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Trinkwasseruntersuchung

Kontakte

Fachabteilungsleiterin; Fachärztin für Allgemeinmedizin und Internistin
Frau Dr. Abele-Haupts 02861 82-1080 F.Abele-Hauptskreis-borkende
Gesundheitsingenieur
Herr Münstermann 02861 82-1054 F.Muenstermannkreis-borkende
Gesundheitsaufseherin; Borken, Gescher, Heiden, Reken
Hertog, Doris 02861 82-1055 d.hertogkreis-borkende
Hygienekontrolleur; Gronau, Heek, Schöppingen, Südohn, Velen
Herr Hausmann 02561 912-133 d.hausmannkreis-borkende
Gesundheitsaufseher; Ahaus, Legden, Stadtlohn, Vreden
Bußhoff, Christoph 02561 912-132 c.busshoffkreis-borkende
Hygienekontrolleurin; Bocholt, Isselburg, Raesfeld, Rhede
Klümper, Karin 02871 270-114 K.Kluemperkreis-borkende

Öffnungszeiten & Adressen

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken


Nebenstellen des Fachbereichs Gesundheit

Bahnhofstr. 93
48683 Ahaus

Ostwall 67
46395 Bocholt

Eschweg 8
48599 Gronau (Westf.)

 

 

Um Schädigungen der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheitserreger, zu vermeiden, ist es erforderlich Wasserversorgungsanlagen und das daraus geförderte Wasser für den menschlichen Gebrauch regelmäßig zu überprüfen. Dies gilt sowohl für Wasser der öffentlichen Trinkwasserversorgung als auch für Trinkwasser aus privaten Hausbrunnen. Um das zu gewährleisten, berät der Fachbereich Gesundheit Sie über die Durchführung der Untersuchungen und gibt Auskunft zu Fragen oder bei Problemen.

Im Kreis Borken versorgen zwölf Trinkwasserversorgungsunternehmen etwa 94 % der Bevölkerung mit Trinkwasser aus dem öffentlichen Trinkwasserversorgungsnetz. Dazu nutzen die Versorgungsunternehmen eine Vielzahl von Grundwasserbrunnen in zwölf Wasserwerken und befördern das Trinkwasser über spezielle Trinkwasserbehälter an die Verbraucher.
Im Rahmen der Trinkwasserüberwchung werden regelmäßig Prüfungen der Trinkwasserversorgungsanlagen (Wasserwerke, Trinkwasserbehälter, usw.) vor Ort sowie monatlich Kontrollen der gesetzlich vorgeschriebenen regelmäßigen mikrobiologischen und chemischen Trinkwasseruntersuchungen durchgeführt.

Etwa 6 % der Bevölkerung im Kreis Borken ist nicht an das öffentliche Trinkwasserversorgungsnetz angeschlossen und muss sich deshalb über eigene Hauswasserversorgungs- bzw. Brunnenanlagen (Kleinanlagen) mit Trinkwasser versorgen. Auch diese Anlagen werden durch den Fachbereich Gesundheit überwacht.

Die aktuelle Trinkwasserverordnung sieht vor, dass Großanlagen in Warmwasser-Installationen größerer Mietwohngebäude überwacht werden. Die Überwachung derartiger Anlagen beinhaltet eine regelmäßige Untersuchungspflicht auf Legionellen. Großanlagen zur Trinkwassererwärmung sind Speicher-Trinkwassererwärmer oder zentrale Durchfluss-Trinkwassererwärmer mit einem Inhalt von mehr als 400 l und/oder 3 l in jeder Rohrleitung zwischen dem Abgang des Trinkwassererwärmers und der Entnahmestelle. Die Untersuchungen auf Legionellen sind von den Betreibern der Anlagen ohne weitere Aufforderung zu veranlassen.

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) definiert alle Anlagen, die Trinkwasser an Dritte abgeben oder für den menschlichen Gebrauch zur Verfügung stellen, als B-Anlagen. Dritte sind Verbraucher, Nutzer oder Angestellte. Dazu zählen alle Anlagen bei Vermietung oder Verpachtung.

Bei diesen Anlagen muss alle drei Jahre ein großer Parameter-Umfang untersucht werden (s. Downloads). Hinzu kommen jährliche erweiterte mikrobiologische Untersuchungen. Eine Veränderung/Verringerung von Probenumfang und/oder -häufigkeit kann über die Durchführung einer Risikobewertung (=RAP) beantragt werden. Eine solche Risikobewertung (§ 14  Abs. 2a TrinkwV) muss durch eine Person mit Fachkenntnis erfolgen. Ein schriftlicher Risikobewertungsbericht muss vorgelegt werden. Dazu müssen entsprechende Untersuchungsergebnisse aus mindestens drei Jahren vorgelegt werden. Eine solche Risikobewertung würde dann bei Genehmigung für fünf Jahre gelten, müsste danach erneuert werden. Nicht möglich ist dies für bakteriologische Parameter.

Neu ist zusätzlich, dass für alle B-Anlagen eine Reihe von Daten per Fragebogen (s. Downloads) erhoben werden müssen, um den Vorgaben des Landes NRW zu entsprechen.