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invasive Arten

Öffnungszeiten & Adressen

Warndreieck

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, werden ab sofort die Dienststellen für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschiet aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.

Die Bearbeitung der Führerschein- und Zulassungsangelegenheiten ist nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Terminvereinbarung für Führerscheinabholungen in Borken nur telefonisch möglich unter 02861/681-1340. Antragsstellungen nur noch schriftlich. Die Dokumente finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten. Ab sofort werden keine Führerscheinangelegenheiten mehr in den Nebenstellen in Ahaus und Bocholt bearbeitet.

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt ab sofort nur noch schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind somit nicht mehr möglich. 

Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur in zwingend notwendigen, unaufschiebbaren Fällen und nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich.


Wir bitten um Ihr Verständnis.

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Unter invasiven Arten versteht man gebietsfremde Arten (Neobiota), die negative Auswirkungen auf die heimische Flora und Fauna haben oder wirtschaftliche Schäden verursachen. Dabei sind all jene Arten gebietsfremd, die nach der Entdeckung Amerikas eingeschleppt oder eingeführt wurden. Pflanzen heißen Neophyten, Tiere Neozoen.

Unter anderem zählen Bisam, Nutria, Waschbär, Nilgans und die Schwarzmaul Grundel zu den Neozoen. Die bekanntesten Vertreter der Neophyten sind die Herkulesstaude (auch Riesenbärenklau), das Drüsige Springkraut, die Späte Traubenkirsche sowie der Sachalin-Staudenknöterich.

Bisam und Nutria halten sich vorwiegend in schwach fließenden Gewässern mit sandigen Böschungen auf und schädigen durch ihre Wühltätigkeit in erheblichem Umfang die Standfestigkeit der Deiche, Böschungen und Dämme. Zudem schädigen Sie landwirtschaftliche Feldfrüchte sowie nachweislich Wiesenvogelgelege und Schilfpflanzen.

Im Rahmen einer Schulung des Kreises Borken können interessierte Personen den Sachkunde-Ausweis erwerben, um sich gegenüber Gewässeranliegern und sonstigen Betroffenen als Bisam- und Nutriafänger auszuweisen. Die Wasser- und Bodenverbände beauftragen die Bisam- und Nutriafänger und organisieren die Bekämpfung.

Invasive Pflanzen zeichnen sich oftmals durch ihre enorme Verbreitungsfähigkeit aus. So kommt die Späte Traubenkirsche (Prunus serotina) im Kreis Borken fast flächendeckend vor. Besonders in Hecken kann man sie regelmäßig finden, da sie einen enormen Stockausschlag besitzt und sobald man sie auf den Stock setzt im nächsten Jahr viel präsenter ist.

Eine weitere Art, die sich stark ausbreitet ist das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera). Ähnlich wie die heimische Art, das Großes Springkraut (Impatiens noli-tangere), verteilt auch das Drüsige Springkraut seine Samen bei Berührung explosionsartig, sodass diese mehrere Meter weit geschleudert werden. Darüber hinaus werden die Samen besonders durch Gewässer verteilt. Bei Hochwasser werden die auf den Grund gesunkenen Samen aufgewirbelt und weit verbreitet. Dies erklärt, weshalb das Drüsige Springkraut sehr häufig in Gewässernähe Dominanzbestände bildet und dadurch das Konkurrenz und Mengenverhältnis zu heimischen Arten verschiebt.

Die Herkulesstaude (Heracleum giganteum) oder auch Riesen-Bärenklau breitet sich entlang von Gewässern aufgrund der schwimmfähigen Samen aus. Er bildet eine schnell wachsende, hohe und dichte Vegetationsdecke die andere Arten unterdrückt und verdrängt. Besondere Brisanz bekommt die Herkulesstaude, da ihr Pflanzensaft toxisch ist und in Verbindung mit Licht zu schweren Hautverbrennungen führt. Berührungen sollten daher vermieden werden, sodass auch die Bekämpfung erschwert wird.