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Wohnen: Eigenheimförderung

Kontakt

Fachabteilungsleitung; Förderung von Mietwohnungen und Heimplätzen; Aufsichtsangelegenheiten; Wohnraumförderung
Brune, Claudia +49 2861 681-6865 c.brunekreis-borkende
Technische Prüfung; Beratung für behindertengerechtes Wohnen
Eynk, Helga +49 2861 681-6775 h.eynkkreis-borkende
Wohnraumförderung; Eigenheimförderung; Modernisierungsförderung; Schwerbehindertenförderung
Hörst, Werner +49 2861 681-6866 w.hoerstkreis-borkende
Jähn, Ursula +49 2861 681-6868 u.jaehnkreis-borkende

Öffnungszeiten & Adressen

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen - Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Warndreieck

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, sind die Dienststellen größtenteils für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschieht aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.

 
Ausländerbehörde:

Die Ausländerbehörde des Kreises Borken ist zu den gewohnten Servicezeiten (montags, dienstags und freitags: 08.00 -12.00 Uhr und donnerstags: 08.00 - 16.00 Uhr) für den freien Publikumsverkehr geöffnet. Eine persönliche Vorsprache unter Einhaltung der Hygieneregeln ist möglich. Eine vorherige Terminvereinbarung und ein negatives Testergebnis sind nicht erforderlich.

 
Führerscheine:

Die neuen, zurzeit geltenden Regelungen bezüglich der Führerscheinbeantragung und -abholung finden Sie auf der Seite „Auto & Verkehr

 

Kfz-Zulassung:

Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich. Für die Termine ist kein negativer Schnelltest erforderlich.Außerbetriebsetzungen und Ersatzscheinausstellungen für nicht im Kreis Borken zugelassene Fahrzeuge werden derzeit nicht durchgeführt.

 

Jagdscheine:

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt zurzeit nur schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind nicht möglich.

 

Elterngeldstelle:

Sprechstunden der Elterngeldstelle in der Nebenstelle des Kreises in Ahaus finden bis auf Weiteres nicht statt.

 

Gelbfieberimpfstelle:

Der Corona-bedingte Shut-down wird gelockert. Ab dem 28.07.2020 ist die Gelbfieberimpfstelle am Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken wieder wie gewohnt dienstags und donnerstags Nachmittag geöffnet. Terminvereinbarung bitte bei Herrn Dr. Ettlinger unter 0170 3277636. Der Zutritt zum Kreishaus ist nur mit Mund-Nase-Schutz gestattet.

 

Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz:

Für die Einsichtnahme in ausgelegte Antragsunterlagen oder Genehmigungsbescheide im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung von Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nutzen Sie bitte vordringlich die Einsichtnahme über das Internet (www.kreis-borken.de/bauen-bekanntmachungen). Die Auslegungszeiträume werden auf Grund der Sondersituation bis zur Einwendungs- bzw. Klagefrist ausgeweitet. Sollte Ihnen eine Online-Einsicht nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an die Immissionsschutzbehörde (Kontakte unten auf der Seite).

 

Öffnungszeiten des Fachbereiches "Bauen, Wohnen und Immissionsschutz":

  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Zentrale Auskunft:

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an
Tel. +49 2861 681-6725 oder +49 2861 681-6726.

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Viele Menschen wünschen sich ein Leben im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Neubau/Neuschaffung von selbstgenutzten Wohnungen bzw. den Erwerb neuer Wohnungen und den Erwerb von Gebrauchtimmobilien. Es werden Darlehen mit sehr günstigen Zinkskonditionen und mit attraktiven Tilgungsnachlässen von 7,5 % ("geschenktes Geld") gewährt. Auf einzelne Darlehensbestandteile wird sogar ein Tilgungsnachlass von 50 % gewährt.

Gefördert werden können alle Haushalte,

  • deren Einkommen eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreitet (Förderberater und Einkommensgrenzen) und
  • die mit ihrem Nettoeinkommen die finanziellen Belastungen aus dem Förderobjekt tragen können und
  • die einen Anteil Eigenleistung erbringen und
  • in denen mindestens 1 Kind lebt oder
  • zu denen eine schwerbehinderte Person (Grad der Behinderung mindestens 50) gehört. Hierbei kann es sich auch um einen Einpersonenhaushalt handeln.

Es werden zinsgünstige Förderdarlehen und ein Tilgungsnachlass von 7,5 % auf das Förderdarlehen gewährt. Für einzelne Zusatzdarlehen ist sogar ein Tilgungsnachlass von 50 % möglich. Tilgungsnachlässe sind Teile des Darlehens, die nicht zurückzuzahlen sind. Die Darlehenshöhe richtet sich unter anderem auch nach dem Standort des Objektes und der Anzahl der zum Haushalt gehörenden Kinder bzw. schwerbehinderten Personen.

Gefördert wird

  • der Neubau von Eigenheimen und Eigentumswohnungen zur Selbstnutzung
  • die Schaffung einer neuen Wohnung durch Aufstockung eines Gebäudes oder Anbau an ein Gebäude (Erweiterung)
  • der Erwerb neuer Eigenheime/Eigentumswohnungen oder durch Erweiterung entstandener neuer Wohnungen innerhalb von 3 Jahren nach Fertigstellung (Ersterwerb)
  • der Erwerb vorhandener Eigenheime/Eigentumswohnungen.

Wichtig für den Neubau und den Erwerb:

  • Mit dem Neubau (bzw. der Selbsthilfe beim Ersterwerb) darf nicht vor Erteilung der Förderzusage begonnen werden!
  • Vor Antragstellung darf beim Erwerb kein Kaufvertrag abgeschlossen werden! (Ausnahme: Rücktrittsrecht)
Stadt/Gemeinde Darlehen Tilgungs- nachlass
Gescher, Gronau, Heek, Isselburg, Legden, Vreden 81.000 € 7,5%
Ahaus, Bocholt, Borken, Heiden, Raesfeld, Reken, Rhede, Schöppingen, Stadtlohn, Südlohn, Velen 104.000 € 7,5%
je Kind/schwerbehinderte Person 17.500 € 7,5%
Zusatzdarlehen für barrierefreie Objekte 10.000 € 7,5%
Zusatzdarlehen für Bauen mit Holz; 0,80 €/kg Holz max. 15.000 € 50%
Zusatzdarlehen für standortbedingte Mehrkosten 75 % der förderfähigen Kosten max. 20.000 € 50%
  • Zinsen: 0,5 %  in den ersten 25 Jahren
  • Verwaltungskosten: 0,5 %  laufend pro Jahr 
  • Tilgung:       
    • bei Baudarlehen: 1,0 % zuzüglich ersparter Zinsen 
    • bei Erwerb vorhandener Objekte 2,0 % zuzüglich ersparter Zinsen 
  • Auszahlung: 100 % 
  • Tilgungsnachlass: 7,5 % bzw. 50 % bei bestimmten Zusatzdarlehen

Die Vergabe der Fördermittel ist an fest an gesetzlich vorgegebene Einkommensgrenzen gebunden. Die Einkommensgrenze ist abhängig von der Zahl der zum Haushalt gehördenden Personen.
 
Sie können mit dem Chancenprüfer der NRW.BANK testen, ob Sie gefördert werden können.

zulässiges Bruttoeinkommen
Für einen 1-Personen-Haushalt 30.318,- €
Für einen 2-Personen-Haushalt 42.379,- €
Alleinerziehend mit 1 Kind 43.439,- €
2 Personen mit einem Kind 45.500,- €
Zusätzlich für jedes weitere Kind +9.181,- €
Junges Ehepaar * +6.061,- €

Für alle Haushaltstypen gilt:

  • Eventuell sind weitere Abzugsbeträge möglich, die ein höheres Einkommen ermöglichen. Für bestimmte Einkünfte (zum Beispiel Renteneinkünfte, Beamtengehälter) gelten abweichende Werte.
  • Zur Ermittlung Ihrer persönlichen Einkommensgrenze beraten wir Sie gerne.

*Junges Ehepaar

  • keiner der beiden Ehegatten darf das 40. Lebensjahr vollendet haben,
  • nur bis zum Ablauf des fünften Kalenderjahres nach dem Jahr der Eheschließung
  • mindestens ein Kind

Die sich aus dem Neubau/Hauskauf ergebende finanzielle monatliche Belastung muss auf Dauer tragbar sein. Dies ist der Fall, wenn Ihnen nach Abzug aller Finanzierungskosten, Unterhaltungskosten für die Immobilie und sonstigen Zahlungsverpflichtungen folgende monatliche Beträge für Ihren Lebensunterhalt verbleiben. Hierbei werden das Kindergeld und ein eventl. Lastenzuschuss nach dem Wohngeldgesetz als Einkommen angerechnet.

Haushaltsgröße Guthaben
für einen 1-Personen-Haushalt 825 €
für einen 2-Personen-Haushalt 1.060 €
für einen 3-Personen-Haushalt 1.330 €
für einen 4-Personen-Haushalt 1.600 €
für jede weitere Person 270 €

Gefördert wird nur, wer mindestens 15 % der Gesamtkosten als Eigenleistung erbringen kann. Davon ist mindestens die Hälfte, also 7,5 % der Gesamtkosten aus eigenen Geldmitteln oder durch den Wert des nicht mit Fremdmitteln (z. B.  Darlehen) finanzierten Grundstücks zu erbringen.

Eigenleistung sind u. a. eigene Geldmittel, der Wert von Sach- und Arbeitsleistungen, der Wert des eigenen Baugrundstücks und die Selbsthilfe. Die Selbsthilfe kann beispielsweise in der manuellen Mitarbeit bei der Erschließung des Baugrundstücks, der Ausführung von Bauarbeiten oder bei der Fertigstellung der Außenanlagen bestehen.

Reichen die Eigenleistungen nicht aus, können bis zu 15 % des gesamten Förderdarlehens von der erforderlichen Eigenleistung abgezogen werden.

Die Förderung ist ausgeschlossen, wenn der Bauherr oder die Bauherrin mit dem Bau begonnen oder die Erwerbenden bzw. Ersterwerbenden den Kaufvertrag ohne Rücktrittsrecht (nach WFB) endgültig abgeschlossen hat, bevor die Förderzusage erteilt ist und wenn beim Ersterwerb erhebliche Selbsthilfeleistungen vor Erteilung der Förderzusage durchgeführt werden.

Wer bereits für ein selbstgenutztes Wohneigentum Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten hat, kann nur dann ein zweites Mal gefördert werden, wenn eine Förderung nicht ungerechtfertigt erscheint und die Fördermittel für das erste Objekt vollständig zurückgezahlt worden sind. Sind die früher gewährten Fördermittel bereits abgelöst, ist der Betrag in dessen Höhe bei Ablösung ein Schuldnachlass gewährt wurde, zurückzuzahlen. Wegen der Einzelheiten wenden Sie sich bitte an die zuständige Ansprechperson.

Für die Förderzusage wird eine Verwaltungsgebühr von 875,- € erhoben.