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Familienzusammenführung

Kontakt

Öffnungszeiten & Adressen

Öffnungszeiten der Abteilung Ausländerwesen:

  • montags, dienstags und freitags: 08.00 -– 12.00 Uhr
  • donnerstags: 08.00 –- 16.00 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Etage 0A

E-Mail (Funktionspostfach): abh(at)kreis-borken.de

Die Aufenthaltserlaubnis zur Herstellung und Wahrung der familiären Lebensgemeinschaft im Bundesgebiet für ausländische Familienangehörige (Familiennachzug) wird zum Schutz von Ehe und Familie gemäß Artikel 6 des Grundgesetzes erteilt und verlängert.

Die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Familiennachzugs kann versagt werden, wenn derjenige, zu dem der Familiennachzug stattfindet, für den Unterhalt von anderen ausländischen Familienangehörigen oder anderen Haushaltsangehörigen auf Sozialhilfe angewiesen ist.

Ausländer mit Wohnsitz im Ausland

Ausländer mit Wohnsitz im Ausland müssen in der Regel bereits im Heimatland bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung ein nationales Visum (nicht Besuchsvisum!) beantragen und können erst mit diesem gültigen Visum einreisen. Nach der Einreise kann dann eine entsprechende Aufenthaltserlaubnis bei der Ausländerbehörde beantragt werden.
Die Notwendigkeit eines Visums gilt nicht für:

  • EU-Freizügigkeitsberechtigte
  • Staatsangehörigee der EWR-Staaten
  • Staatsangehörige der Staaten Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, der Vereinigten Staaten von Amerika, der Republik Korea. Angehörige dieser Staaten können auch nach der Einreise ein Aufenthaltsrecht beantragen.

Bei der Beantragung eines Visums zur Familienzusammenführung müssen bei der Auslandsvertretung verschiedene Unterlagen vorgelegt werden. Ist der in Deutschland lebende Familienangehörige Asylberechtigter oder anerkannter Flüchtling, gelten für den Familiennachzug unter Umständen erleichterte Bedingungen.

 
Ausländer mit Wohnsitz im Inland

Ausländer mit Wohnsitz im Inland, die bereits eine befristete Aufenthaltserlaubnis besitzen, müssen diese regelmäßig verlängern lassen. Hierbei ist es wichtig, dass der Verlängerungsantrag rechtzeitig – das heißt ca. acht Wochen vor Ablauf Ihres bisherigen Aufenthaltstitels – bei der Ausländerbehörde eingeht.

Dem Ehegatten ist eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wenn der in Deutschland lebende ausländische Ehegatte

  • eine Niederlassungserlaubnis besitzt,
  • eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen (ausgenommen § 25 Abs. 4 und 5 AufenthG) besitzt,
  • seit fünf Jahren eine Aufenthaltserlaubnis besitzt oder
  • eine Aufenthaltserlaubnis besitzt und die Ehe bei deren Erteilung bereits bestand und die Dauer seines Aufenthalts voraussichtlich über ein Jahr betragen wird.

Dem minderjährigen ledigen Kind welches das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wenn der hier lebende ausländische Elternteil

  • eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen (ausgenommen § 25 Abs. 4 und 5 AufenthG) besitzt oder
  • eine Niederlassungserlaubnis als Asylberechtigter besitzt oder
  • beide Eltern oder der allein personensorgeberechtigte Elternteil eine Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis besitzen und das Kind seinen Lebensmittelpunkt zusammen mit seinen Eltern oder dem allein personensorgeberechtigten Elternteil in das Bundesgebiet verlegt.