierigeren Bedingungen aufwachsen - sollen nicht in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden. Die Angebote der Jugendsozialarbeit richten sich unmittelbar an junge Menschen bis 21 Jahre, unter bestimmten Voraussetzungen auch bis 27 Jahre. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen in der Gesellschaft.

Immer noch sind junge Menschen mit Migrationshintergrund von Armut und Ausgrenzung bedroht. Diese Zielgruppe mit seinen individuellen Bedarfen nimmt die Jugendsozialarbeit besonders in den Blick.

 

Jugendsozialarbeit in Kooperation mit Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit ist eine Aufgabe, die mit Blick auf ein gemeinsames und ganzheitliches Bildungsverständnis von Schule und Jugendhilfe zusammen gestaltet werden muss. Die Schulsozialarbeit stellt eine wichtige Kooperationsform von Seiten der Kinder- und Jugendhilfe mit der Schule dar. Sie ist das Handlungsfeld, welches das breite Angebot der Jugendhilfe den Kindern und Jugendlichen direkt vor Ort an der  Schule anbieten kann.

Die Schulsozialarbeit, die Jugendsozialarbeit und die Jugendarbeit sprechen unabhängig von Trägerschaft oder Finanzierung Kinder und Jugendliche an und haben in ihren Handlungsfeldern und deren Zielsetzung wesentliche Überschneidungen. 

Die Fachkräfte für Schulsozialarbeit sind in aller Regel innerhalb der Schule nicht in einem sozialpädagogischen Fachteam eingebunden. Der kontinuierliche Austausch und die Qualifizierung im Rahmen von Arbeitskreisen und Fortbildung sind für die Schulsozialarbeiter eine wichtige Unterstützung und tragen so zur Qualität der Arbeit bei. Der Fachbereich Jugend und Familie unterstützt die Schulsozialarbeit in allen Schulen seines Zuständigkeitsbereiches als fachlicher Ansprechpartner. Dies ist vorrangig über die regelmäßige Teilnahme an den kommunalen Sozialraumteams der Jugendarbeit gewährleistet. Der Fachbereich Jugend und Familie stellt die weitere fachliche Begleitung der Schulsozialarbeit durch regelmäßig stattfindende Arbeitskreise, das bedarfsorientierte Angebot von Schulungen und Fortbildungen, sowie die Beratung vor Ort sicher.