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Ersthelfer-App / Corhelper

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen - Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Warndreieck

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, sind die Dienststellen größtenteils für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschieht aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.

 
Ausländerbehörde:

Die Ausländerbehörde des Kreises Borken ist zu den gewohnten Servicezeiten (montags, dienstags und freitags: 08.00 -12.00 Uhr und donnerstags: 08.00 - 16.00 Uhr) für den freien Publikumsverkehr geöffnet. Eine persönliche Vorsprache unter Einhaltung der Hygieneregeln ist möglich. Eine vorherige Terminvereinbarung und ein negatives Testergebnis sind nicht erforderlich.

 
Führerscheine:

Die neuen, zurzeit geltenden Regelungen bezüglich der Führerscheinbeantragung und -abholung finden Sie auf der Seite „Auto & Verkehr

 

Kfz-Zulassung:

Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich. Für die Termine ist kein negativer Schnelltest erforderlich.Außerbetriebsetzungen und Ersatzscheinausstellungen für nicht im Kreis Borken zugelassene Fahrzeuge werden derzeit nicht durchgeführt.

 

Jagdscheine:

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt zurzeit nur schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind nicht möglich.

 

Elterngeldstelle:

Sprechstunden der Elterngeldstelle in der Nebenstelle des Kreises in Ahaus finden bis auf Weiteres nicht statt.

 

Gelbfieberimpfstelle:

Der Corona-bedingte Shut-down wird gelockert. Ab dem 28.07.2020 ist die Gelbfieberimpfstelle am Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken wieder wie gewohnt dienstags und donnerstags Nachmittag geöffnet. Terminvereinbarung bitte bei Herrn Dr. Ettlinger unter 0170 3277636. Der Zutritt zum Kreishaus ist nur mit Mund-Nase-Schutz gestattet.

 

Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz:

Für die Einsichtnahme in ausgelegte Antragsunterlagen oder Genehmigungsbescheide im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung von Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nutzen Sie bitte vordringlich die Einsichtnahme über das Internet (www.kreis-borken.de/bauen-bekanntmachungen). Die Auslegungszeiträume werden auf Grund der Sondersituation bis zur Einwendungs- bzw. Klagefrist ausgeweitet. Sollte Ihnen eine Online-Einsicht nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an die Immissionsschutzbehörde (Kontakte unten auf der Seite).

 

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

In Deutschland werden rund 50.000 Einsätze jährlich mit der Diagnose Herz-Kreislauf-Stillstand gemeldet. Das so genannte „therapiefreie Intervall“ entscheidet darüber, ob der Patient bleibende Hirnschäden davontragen wird oder nicht. Dieses Intervall beschreibt die Zeit zwischen dem Aussetzen der Sauerstoffversorgung im Gehirn und der Wiederbelebung. Bestimmte, qualifizierte Handgriffe können hier lebensrettend sein und die Sauerstoffversorgung des Gehirns wiederherstellen.

70 Prozent der im Krankenhaus aufgenommenen Patienten sterben innerhalb von 30 Tagen nach dem Notfall aufgrund von bleibenden Hirnschäden. Nicht selten ist eine ausbleibende Sauerstoffversorgung von nur fünf Minuten der Grund dafür. Trotz eines gut ausgebauten Netzes an Rettungswachen können die Eintreffzeiten des Rettungsdienstes gerade im ländlichen Raum nicht immer eingehalten werden. So vergehen Minuten, die über die Rettungschancen des Patienten entscheiden können.

Helfen auch Sie wertvolle Minuten zu überbrücken und Leben zu retten!

Voraussetzung für den Einsatz als Corhelper im Kreis Borken ist zunächst eine mindestens 24 Stunden umfassende Grundausbildung (bspw. Notfallhelfer, Rettungshelfer, Rettungssanitäter etc.).

Corhelper-App

Bei der App „Corhelper“ handelt es sich um ein Smartphone-basiertes Rettungssystem. Qualifizierte Ersthelfer können diese App auf ihrem Smartphone installieren und sich als mobile Ersthelfer registrieren. Ab dem Zeitpunkt der Freigabe zur Alarmierung durch die Fachabteilung Rettungsdienst des Kreises Borken ermöglicht es die Corhelper-App, freiwillige Ersthelfer zu unterschiedlichen Einsatztypen zu alarmieren. Im Kreisgebiet wird zunächst ausschließlich mit dem Einsatztyp Reanimation gestartet. Der Alarm erfolgt audiovisuell, ggf. – abhängig von der Smartphone-Nutzung – auch nur via Vibration und visuell.

Der Ersthelfer kann seine Nicht-Verfügbarkeit über einen bestimmten Zeitraum explizit in der App angeben. Den einzelnen Alarm kann er unterdrücken, sofern ihm aufgrund von eigenen Hindernissen eine Annahme des Alarms und Übernahme des Einsatzes nicht möglich ist. Die Annahme eines Alarms via App ist erst nach erfolgreicher Eingabe eines persönlichen 4-stelligen Zahlencodes (PIN) möglich. Eine zufällige Annahme ist damit ausgeschlossen.

Die Corhelper-App ist zurzeit für die Plattformen iOS und Android verfügbar. Ein kostenloser Download ist im iTunes App Store (iPhone Version) oder im Google Play Store (Android Version) möglich.

Die App ergänzt den öffentlichen Rettungsdienst, ohne aber dessen Bestandteil zu sein. Die Rettungskette wird somit gestärkt, ohne eine Änderung an den bisherigen etablierten Strukturen des Rettungsdienstes vorzunehmen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://corhelper.de.

Kommt es zu einem Notruf mit der Diagnose Herz-Kreislauf-Stillstand, kann die zuständige Leitstelle – parallel zum Rettungsdienst – die Corhelper-App aktivieren. Dabei werden unmittelbar in der Nähe befindliche Ersthelfer durch die GPS-Komponente ihres Smartphones geortet und anhand eines massiven Alarm-Tons auf den Notfall hingewiesen. Wird der Einsatz durch einen Ersthelfer angenommen, bekommt er per App die für den Einsatz erforderlichen Daten übermittelt und wird zum Einsatzort navigiert.

Vor Ort unterstützt die App bei Bedarf mit Handlungsanweisungen bei der Reanimation. Die Leitstelle ist durch direkte Rückmeldungen des Ersthelfers an das System jederzeit über den Einsatzverlauf informiert. Bei erhöhter Gefahrenlage für den oder die freiwilligen Ersthelfer besteht die Möglichkeit, ausgelöste Alarme jederzeit abzubrechen bzw. den gesamten Einsatz abzubrechen.

Sofern vorhanden, wird ein zweiter alarmierter Reanimationshelfer automatisch zu einem in der Nähe befindlichen AED (automatisierter externer Defibrillator) navigiert und anschließend weiter zum Einsatzort.

Erklärvideo Corhelper-App
(Hinweis: Der Link führt auf die Video-Plattform YouTube)

Im Falle eines Reanimations-Einsatzes wird bei der Verfügbarkeit eines AED (automatisierten externen Defibrillators) sowie eines weiteren freiwilligen Ersthelfers dieser bei erfolgreicher Einsatz-Annahme zum freiwilligen Zweithelfer. Er wird zum Aufnehmen des AED und direkt im Anschluss zur Übergabe des AEDs an die Einsatzstelle navigiert.

Die notwendigen Informationen zur regionalen Verfügbarkeit von AEDs inkl. GPS-Koordinaten werden nach entsprechender Zurverfügungstellung bei der Alarmierung berücksichtigt.

Eine Übersicht aller im Kreis Borken registrierten AEDs folgt.