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Rückschau auf das Coronavirus-Infektionsgeschehen im Kreis Borken vom 4. bis zum 10. Oktober 2021: - Insgesamt 130 Neuinfektionen im Berichtszeitraum

Erstellt von pressemeldungen@kreis-borken.de (Kreis Borken) | | Pressemeldung

Im Zeitraum vom 4. bis zum 10. Oktober 2021 gab es insgesamt 130 (Vorwoche: 127) Neuinfektionen. Das teilt das Gesundheitsamt des Kreises Borken heute (14.10.2021) in seiner wöchentlichen Kurzanalyse des Coronavirus-Infektionsgeschehens mit. Das Infektionsgeschehen hat sich damit im Vergleich zur Vorwoche kaum geändert. Dies zeigt sich auch an der "7-Tage-Inzidenz", die am 4. Oktober bei 36,6 und am 13. Oktober bei 35,5 lag. Der Wert der Kreis-Inzidenz schwankt nunmehr seit vielen Tagen schon um den Wert 35 und bleibt im bundes- und landesweiten Vergleich weiterhin unterdurchschnittlich (Stand 13. Oktober auf Bundesebene: 65,4, auf NRW-Ebene: 49,9).

Das Infektionsgeschehen betrifft weiterhin das gesamte Kreisgebiet. Wie in den Wochen zuvor ist es vor allem durch eine Vielzahl von Einzelinfektionen und nicht durch schwerpunktmäßige Ausbruchsgeschehen geprägt. Die Kontakt-Verfolger des Kreisgesundheitsamtes ermittelten folgende Infektionsorte:

 

Arbeitsplatz: 10 Fälle; 7,7 Prozent (Vorwoche.: 8 Fälle; 6,4 Prozent)

Haushalt / Privat: 42 Fälle; 32,4 Prozent (Vorwoche: 51 Fälle; 40,1 Prozent) – hierbei handelt es im Wesentlichen um Folgeinfektionen im häuslichen / familiären Umfeld.

Reise: 15 Fälle; 11,5 Prozent (Vorwoche: 15 Fälle; 11,9 Prozent)

Feiern: 5 Fälle, 3,9 Prozent (Vorwoche 2 Fälle; 1,5 Prozent)

Einrichtungen: 9 Fälle; 6,9 Prozent (Vorwoche: 5 Fälle; 3,9 Prozent)

Schule:1 Fall; 0,7 Prozent (Vorwoche.: 1 Fall; 0,7 Prozent)

 

In 48 (Vorwoche: 45) Fällen konnte keine Ursache ermittelt werden. Das waren 36,9 Prozent (Vorwoche: 35,5 Prozent) aller Neuinfektionsfälle.

Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Alten- und Pflegeeinrichtungen stieg leicht an. Betroffen sind drei Einrichtungen in Gronau mit insgesamt 9 bestätigten Infektionen. Das Gesundheitsamt steht mit diesen Einrichtungen in engem Kontakt und hat deren Infektionsgeschehen im Blick. Alle dort infizierten Personen sind vollständig immunisiert und bei ihnen gibt es keine schweren Krankheitsverläufe.

In 71 (Vorwoche: 64) der insgesamt 130 (Vorwoche: 127) Neuinfektionsfälle waren die Betroffenen vollständig geimpft. Bei ihnen zeichnen sich –wie gerade schon für die Neuinfektionsfälle in den Alten- und Pflegeheimen geschildert – deutlich mildere Krankheitsverläufe ab als bei den ungeimpften Infizierten. Dennoch appelliert das Kreisgesundheitsamt an alle geimpften Personen, auch weiterhin die geltenden Schutzregeln zu beachten. Schon bei ersten Anzeichen einer Infektion sollte man die Symptome sofort abklären lassen.

Insgesamt ist die Anzahl von Covid-Patienten in stationärer bzw. intensivmedizinischer Krankenhausbehandlung im Berichtszeitraum weiterhin im einstelligen Bereich.

Nachdem die Impfzentren in NRW auf Veranlassung des Landes ihre Tätigkeit mit Ablauf des Monats September eingestellt haben, befasst sich nun die in der Kreisverwaltung Borken neugebildete "Koordinierende Impfeinheit" (KoCi) mit dem hiesigen Impfgeschehen. Die Zuständigkeit für die Impfungen liegt allerdings in erster Linie bei den Haus- und Betriebsärzten. Ergänzend dazu setzt die KoCI seit dieser Woche in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe mobile Impfteams für Impfungen vor Ort ein. Eine Liste mit deren aktuellen Standorten und Terminen gibt es auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/mobileimpfungen.

Zur Altersstruktur der neuinfizierten Personen: 67 sind 40 Jahre und jünger. Davon waren 20 vollständig geimpft –das entspricht einer Quote von rund 30 Prozent. 63 sind 41 Jahre und älter. Davon sind 51 vollständig geimpft – das entspricht einer Quote von 81 Prozent.

Im Zusammenhang mit Covid 19 gab es in der letzten Woche zwei weitere Todesfälle. Die Verstorbenen waren 98 und 52 Jahre alt. Beide waren nicht geimpft.

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