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Liegenschaftskataster: Fortführung / Teilung

Öffnungszeiten & Adressen

Dienststellen der Kreisverwaltung Borken bleiben mit Terminvereinbarung unter Berücksichtigung von „3G“ geöffnet

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung Borken zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus beispielsweise in Wartezonen zu vermindern, ist der Zutritt zu den Dienststellen dieser Behörde (Kreishaus Borken und Nebenstellen im Kreisgebiet) ab Mittwoch, 01.12.2021, nur noch unter Einhaltung der „3G-Regelung“ (Geimpft, Genesen, Getestet) möglich. Ein entsprechender Nachweis ist mitzuführen und bei Aufforderung vorzuzeigen. Im Besuchsverkehr wird damit das umgesetzt, was für die Beschäftigten der Kreisverwaltung bereits seit der vergangenen Woche verbindlich gilt.

Wichtiger Hinweis in dem Zusammenhang: Persönliche Besuche sind mit Ausnahme der Ausländerbehörde weiterhin nur nach Terminvereinbarung möglich.

Ausländerbehörde:

Die Ausländerbehörde des Kreises Borken ist zu den gewohnten Servicezeiten (montags, dienstags und freitags: 08.00 -12.00 Uhr und donnerstags: 08.00 - 16.00 Uhr) für den freien Publikumsverkehr geöffnet. Eine persönliche Vorsprache unter Einhaltung der Hygieneregeln ist möglich. Eine vorherige Terminvereinbarung und ein negatives Testergebnis sind nicht erforderlich.

 
Führerscheine:

Die neuen, zurzeit geltenden Regelungen bezüglich der Führerscheinbeantragung und -abholung finden Sie auf der Seite „Auto & Verkehr

 

Kfz-Zulassung:

Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich.

 

Jagdscheine:

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt zurzeit nur schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind nicht möglich.

 

Elterngeldstelle:

Die Elterngeldstelle ist für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Eine telefonische Beratung erfolgt über die Servicerufnummer 02861/681-1466. Von zwischenzeitlichen Anfragen über den Bearbeitungsstand oder über den Eingang von Unterlagen bitten wir Abstand zu nehmen. Sie erhalten unaufgefordert Nachricht.

 

Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz:

Für die Einsichtnahme in ausgelegte Antragsunterlagen oder Genehmigungsbescheide im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung von Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nutzen Sie bitte vordringlich die Einsichtnahme über das Internet (www.kreis-borken.de/bauen-bekanntmachungen). Die Auslegungszeiträume werden auf Grund der Sondersituation bis zur Einwendungs- bzw. Klagefrist ausgeweitet. Sollte Ihnen eine Online-Einsicht nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an die Immissionsschutzbehörde (Kontakte unten auf der Seite).

 

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Zentrale Auskunft:

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Tel.: +49 2861 681-6330
E-Mail: info-katasterkreis-borkende

Was führt zur Fortführung (Aktualisierung) des Liegenschaftskatasters?
Übernahme von Vermessungsschriften
Die von den Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren/innen, den Vermessungsbehörden und dem Fachbereich Geoinformation und Liegenschaftskataster durchgeführten Vermessungen zur Teilung von Grundstücken, Grenzvermessungen, Gebäudeeinmessungen, Baulandumlegungen sowie Flurbereinigungen werden in das Liegenschaftskataster übernommen.

Wer beantragt die Übernahme?
Die beauftragten Vermessungsstellen übergeben die in den Vermessungsschriften nachgewiesen Vermessungsergebnisse an uns und beantragen deren Übernahme und somit die Fortführung des Liegenschaftskatasters.

Was geschieht bei der Übernahme einer Teilungsvermessung?
Die eingereichten Vermessungsschriften werden in der Reihenfolge ihres Eingangs zunächst entsprechend den gesetzlichen Vorschriften geprüft und aufbereitet. Anschließend werden die erhobenen Daten in das Amtliche LiegenschaftsKatasterInformationsSystem (ALKIS®) eingefügt:

  • die neu gebildeten Grenzen werden in ALKIS® eingetragen,
  • die neu entstandenen Flurstücke erhalten eigene Katasterbezeichnungen (Gemarkung, Flur- und Flurstücksnummer),
  • die Flächengröße, Lagebezeichnung und sonstige Angaben werden aktualisiert.

Wie erfahren Sie, dass die Teilungsvermessung in das Liegenschaftskataster übernommen wurde?
Als Ergebnis der Katasterfortführung erhalten die Eigentümer oder Antragsteller sowie Grundbuchamt und Finanzamt eine Fortführungsmitteilung. Diese Fortführungsmitteilung besteht aus einem aktualisierten Kartenauszug und einen Nachweis über die Flurstücke vor und nach der Fortführung.
Mit diesen Unterlagen (Auflassungsschriften) kann der Notar  die Eigentumsumschreibung im Grundbuch beantragen.

Was geschieht bei der Übernahme einer Gebäudeeinmessung?
Auch hier werden zunächst die eingereichten Vermessungsschriften  in der Reihenfolge ihres Eingangs entsprechend den gesetzlichen Vorschriften geprüft und aufbereitet. Anschließend werden die erhobenen Daten in das Amtliche LiegenschaftsKatasterInformationsSystem (ALKIS®) eingefügt:

  • die eingemessenen Gebäude werden in ALKIS® eingetragen,
  • Gebäudeart, Nutzungsart des Grundstücks und Lagebezeichnung werden aktualisiert.

Wie erfahren Sie, dass die Einmessung ihres Gebäudes in das Liegenschaftskataster übernommen wurde?
Nach erfolgter Fortführung des Liegenschaftskatasters erhalten die Eigentümer einen Auszug aus der Liegenschaftskarte mit der aktualisierten Gebäudedarstellung.

Was geschieht mit den von den Vermessungsstellen übergebenen Vermessungsschriften?
Die für die Fortführung des Liegenschaftskatasters verwendeten Unterlagen werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften archiviert.

Welche sonstigen Fortführungen (Aktualisierungen) des Liegenschaftskatasters fallen an?
Übernahme von Anträgen auf:

  • Flurstücksverschmelzungen (Zusammenfassen von zwei oder mehreren Flurstücken, die örtlich und wirtschaftlich eine Einheit bilden),
  • Änderung der Lagebezeichnungen,
  • Änderung der Nutzungsarten,
  • Änderungen der Klassifizierung,
  • Angaben zum Flurstück wie Umlegungs- und Flurbereinigungsverfahren,
  • Änderung der Bodenschätzungsergebnisse durch Nachschätzung sowie
  • Mitteilungen der Grundbuchämter über Eigentumswechsel.

Gesetz über die Landesvermessung und das Liegenschaftskataster (Vermessungs- und Katastergesetz - VermKatG NRW)

Gebührenordnung für das amtliche Vermessungswesen und die amtliche Grundstückswertermittlung in Nordrhein-Westfalen (Vermessungs- und Wertermittlungskostenordnung - VermWertKostO NRW )

Welche Gebühren fallen an?
Für die Fortführung des Liegenschaftskatasters auf Grund einer Teilungsvermessung fällt eine Übernahmegebühr an, die sich nach der „Gebührenordnung für das amtliche Vermessungswesen und die amtliche Grundstückswertermittlung in Nordrhein-Westfalen“ richtet. Diese Gebühr ist abhängig von der Anzahl der entstandenen Flurstücke, deren Größe, dem Bodenwert des Vermessungsgebietes und der Anzahl der Auflassungsschriften.

Für die Fortführung des Liegenschaftskatasters auf Grund einer Grenzvermessung wird eine Grundgebühr und eine Gebühr, abhängig von der Anzahl der abgemarkten Grenzpunkte, erhoben.

Für die Fortführung des Liegenschaftskatasters auf Grund einer Gebäudeeinmessung fällt keine Übernahmegebühr an.