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Integration/Migrationsberatung

Öffnungszeiten & Adressen

Warndreieck

Achtung: geänderte Öffnungszeiten an den Karnevalstagen

An Altweiber, 20. Februar 2020, sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Borkener Kreishaus einschließlich der Nebenstellen in Ahaus, Bocholt, Gescher, Gronau, Rhede und Stadtlohn bis 12.30 Uhr erreichbar. Am Rosenmontag, 24. Februar 2020, sind die Büros der Kreisverwaltung und der Nebenstellen bis 12 Uhr besetzt. Da an dem Tag die Stadtverwaltung in Bocholt nicht geöffnet ist, bleibt auch die dortige Zulassungsstelle des Kreises am Rosenmontag ganztägig geschlossen. Beim kult Westmünsterland in Vreden gelten die gewohnten Öffnungszeiten.

Öffnungszeiten der Abteilung Ausländerwesen:

  • montags, dienstags und freitags: 08.00 -– 12.00 Uhr
  • donnerstags: 08.00 –- 16.00 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Etage 0A

E-Mail (Funktionspostfach): abh(at)kreis-borken.de

Ausländerinnen und Ausländer, die bereits seit längerer Zeit rechtmäßig im Bundesgebiet leben, sollen in das wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben der Bundesrepublik Deutschland integriert werden. Dazu können sie an einem Integrationskurs teilnehmen.

Ein Integrationskurs besteht aus

  • einem Basis- und Aufbausprachkurs von insgesamt 600 Stunden zur Erlangung ausreichender deutscher Sprachkenntnisse und; dieser wird abgeschlossen mit dem Test "Deutschtest für Zuwanderer"
  • einem Orientierungskurs von 30 Stunden zur Vermittlung von Kenntnissen der Rechtsordnung, der Kultur und der Geschichte in Deutschland; dieser wird abgeschlossen mit dem Test "Leben in Deutschland"

Berechtigte/Verpflichtete
Asylberechtigte, anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte werden bei der Erteilung eines Aufenthaltstitels zur Teilnahme an einem Integrationskurs verpflichtet, wenn sie sich nicht auf einfache bzw. ausreichende Art in deutscher Sprache verständigen können und sich dauerhaft im Bundesgebiet aufhalten (§ 44a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AufenthG). Auch wenn sie sich auf einfache Art verständigen können, können die Ausländerbehörden  eine Verpflichtung zur Teilnahme an einem Integrationskurs aussprechen (§ 44a Abs. 1 Satz 7 AufenthG).

Personen mit einem Abschiebeverbot werden nicht zur Teilnahme an einem Integrationskurs berechtigt oder verpflichtet. Sie können aber einen Antrag zur Zulassung zu einem Integrationskurs stellen (§ 44 Abs. 4 AufenthG). Auch Ausländer, die in Besitz einer Aufenthaltsgestattung sind und bei denen ein rechtmäßiger dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist, Ausländer mit einer Ermessensduldung sowie Ausländer mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG können einen Antrag auf Zulassung zu einem Integrationskurs stellen. Das gleiche gilt für Unionsbürger. Personen, die in Besitz einer Duldung nach § 60a Abs. 2 Satz 1 AufenthG sind, sind grundsätzlich nicht zu einer Teilnahme an einem Integrationskurs berechtigt.

In der ersten Zeit  in Deutschland wird Ihnen wahrscheinlich vieles fremd erscheinen.

Informieren Sie sich daher so gut wie möglich und nutzen Sie die kostenlosen Beratungsangebote.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Migrationsberatung helfen Ihnen, Ihre Probleme zu folgenden Themen zu lösen:

  • Deutsch lernen (z.B.: Wo kann ich Deutsch lernen? Wer bezahlt den Kurs?)
  • Schule und Beruf (z.B.: Wird mein Schulabschluss / Ausbildung anerkannt? Wie finde ich Arbeit?)
  • Wohnen (z.B.: Wie finde ich eine Wohnung?)
  • Gesundheit (z.B.: Brauche ich eine Krankenversicherung? Wie finde ich einen Arzt?)
  • Ehe, Familie und Erziehung ( z.B.: Wer hilft mir während der Schwangerschaft oder bei Eheproblemen?)

Folgende Organisationen bieten eine kostenlose Migrationsberatung an:

Caritasverband für die Dekanate Ahaus und Vreden e.V.
Fachdienst für Integration und Migration

Caritasverband für das Dekanat Borken e.V.
Fachdienst für Integration und Migration

Deutsches Rotes Kreuz im Kreis Borken

AWO Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen

Integrationskursträger können Kursabschnitte nach deren Abschluss beim Bundesamt abrechnen. Bei der Kostenerstattung wird nach allgemeinen und speziellen Integrationskursen unterschieden. Zur Abrechnung sind beim Bundesamt folgende Unterlagen vorzulegen: