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Aufenthaltserlaubnis

Kontakt

Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte

Borken, Heiden, Gescher
Frau Uphues +49 2861 681 3064 l.uphueskreis-borkende
Isselburg, Raesfeld, Reken, Velen, Ahaus
Herr Schwan +49 2861 681 3063 c.schwankreis-borkende
Gronau, Heek, Legden, Schöppingen
Frau Tubes +49 2861 681 3055 l.tubeskreis-borkende
Rhede, Stadtlohn, Südlohn, Vreden
Frau Hollands +49 2861 681 3056 m.hollandskreis-borkende

Öffnungszeiten & Adressen

Warndreieck

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, werden ab sofort die Dienststellen für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschiet aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.

Die Bearbeitung der Führerschein- und Zulassungsangelegenheiten ist nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Terminvereinbarung für Führerscheinabholungen in Borken nur telefonisch möglich unter 02861/681-1340. Antragsstellungen nur noch schriftlich. Die Dokumente finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten. Ab sofort werden keine Führerscheinangelegenheiten mehr in den Nebenstellen in Ahaus und Bocholt bearbeitet.

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt ab sofort nur noch schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind somit nicht mehr möglich. 

Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur in zwingend notwendigen, unaufschiebbaren Fällen und nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich.


Wir bitten um Ihr Verständnis.

Öffnungszeiten der Abteilung Ausländerwesen:

  • montags, dienstags und freitags: 08.00 -– 12.00 Uhr
  • donnerstags: 08.00 –- 16.00 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Etage 0A

E-Mail (Funktionspostfach): abh(at)kreis-borken.de

Wenn Sie Ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegen möchten oder bereits nach Deutschland gezogen sind, sind für Sie die Regelungen des Aufenthaltsrechts besonders wichtig.

Wenn Sie kein Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates der Europäischen Union (EU) oder eines der anderen Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sind, benötigen Sie für den Aufenthalt in Deutschland grundsätzlich einen Aufenthaltstitel.

Jeder Aufenthaltstitel muss erkennen lassen, ob die Ausübung einer Erwerbstätigkeit erlaubt ist. Neben dem Visum für die Einreise und den anschließenden kurzfristigen Aufenthalt wird der Aufenthaltstitel erteilt als

Der elektronische Aufenthaltstitel (eAT) besitzt einen kontaktlosen Chip im Karteninneren, auf dem die biometrischen Merkmale (Lichtbild und zwei Fingerabdrücke), Nebenbestimmungen (Auflagen) und die persönlichen Daten gespeichert sind. Zusätzlich enthält der Chip die Möglichkeit einen elektronischen Identitätsnachweis zu nutzen.


Die Aufenthaltserlaubnis ist zeitlich befristet. Sie wird erteilt für Personen, die
  • in Deutschland eine Ausbildung machen möchten (§§ 16-17 Aufenthaltsgesetz)
  • in Deutschland arbeiten möchten (§§ 18-21 Aufenthaltsgesetz)
  • aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen in Deutschland bleiben können (§§ 22-26 Aufenthaltsgesetz)
  • aus familiären Gründen nach Deutschland zuwandern (§§ 27-36 Aufenthaltsgesetz)
  • Ausländer und ehemalige Deutsche, die nach Deutschland zurückkehren wollen (§§ 37, 38 Aufenthaltsgesetz)
  • in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union ein Daueraufenthaltsrecht besitzen (§ 38a Aufenthaltsgesetz)
Eine Aufenthaltserlaubnis kann verlängert werden. Dabei sind grundsätzlich verschiedene Voraussetzungen geknüpft..

Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie Ihren Verlängerungsantrag während der Gültigkeitsdauer Ihrer laufenden Aufenthaltserlaubnis stellen. Verspätet gestellte Anträge können erhebliche Nachteile für Sie bringen (Verlust der Arbeitserlaubnis, anzurechnende Aufenthaltszeiten).

  1. Der Antrag zur Erteilung eines Aufenthaltstitels wird bei der Ausländerbehörde gestellt. Handelt es sich um eine Verlängerung des Aufenthaltstitels, sollten Sie diese ca. zwei Monate vor Ablauf des alten Aufenthaltstitels beantragen. Die Aufenthaltstitel werden ausschließlich in der Bundesdruckerei in Berlin gedruckt, weshalb ein Antragsverfahren in der Regel mindestens 8 Wochen dauert.
  2. Nach der Antragstellung wird von der Ausländerbehörde geprüft, ob ein Aufenthaltstitel erteilt werden kann. Gegebenenfalls werden hierfür Unterlagen oder Dokumente von Ihnen angefordert.
  3. Kommt die Ausländerbehörde zu dem Entschluss, dass ein Aufenthaltstitel erteilt werden kann, müssen im Rahmen einer persönlichen Vorsprache noch Ihre biometrischen Daten (biometrisches Passfoto, Fingerabdrücke) aufgenommen werden.
  4. Anschließend bestellt die Ausländerbehörde den Aufenthaltstitel bei der Bundesdruckerei in Berlin.
  5. Sie erhalten ein Schreiben von der Bundesdruckerei und danach ein Schreiben der Ausländerbehörde Borken zur Abholung des Aufenthaltstitels.
  6. Bei der Abholung des Aufenthaltstitels wird der alte Aufenthaltstitel eingezogen. Gegebenenfalls erfolgt eine Gebührenzahlung.

Die Kosten für die Erteilung eines Aufenthaltsititels sind unterschiedlich und von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum Beispiel sind die Kosten bei einem minderjährigen Antragssteller geringer als bei einem Erwachsenen. Die Gebühren richten sich nach §§ 44 - 54 Aufenthaltsverordnung und können beim zuständigen Sachbearbeiter in Erfahrung gebracht werden.

Aufgrund der vielfältigen Aufenthaltszwecke (Familie, Arbeit, humanitäre Gründe) können die vorzulegenden Unterlagen stark variieren. Erkundigen Sie sich bitte beim zuständigen Sachbearbeiter.