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Aktuelles

Die wichtigsten aktuellen Info kompakt.

Deutschlandweite Aktionswoche unter dem Motto "Kommunale Jobcenter - Stark. Sozial. Vor Ort." - Wie das Jobcenter im Kreis Borken geflüchteten Menschen aus der Ukraine helfen kann. Die Pressemeldung vom 15.06.2022 ist abrufbar unter:
https://kreis-borken.de/index.php?id=16227&L=394&tx_news_pi1%5Bnews%5D=6212&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e51b51218c1cd86a8444965384c81689

 

Die Bundesregierung Deutschlands hat beschlossen, dass Vertriebene aus der Ukraine ab dem 01.06.2022 keine Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) mehr erhalten, sondern Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern Zwei und Zwölf (SGB II und SGB XII).

Für Sie als Vertriebene aus der Ukraine hat das Vorteile:

Durch diese Regelung werden Sie ab dem 01.06.2022 anerkannten Flüchtlingen gleichgestellt und erhalten höhere Geldleistungen sowie eine bessere Gesundheitsversorgung.

Durch das SGB II bekommen Sie zudem verbesserte Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Das „Jobcenter“ Ihres derzeitigen Wohnortes ist Ihre zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um die Themen „Geldleistungen“ und „Integration in den Arbeitsmarkt“.

Das Jobcenter befindet sich im Gebäude der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung Ihres derzeitigen Wohnortes.

Das Jobcenter im Kreis Borken führt die digitale Akte ein.

Wichtig: Kopie statt Original!

Reichen Sie bitte keine Originalunterlagen ein. Unterlagen, die Sie im Jobcenter abgeben, werden digitalisiert und nach 8 Wochen vernichtet.

Bei Bedarf fordern wir Sie ausdrücklich dazu auf, Originale vorzulegen.

 

Informationen zur digitalen Akte können Sie den nachfolgenden Unterlagen entnehmen.

Fokuswoche „Langzeitarbeitslosigkeit“ vom 04. bis 08.04.2022 / Webinar für Arbeitgebende zu Fördermöglichkeiten

  • Im Rahmen der landesweiten „Fokuswoche Langzeitarbeitslosigkeit“ haben das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sowie die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit die 53 Jobcenter in NRW zu einer Aktionswoche vom 04. bis 08.04.2022 aufgerufen. Ziel war es, auf die besondere Bedeutung der Jobcenter bei der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit aufmerksam zu machen und gleichzeitig ein ermutigendes Signal in Richtung der Betroffenen zu senden.
     
  • Mit einem Webinar für Arbeitgebende haben die Jobcenter im Münsterland am 06.04.2022 über weitere Förderinstrumente und ihre Arbeit vor Ort informiert und dabei den Blick auf langzeitarbeitslose Menschen gerichtet. Inhalte waren verschiedene Förderleistungen an Arbeitgeber sowie Landesprogramme, von denen auch Arbeitgeber profitieren können.
Arbeitsgelegenheiten - Einrichtung regionaler Koordinierungsstellen ab 01.04.2022

Mit Einführung der besonderen Arbeitsschutzstandards, die Corona-bedingt seit Mai 2020 einzuhalten waren, und den eingeschränkten Beratungskontakten im Fallmanagement ist die Inanspruchnahme der Arbeitsgelegenheiten eingebrochen und hat sich seitdem noch nicht wieder erholt. Aktuell stehen kreisweit 218 Arbeitsplätze im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten zur Verfügung, durchschnittlich waren in 2021 lediglich 20% der Plätze belegt.

Mit Blick auf die immer größeren Herausforderungen in der Beratung und Unterstützung der Leistungsberechtigten stellen die Arbeitsgelegenheiten jedoch ein wertvolles Instrument insbesondere zur Erprobung Stabilisierung dar.

Ziel ist es daher,

  • die Anzahl der AGH-Arbeitsplätze zu erhöhen
  • die Bandbreite der angebotenen Arbeitsfelder zu erweitern und
  • auch kleinere Anbieter zu unterstützen.
  • Gleichzeitig soll die Abwicklung und Umsetzung der AGH´s optimiert werden, insbesondere in der Schnittstelle zwischen den örtlichen Jobcentern und den Anbietern.

Daher werden ab 01.04.2022 im Rahmen eines einjährigen Modellprojektes regionale AGH-Koordinierungsstellen im Kreisgebiet installiert, um die v.g. Aufgaben zu erledigen und so das Förderinstrument der Arbeitsgelegenheiten „neu zu beleben“.

Nach Ablauf der Erprobungsphase wird entschieden, ob bzw. wie dieser Ansatz fortgeführt wird.

Im Einzelnen haben die Koordinierungsstellen folgende Aufgaben:
(1) Organisatorische Abwicklung der AGH´s vor Ort,
(2) Schnittstelle zwischen den AGH-Anbietern und den örtlichen Jobcentern,
(3) Sozialpädagogische. Unterstützung im Bedarfsfall („Krisen-Intervention“),
(4) Vorschlag für neue Arbeitsfelder über Netzwerkkontakte vor Ort.

Weitere Informationen zur Umsetzung der Arbeitsgelegenheiten im Kreis Borken finden Sie unter  https://kreis-borken.de/de/service/themen/soziales/soziales/dienstleistungen-aufgaben/jobcenter/jobcenter/informationen-fuer-bildungs-und-beschaeftigungstraeger/

 

Berufsabschluss durch Teilqualifizierung

„Erfolg in Schritten – Berufsabschluss durch Teilqualifizierung (TQ)“ ist ein gemeinsames Konzept der Partner im Ausbildungskonsens Nord Westfalen im Regierungsbezirk Münster. Die Partner sind:

  • IHK Nord Westfalen und HWK Münster,
  • die Agenturen für Arbeit Ahlen/Münster, Coesfeld, Gelsenkirchen, Recklinghausen, Rheine,
  • die Jobcenter der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt, Recklinghausen und Warendorf sowie der Städte Bottrop, Gelsenkirchen und Münster,
  • der DGB sowie
  • die Regionalagenturen Münsterland und Emscher-Lippe.

Das Konzept „Erfolg in Schritten“ eröffnet Menschen ab 25 Jahren die Chance, über Teilqualifizierungsmodule in mehreren Schritten einen Beruf zu erlernen bis zur erfolgreichen Abschlussprüfung vor der jeweiligen Kammer.

Angesprochen sind Menschen, die bereits länger arbeitslos sind, Beschäftigte, die wegen fehlender Ausbildung von Arbeitslosigkeit bedroht sind sowie geringqualifizierte Arbeitnehmer/innen in ungekündigter Beschäftigung.

Das Konzept verbindet verschiedene Bausteine so miteinander, dass sie die Teilnehmenden zum Abschluss der TQ-Module und – im besten Fall – auch zum Berufsabschluss führen.

  • Berufliche Orientierung, Eignungsfeststellung und bei Bedarf ein begleitendes Coaching unterstützen die Teilnehmenden, während sie in überschaubaren Schritten einen Beruf erlernen.
  • Kompetenzfeststellungen dienen als Erfolgsnachweis des jeweiligen Moduls.
  • Bei erfolgreichem Durchlaufen aller TQ-Module eines Berufs kann durch weitere Unterstützung in einem zusätzlichen Prüfungsvorbereitungskurs die Abschlussprüfung vor der jeweiligen Kammer erfolgen.


Aktuell läuft das zweite TQ-Modul zum/zur Maschinen- und Anlagenführer/in bei der Berufsbildungsstätte Westmünsterland in Ahaus. Informationen zu weiteren geplanten Teilqualifizierungen können Sie bei dem für Sie zuständigen örtlichen Jobcenter erfragen oder direkt unter www.bbs-ahaus.de/arbeitsfelder/foerderung-beruflicher-weiterbildung.