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Schlachttier- und Fleischuntersuchung

Kontakt

zentrale Anlaufstelle:

Mail: tiereundlebensmittel(at)kreis-borken.de
Tel.: 02861 82-1003

Rufbereitschaft
Den tierärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie montags - mittwochs bis 17:00 Uhr, donnerstags bis 18:00 Uhr und freitags bis 14:00 Uhr unter der Telefonnummer +49 2861 681-3801.
Außerhalb dieser Zeiten wenden Sie sich bitte in dringenden Einzelfällen an die Leitstelle des Kreises Borken unter Telefonnummer +49 2861 681-1272.

Öffnungszeiten & Adressen

Warndreieck

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken bis auf die Ausländerbehörde vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen - Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab dem 27.04.2020

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, sind die Dienststellen mit Ausnahme der Ausländerbehörde für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschieht aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.

 
Ausländerbehörde:

Die Dienstleistungen derAusländerbehörde stehen zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Zur Entzerrung des Publikumsverkehrs ist der Anmelde- und Wartebereich der Ausländerbehörde befristet räumlich erweitert worden. Zu erreichen ist die Ausländerbehörde nur über einen separaten Eingang auf dem Beschäftigtenparkplatz der Kreisverwaltung. Der Weg ist ausgeschildert. Die Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 
Führerschein- und Zulassungsangelegenheiten:

Die Bearbeitung der Führerschein- und Zulassungsangelegenheiten ist nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


Führerscheinanträge müssen grundsätzlich per Post gestellt werden. Für die Antragstellung werde keine Termine vergeben. Terminvereinbarung tel. (ab 8.30 Uhr) unter 02861/681-1340 nur für die Abholung von Führerscheinen oder vorläufige Führerscheine in Borken, Bocholt oder Ahaus. Die Dokumente finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten.


Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich. Für die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges ist keine Terminvereinbarung notwendig. Außerbetriebsetzungen und Ersatzscheinausstellungen für nicht im Kreis Borken zugelassene Fahrzeuge werden derzeit nicht durchgeführt.

 

Jagdscheine:

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt zurzeit nur schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind nicht möglich. 
Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Gelbfieberimpfstelle:

Der Corona-bedingte Shut-down wird gelockert. Ab dem 28.07.2020 ist die Gelbfieberimpfstelle am Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken wieder wie gewohnt dienstags und donnerstags Nachmittag geöffnet. Terminvereinbarung bitte bei Herrn Dr. Ettlinger unter 0170 3277636. Der Zutritt zum Kreishaus ist nur mit Mund-Nase-Schutz gestattet.

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Alle Schlachttiere, deren Fleisch für den menschlichen Verzehr verwendet werden soll, müssen vor und nach der Schlachtung durch amtliche TierärztInnen und amtliche FachassistentInnen untersucht werden. Die Räumlichkeiten der Betriebe, in denen die Schlachtungen durchgeführt werden, unterliegen der Hygieneüberwachung.

Die Schlachttier- und Fleischuntersuchung sowie die Hygieneüberwachung werden von den zuständigen amtlichen Tierärzten und amtlichen Fachassistenten durchgeführt.

Alle Schlachttiere werden vor, die Tierkörper und die Organe nach der Schlachtung untersucht. Ggf. sind je nach Befund und Tierart auch weiterführende Laboruntersuchungen erforderlich (z.B. Trichinenuntersuchung bei Schweinen und Pferden, Rückstandsuntersuchung, bakteriolog. Untersuchung). Das Fleisch wird nach dem Untersuchungsergebnis als für den menschlichen Verzehr tauglich bzw. untauglich beurteilt und entsprechend gekennzeichnet. Untaugliche Tierkörper bzw. Tierkörperteile werden beschlagnahmt und deren unschädliche Beseitigung überwacht.

Die Räumlichkeiten, in denen Schlachtungen durchgeführt werden, unterliegen strengen hygienerechtlichen Bestimmungen, die ebenfalls vom amtlichen Tierarzt überwacht werden. In den größeren Schlachtbetrieben sind Untersuchungsstellen eingerichtet, die während der gesamten Schlachtdauer besetzt sind.

Rechtliche Grundlagen:

EU-Verordnung 178/2002,
EU-Verordnungen 852/2004 - 853/2004,
EU-Verordnung 2017/625,
Tierschutzgesetz und andere tierschutzrechtl. Bestimmungen

Der Kreis Borken ist in sogenannte Beschaubezirke eingeteilt, für die jeweils ein/e zuständige/r Tierarzt / Tierärztin und einer/m StellvertreterIn benannt sind. Der für die einzelnen Bezirke zuständige Tierarzt kann unter den unter Kontakt genannten Mitarbeitern erfragt werden.

Beabsichtigte Schlachtungen müssen rechtzeitig, spätestens am letzten Werktag vor der Schlachtung, telefonisch bei den für die Untersuchungsstellen bzw. für die Beschaubezirke zuständigen amtl. Tierärzten angemeldet werden.

Die amtliche Fleischuntersuchung bei erlegtem, frei lebenden Wild ist nur dann vorgeschrieben, wenn vor oder nach dem Erlegen bedenkliche Merkmale festgestellt werden.

Die Trichinenuntersuchung bei erlegten Wildschweinen ist jedoch immer durchzuführen.

Bei Hausschlachtungen (= Schlachtungen/Tötungen außerhalb eines zugelassenen Schlachtbetriebes für den eigenen häuslichen Gebrauch) von

a) als Haustiere gehaltenen Huftieren (= Haustiere der Gattungen Rind, einschl. Bubalus und Bisons, Schwein, Schaf und Ziege sowie als Haustiere gehaltenen Einhufer)

und

b) als Farmwild gehaltenen Huftieren

ist seit dem 21.05.2010 grundsätzlich nur eine amtliche Fleischuntersuchung und bei bestimmten Tierarten (Schweine, Pferde oder andere Huftiere, die Träger von Trichinen sein können) eine amtliche Trichinenuntersuchung vorgeschrieben.

Eine vor der Schlachtung durchzuführende Lebenduntersuchung (amtliche Schlachttieruntersuchung) ist nur dann zusätzlich notwendig, wenn der Verfügungsberechtigte unmittelbar vor der beabsichtigten Schlachtung eine Störung des Allgemeinbefindens des Tieres feststellt, die nicht auf einen unmittelbar zuvor eingetretenen Unglücksfall zurückzuführen ist.

Die o.g. Untersuchungen werden durch amtliche Tierärztinnen/Tierärzte durchgeführt und sind bei dem jeweils zuständigen Beschautierarzt/-tierärztin spätestens am letzten Werktag vor der Schlachtung anzumelden. Informationen zum jeweils zuständigen Beschautierarzt/In erhalten Sie auch unter der Telefonnummer 02861-681-3803.

Die Lebenduntersuchung notzuschlachtender Tiere erfolgt durch einen amtlichen Tierarzt oder den Hoftierarzt im Herkunftsbetrieb. Diese Untersuchung ist mit dem Vordruck (Begleitschein), der unten heruntergeladen werden kann, zu dokumentieren. Das Dokument ist zusätzlich noch um Angaben des Lebensmittelunternehmers zu ergänzen.

Das notgeschlachtete Tier ist mit dem Begleitschein anschließend unverzüglich zum Schlachtbetrieb zu transportieren.

Den tierärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie montags - mittwochs bis 17:00 Uhr, donnerstags bis 18:00 Uhr und freitags bis 14:00 Uhr unter der Telefonnummer +49 2861 681-3801.
Außerhalb dieser Zeiten wenden Sie sich bitte in dringenden Einzelfällen an die Leitstelle des Kreises Borken unter Telefonnummer +49 2861 681-1272.

  • Information zur Lebensmittelsicherheit Nach der VO EG 853/2004 müssen bei allen Anlieferungen von Schlachttieren in den Schlachtbetrieben Bescheinigungen mit Informationen zur Lebensmittelsicherheit vorliegen.  Die Verpflichtung zur Vorlage der Bescheinigung gilt uneingeschränkt auch für Geflügel, Hasentiere und Farmwild, bei Farmwild auch unabhängig davon, ob Tiere lebend am Schlachtbetrieb angeliefert oder bereits im Herkunftsbetrieb getötet und entblutet wurden. Den zu verwendenden Vordruck können Sie hier herunterladen:
  • Bei Rindern muss zusätzlich der sogenannte Rinderpass vorliegen und die Schlachtung muss bei der zentralen Datenbank für Rinder (HI-Tier) gemeldet werden.
  • Für Pferde muss bei der Schlachtung der Pferdepass vorhanden sein.
  • Bei Farmwild, das bereits im Haltungsbetrieb getötet und entblutet worden ist, muss eine Gesundheitsbescheinigung mit der Erklärung des amtlichen Tierartzes über die Durchführung der Schlachttieruntersuchung mitgeführt werden.

Soweit die entsprechenden Bescheinigungen der Herkunftsbetriebe nicht vorliegen, darf von den zuständigen amtlichen Tierärzten keine Schlachterlaubnis erteilt werden.