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Grundlagen der Klimaschutzarbeit

Die Grundlage der Klimaschutzarbeit im Kreis Borken bildet das im Jahr 2023 fortgeschriebene Klimaschutzkonzept. Die Klimaschutzarbeit im Kreis Borken hat sich über die letzten Jahre entwickelt, Maßnahmen und Netzwerke bauen auf Projekten aus der Vergangenheit auf, die im Rahmen der Umsetzung des vorangegangene Klimaschutzkonzepts aus dem Jahr 2014 angestoßen und umgesetzt wurden. Diese werden in jährlich erscheinenden Klimaschutz- Maßnahmenberichten festgehalten. Die entwickelte Dachmarke ‚KlimaKreis Borken‘ verdeutlicht, dass alle Akteure im Thema Klimaschutz im Kreis Borken an einem Strang ziehen und etwas gemeinsam auf den Weg bringen.

Digitale Projektlandkarte Klimaschutz

Als Bestandteil der Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts dient die digitale Projektlandkarte als Format, auf dem sich unterschiedliche Akteure aus dem Kreis Borken über ein Online-Formular eintragen und so ihre Klimaschutzprojekte auf einer Karte verorten und vorstellen können.

Projekte können über das Online-Forum der Allianz für Klimaschutz eingestellt werden.

Bereits im Jahr 2009 hat der Kreis Borken als einer der ersten Kreise in NRW ein erstes Klimaschutzkonzept mit eigenen Mitteln erstellt. Im Jahr 2014 erstellte der Kreis Borken dann, unter Mitwirkung vielfältiger Akteure, ein Integriertes Klimaschutzkonzept für das Kreisgebiet. Im Jahr 2023 wurde das erneut fortgeschriebene „Klimaschutzkonzept 3.0“ verabschiedet. Erneutes Ziel der Konzepterstellung war die Einbindung der mitwirkenden Akteure, die Erhebung und Integration bereits bestehender Aktivitäten sowie die gezielte Ergänzung durch verschiedene Maßnahmen. Im Fokus steht auch die Nutzung von Synergieeffekten zur Klimaschutzarbeit im gesamten Kreisgebiet sowie in Zusammenarbeit mit den Nachbarkreisen im Münsterland.

Während der Umsetzung der ersten Klimaschutzkonzepte ist bereits viel erreicht worden, was sich unter anderem in einem hohen Autarkiegrad bei den erneuerbaren Energien im Kreisgebiet widerspiegelt – knapp 80 Prozent unseres Strombedarfs werden schon jetzt regenerativ erzeugt. Das große Ziel ist, dass der Kreis Borken bis spätestens 2040 klimaneutral ist.