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Hochwasserschutz

Öffnungszeiten & Adressen

Warndreieck

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken bis auf die Ausländerbehörde vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen - Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab dem 27.04.2020

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, sind die Dienststellen mit Ausnahme der Ausländerbehörde für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschieht aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.

 
Ausländerbehörde:

Die Dienstleistungen derAusländerbehörde stehen zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Zur Entzerrung des Publikumsverkehrs ist der Anmelde- und Wartebereich der Ausländerbehörde befristet räumlich erweitert worden. Zu erreichen ist die Ausländerbehörde nur über einen separaten Eingang auf dem Beschäftigtenparkplatz der Kreisverwaltung. Der Weg ist ausgeschildert. Die Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 
Führerschein- und Zulassungsangelegenheiten:

Die Bearbeitung der Führerschein- und Zulassungsangelegenheiten ist nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


Führerscheinanträge müssen grundsätzlich per Post gestellt werden. Für die Antragstellung werde keine Termine vergeben. Terminvereinbarung tel. (ab 8.30 Uhr) unter 02861/681-1340 nur für die Abholung von Führerscheinen oder vorläufige Führerscheine in Borken, Bocholt oder Ahaus. Die Dokumente finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten.


Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich. Für die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges ist keine Terminvereinbarung notwendig. Außerbetriebsetzungen und Ersatzscheinausstellungen für nicht im Kreis Borken zugelassene Fahrzeuge werden derzeit nicht durchgeführt.

 

Jagdscheine:

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt zurzeit nur schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind nicht möglich. 
Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Gelbfieberimpfstelle:

Der Corona-bedingte Shut-down wird gelockert. Ab dem 28.07.2020 ist die Gelbfieberimpfstelle am Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken wieder wie gewohnt dienstags und donnerstags Nachmittag geöffnet. Terminvereinbarung bitte bei Herrn Dr. Ettlinger unter 0170 3277636. Der Zutritt zum Kreishaus ist nur mit Mund-Nase-Schutz gestattet.

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Hochwasserschutz

Hochwasser - ein natürlicher Prozess, der etwa nach stärkeren Niederschlägen immer wieder auftritt. Informationen zur aktuellen Lage können Sie unter den weiterführenden Links finden. Erst wenn durch den höheren Wasserstand jemand oder etwas betroffen oder bedroht sein könnte, wird von einer Hochwassergefahr gesprochen. Wird betrachtet, wer oder was wie genau betroffen sein und wie hoch der mögliche Schaden sein könnte, dann ist dies das Hochwasserrisiko.

Die Europäische Gemeinschaft hat im Jahr 2007 die Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (EG HWRM-RL) verabschiedet. Diese mittlerweile in nationales Recht (Bundes- und Landesgesetze) übernommenen Vorgaben legen den Umgang mit diesem Risiko fest. So ist u.a. das Hochwasserrisiko für Gewässer mit hohem möglichen Schadenspotenzial regelmäßig zu ermitteln, damit sich die Betroffenen über das Risiko informieren und sich somit dem Risiko bewusst werden. Denn nur wer das Risiko kennt kann auch versuchen, es zu minimieren.

Um mögliche Auswirkungen zu verringern, Schäden möglichst zu vermeiden, werden Maßnahmen zum Hochwasserschutz ergriffen. Der Hochwasserschutz umfasst große Maßnahmen von EG-Vorgaben und Bundesgesetzen bis hin zu interkommunalen Konzepten oder Bauwerken, Flussgebietsentwicklung inkl. angepasste Gewässerunterhaltung, aber auch sehr kleine Maßnahmen am einzelnen Gebäude. Somit kann auch jede oder jeder Einzelne zum persönlichen Hochwasserschutz beitragen.

Neben Synergien mit der Wasserrahmenrichtlinie und einer angepassten Gewässerunterhaltung gibt es im Kreis Borken viele Projekte, die sich zusätzlich konkret mit dem Hochwasserschutz beschäftigen. Nach den Hochwasserereignissen im August 2010 im Nordkreis und im Juni 2016 im Süd- sowie anschließend im gesamten Kreisgebiet haben sich neben vielen kleinen und privaten Maßnahmen vor allem die Kommunen auf den Weg gemacht. In Hochwasserschutzkonzepten wird die aktuelle Situation an den Gewässern fachlich analysiert sowie Risiken und Chancen aufgezeigt. Anschließend wird auf dieser Grundlage besprochen, durch welche Maßnahmen das Risiko vor Ort nun effektiv gesenkt werden soll. Daraufhin werden diese Maßnahmen in Planungen konkretisiert und nach den nötigen Vorarbeiten umgesetzt.

Beispiele für Hochwasserschutzkonzepte im Kreisgebiet sind u.a.:

  • Hochwasserschutzkonzept Ahauser Aa und Ölbach (Stadt Ahaus)
  • Hochwasserschutzkonzept Stadtlohn (Stadt Stadtlohn)
  • Hochwasserschutzkonzept Isselburg (Stadt Isselburg)
  • Hochwasserschutzkonzept Legden (Gemeinde Legden)
  • Interkommunales Hochwasserschutzkonzept Issel (alle Kommunen im Einzugsgebiet)
  • Interkommunales Hochwasserschutzkonzept Bocholter Aa (alle Kommunen im Einzugsgebiet)

Unabhängig von baulichen Schutzmaßnahmen werden auch an die Struktur, das Krisenmanagement und die Kommunikation zuständiger Behörden und Akteure laufend überprüft, aufeinander abgestimmt und optimiert. So treffen sich etwa im grenzüberschreitenden deutsch-niederländischen Arbeitskreis Hochwasser in regelmäßigen Abständen Vertreter der Wasserwirtschaft als auch des Bevölkerungsschutzes, um Kontakte herzustellen, die Zusammenarbeit zu verbessern und etwa die Bewältigung von Krisenfällen gemeinsam zu üben. Dies wirkt sich bis auf die internen Strukturen aus, wo für Hochwasserereignisse Krisenmanagementpläne erstellt und Strukturen entsprechend angepasst werden.

Den ersten Schritt haben Sie mit dem Besuch dieser Seite bereits gemacht: Sie informieren sich über Hochwasser. Nur wer sich des Themas bewusst ist und sich über die mögliche eigene Betroffenheit beispielsweise in Überschwemmungsgebieten informiert kann anschließend entscheiden, ob oder in welchem Umfang Maßnahmen zur Reduzierung eines Hochwasserrisikos nötig sind.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Informationen über das lokale Hochwasserrisiko zu erhalten. Neben den entsprechenden Karten gemäß europäischer Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie sind diese Informationen auch in Kartendiensten des Landes sowie im kreiseigenen Geodatenatlas oder ggf. auf der Seite Ihrer Kommune verfügbar. Dort können Sie gezielt nach Adressen oder Gebäuden suchen und sich einen Eindruck der verschiedenen Ausmaße möglicher Hochwasserereignisse verschaffen. Einige Quellen sind unter den weiterführenden Links aufgeführt.

Sollten Sie nach diesem Überblick entscheiden, Ihren Schutz erhöhen zu wollen, so bieten sich viele verschiedene und auf Ihre individuelle Situation zugeschnittene Möglichkeiten. Eine Orientierung zur weiteren Information bieten ebenfalls die unten aufgeführten Links. Möglichkeiten sind unter anderem das Prüfen der eigenen Versicherungssituation vor allem in Bezug auf eine Elementarschäden, die Situation rund um das Gebäude wie freigeräumte Gullischächte, Rückschlagklappen am Abwasserkanal oder leichte Erhöhungen vor Kellerschächten, Außentreppenabgängen, (Tief-) Garagenzufahrten und vieles mehr.