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Verkehrssicherheit

Warndreieck

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken bis auf die Ausländerbehörde vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen - Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab dem 27.04.2020

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, sind die Dienststellen mit Ausnahme der Ausländerbehörde für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschieht aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.

 
Ausländerbehörde:

Die Dienstleistungen derAusländerbehörde stehen zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Zur Entzerrung des Publikumsverkehrs ist der Anmelde- und Wartebereich der Ausländerbehörde befristet räumlich erweitert worden. Zu erreichen ist die Ausländerbehörde nur über einen separaten Eingang auf dem Beschäftigtenparkplatz der Kreisverwaltung. Der Weg ist ausgeschildert. Die Besucher*innen müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 
Führerscheine:

Die neuen, zurzeit geltenden Regelungen bezüglich der Führerscheinbeantragung und –abholung finden Sie auf der Seite „Auto & Verkehr

 

Kfz-Zulassung:

Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich. Für die Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges ist keine Terminvereinbarung notwendig. Privatpersonen, die im Kreis Borken wohnen, können ohne Termin ein Kurzzeitkennzeichen beantragen. Außerbetriebsetzungen und Ersatzscheinausstellungen für nicht im Kreis Borken zugelassene Fahrzeuge werden derzeit nicht durchgeführt.

 

Jagdscheine:

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt zurzeit nur schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind nicht möglich.

 

Elterngeldstelle:

Sprechstunden der Elterngeldstelle in der Nebenstelle des Kreises in Ahaus finden bis auf Weiteres nicht statt.

 

Gelbfieberimpfstelle:

Der Corona-bedingte Shut-down wird gelockert. Ab dem 28.07.2020 ist die Gelbfieberimpfstelle am Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken wieder wie gewohnt dienstags und donnerstags Nachmittag geöffnet. Terminvereinbarung bitte bei Herrn Dr. Ettlinger unter 0170 3277636. Der Zutritt zum Kreishaus ist nur mit Mund-Nase-Schutz gestattet.

 

Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz:

Für die Einsichtnahme in ausgelegte Antragsunterlagen oder Genehmigungsbescheide im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung von Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nutzen Sie bitte vordringlich die Einsichtnahme über das Internet (www.kreis-borken.de/bauen-bekanntmachungen). Die Auslegungszeiträume werden auf Grund der Sondersituation bis zur Einwendungs- bzw. Klagefrist ausgeweitet. Sollte Ihnen eine Online-Einsicht nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an die folgende Telefonnummern: 02861/681-6824 oder 02861/681-6726.

 

Öffnungszeiten & Adressen

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Aufklärung über das richtige Verhalten im Straßenverkehr

Es sollen möglichst viele Verkehrsteilnehmer im Kreis Borken über das richtige Verhalten im Straßenverkehr aufgeklärt werden. Den verschiedenen Zielgruppen von Jung bis Alt werden deshalb unterschiedliche Angebote unterbreitet die teilweise seit vielen Jahren etabliert sind oder aber als Reaktion auf aktuelle Entwicklungen neu geschaffen wurden.

  • Verkehrspuppenbühne der Polizei
  • Radfahr-Ausbildung in der Grundschule
  • Auszeichnung „Bildungsstätte für Verkehrserziehung und Mobilität“
  • Schülerlotsenehrung
  • Mofakurse
  • Unfalldemonstration
  • Fahrsicherheitstrainingsangebot für PKW und Motorrad
  • Warnplakate an den Hauptverkehrsstraßen
  • Pedelec-Praxiskurse für Ältere

Im Bereich der Kindergärten wird seit Jahren erfolgreich polizeiliche Verkehrsaufklärungsarbeit mittels einer mobilen Puppenbühne umgesetzt. Ein Besuchstag beinhaltet zwei Vorstellungen zum Thema Verkehrserziehung am Vormittag, sowie praktische Übungen im Straßenverkehr für die künftigen Schulkinder und Elterninformation am Nachmittag zu Themen wie Aufsichtspflicht der Eltern, Radfahrproblematik, Mitfahren im Kraftfahrzeug, Vorbereitung auf den Schulweg.

Das Angebot „mobile Verkehrspuppenbühne in einem Bus“ ist in NRW zwar kein Novum – aber nur wenige Städte und Kreise gehen diesen Weg.

Der bisher eingesetzte Bus musste nach fast 30-jähriger Betriebszeit im Jahr 2018 wegen technischer Probleme abgemeldet werden. Am 09.11.2018 konnte der neue Bus nach umfangreichen Umbauarbeiten endlich an die Polizei übergeben werden – durch die Zuwendung der Sparkassenstiftung von 20.000,00 € für dieses Projekt konnte die Finanzierung sichergestellt werden.

Seit vielen Jahren unterstützt der Kreis Borken die Radfahr-Ausbildung an den Grundschulen im Kreis Borken. Vier mobile Jugendverkehrsschulen – ausgestattet mit altersgerechten Rädchen und Parcours-Materialien - an den Standorten Bocholt, Borken, Stadtlohn und Gronau besuchen von Frühjahr bis Herbst die Grundschulen und gestalten die bei den Kindern sehr beliebten Übungseinheiten. Das RadFahren stellt mittlerweile für viele Kinder eine besondere motorische Herausforderung dar – deshalb ist das Angebot unverzichtbar zur Vorbereitung auf die selbständige Teilnahme im Straßenverkehr.

Der Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung in der Schule (VEMB)  wird nicht immer der Stellenwert eingeräumt, der ihm eigentlich zusteht. Im Jahr 2018 sind auf den Schulwegen über 60 Unfälle geschehen. Neben diesen polizeilich registrierten Unfällen sind weitere Meldungen an die Unfallkasse des Landes zu berücksichtigen. Es besteht somit dauerhafter Handlungsbedarf.

Alle Schulen der Sekundarstufe I im Kreis Borken haben seit 2017 die Möglichkeit, ihre VEMB-Aktivitäten zu dokumentieren, ihre Ideen für die Zukunft zu verschriftlichen und als vorbildliche Schule ausgezeichnet zu werden. Das Berufskolleg Borken und die Brückenschule Maria Veen konnten aufgrund ihrer ausgezeichneten Bewerbungen Anfang 2018 zertifiziert werden.

Im Kreis Borken wurde dieser neue Impuls für die schulische Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung erprobt und nimmt dabei eine landesweite Vorreiterrolle ein.

Schulen,

  • die dieses Themenfeld vorbildlich in einen praxisorientierten Unterricht integrieren,
  • die Eltern, Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen, beispielhaft in die Planung und Organisation des Unterricht und der Projekte einbeziehen und
  • die eine intensive und wirkungsvolle Kooperation mit Polizei, Behörden und weiteren Organisationen pflegen

erhalten die Auszeichnung für einen Zeitraum von 4 Jahren.

Weitere Informationen können im Fachbereich Verkehr angefragt werden.

Die jährliche Veranstaltung "Unfalldemonstration" im Spätherbst wendet sich an Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs und soll den zukünftigen Fahranfängern gefährliche Situationen im Straßenverkehr vor Augen führen. Bis zu 2000 junge Zuschauerinnen und Zuschauer nehmen daran teil.

Ziel der Veranstaltung ist es jeden einzelnen Zuschauer dafür zu sensibilisieren, wie er mit seinem eigenen Verhalten erheblichen Einfluss auf die Sicherheit für sich und andere hat. Man muss das Bremsverhalten seines Fahrzeugs kennen und die Länge der Bremswege. Außerdem muss man wissen, wie sich ein Auto zum Beispiel beim Ausweichen verhält.

Dazu führen das Fahrsicherheits-Zentrum Westfalen für den ADAC aus Haltern und der Auto Club Europa (ACE) mit seinem Kreisverband Münsterland auf dem Fahrsicherheitstrainingsplatz in Gescher-Estern verschiedene eindrucksvoller Stunts durch:

  • Bremsdemonstration an einer „Schaumstoff-Mauer“, auf glattem Untergrund und mit einem Motorrad
  • Motorrad-Schleiftest
  • Kollision eines PKWs mit einem Fahrrad und einem anderen PKW
  • Airbag-Zündung
     
Aufklärung über das richtige Verhalten im Straßenverkehr

Es sollen möglichst viele Verkehrsteilnehmer im Kreis Borken über das richtige Verhalten im Straßenverkehr aufgeklärt werden. Den verschiedenen Zielgruppen von Jung bis Alt werden deshalb unterschiedliche Angebote unterbreitet die teilweise seit vielen Jahren etabliert sind oder aber als Reaktion auf aktuelle Entwicklungen neu geschaffen wurden.

Ob Anfänger, Wiedereinsteiger oder Routiniers; beim Sicherheitstraining der Kreisverkehrswacht in Gescher-Estern lernt jeder, der die grundlegenden Fahrtechniken beherrscht, sein Fahrzeug (und sich) noch besser unter Kontrolle zu haben. Oberstes Ziel ist es, Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Kommt es aber trotzdem zu einer heiklen Situation, muss schnell und sicher agiert werden. So können Kursteilnehmer auf präparierten Gleitflächen den richtigen Umgang mit Schnee und Glatteis lernen. Aber auch Bremsen und Ausweichen, der richtige Umgang mit ABS sowie Fahrphysik stehen auf dem Programm.

Jedes Jahr nehmen in Deutschland mehr als 100.000 Autofahrer an einem eintägigen Kurs teil. Gefahrlos. Mehrere voneinander unabhängige Studien belegen die positive Wirkung solcher Trainings. So ermittelte die Bundesanstalt für Straßenwesen, dass die Absolventen eines Sicherheitskurses ihr Auto bei einer plötzlichen Vollbremsung schneller zum Stehen bringen als Unerfahrene. Übrigens: Viele Berufsgenossenschaften übernehmen die Kursgebühren. Bei einer Berufsgenossenschaft sind Sie zum Beispiel am Arbeitsplatz oder als Mitglied in einem Sportverein versichert.

Der Fahrsicherheitstrainingsplatz Gescher-Estern ist kein öffentlicher Verkehrsübungsplatz. Nur angemeldete Kursteilnehmer haben Zugang zur Anlage.

Onlineanmeldungen unter www.verkehrswacht.kreis-borken.de oder telefonisch unter 02861-822063.

Die wechselnden Plakatmotive an den Hauptverkehrsstraßen gehören seit 1996 zum Straßenbild im Kreis Borken. Sie werden in Kooperation mit den Berufskollegs oder jungen Werbeteams entwickelt und greifen Themen auf, die ursächlich für schwerste Unfälle sind.

„Bewegt Älter werden in NRW“ – so lautet ein Leitgedanke der Sportverbände im Land Nordrhein-Westfalen. Und Radfahren, das ist hinlänglich bekannt, fördert und erhält die Beweglichkeit und Gesundheit. Aber auf den Radfahrer lauern auch Gefahren im Straßenverkehr. Und wenn die Anschaffung eines Rades mit Motorunterstützung ansteht, dann bedeutet das zusätzlich eine Umgewöhnung auf neue Bedienungselemente, verändertes Fahrverhalten, höhere Geschwindigkeiten und z.B. fester zupackende Bremsen. Wer mit dem neuen Gefährt überfordert ist, gefährdet sich selbst und andere. Wer sich aber gut auskennt, genießt den größeren Aktionsradius und den eingebauten Rückenwind von Anfang an. Die  Polizei, der Fachbereich Verkehr des Kreises Borken, die Kreisverkehrswacht Borken, der Kreissportbund Borken und ein Vertreter des Zweiradhandwerks haben gemeinsam einen Praxiskurs konzipiert, mit dem Ziel, das Pedelecfahren sicherer zu machen.

Interessierte Gruppen können sich an den Fachbereich Verkehr wenden.